Blogparade: Meine Top 10 Obsessionen während der 90er

Eine neue Blogparade steht an. Und was für eine! Thilo vom Nerd Wiki hat auf seine ganze eigene, sympathische Art gefragt, ob ich ihm nicht meine Top 10 Obsessionen während der 90er verraten möchte. Kommt euch das bekannt vor? Vermutlich ja, denn bereits meine Obsessionen während der 80er haben ihn interessiert. Was die 90er Jahre angeht, so sind meine Erinnerungen doch weit konkreter, speziell weil sich auch meine Entwicklung vom Kind zum Teenager und hin zum Twen vollzogen hat. Wie bereits bei den 80ern, werde ich mich im Folgenden auf Popkultur, Technik und Nerd-Kram beschränken – Obsessionen mit dem anderen Geschlecht lasse ich, ebenso wie die Sandkastenfreunde der 80er Jahre, dann doch lieber außen vor…😉

90er-obsessionen

Game Boy

Die erste große Obsession während der 90er war definitiv der Nintendo Game Boy. Der graue Kasten mit dem wunderbar grünlichen Monochrom-Display. Ich habe ihn zu Weihnachten, zusammen mit „Tetris“ und „Super Mario Land“, geschenkt bekommen – und bis heute habe ich dieses Weihnachtsfest als eines der besten in Erinnerung. Was war ich glücklich! Diese Liebe hielt auch eine ganze Weile und ich erinnere mich noch genau an das erste Mal als ich „Super Mario Land“ durchspielte. Glücksgefühle. Ich ärgere mich heute sehr, dass ich den Game Boy irgendwann verkauft habe, hatte ich doch unglaublich viel Spaß mit ihm und seinen Spielen: von „DuckTales“ über „Turtles: Fall of the Foot Clan“, „Parodius“, „Castlevania“, „Fortress of Fear“, „The Legend of Zelda: Link’s Awakening“ – ich habe den kleinen grauen Kasten geliebt. Schnief.

C64 II

Ihr merkt, dass Video- bzw. Computerspiele ein beherrschendes Thema der 90er Jahre waren. Was lag ich meinen Eltern wegen eines Computers in den Ohren. Leider waren beide an diesem neumodischen Schnick-Schnack überhaupt nicht interessiert – und als mein Vater tatsächlich eine Bildschirmschreibmaschine anschaffte, mit der man tatsächlich einzig und allein schreiben konnte, nur eben mit Bildschirm, war ich kurz davor völlig zu resignieren. Meine Großeltern hatten jedoch Einsehen und somit wurde ich Anfang der 90er stolzer Besitzer eines C64 II samt VC-1541-II-Laufwerk, einem winzigen Bildschirm und einem lauten Nadeldrucker für die, ähm, wichtigen Hausaufgaben. Natürlich habe ich nur mit dem Rechner gespielt und eine „30 Mega Games in One Box“-Edition nach der anderen verschlungen. Leider waren die meisten Spiele eher von fragwürdiger Qualität und tatsächlich war das Motto eher Masse statt Klasse, was sich beim nächsten technischen Spielzeug glücklicherweise ändern sollte…

Super Nintendo (SNES)

Auch wenn meine Zeit mit dem Super Nintendo bzw. SNES nur maximal zwei Jahre dauerte, so war es doch eine sehr intensive Erfahrung für mich. Auch heute noch packt mich manchmal die Nostalgie, wenn ich zurückblicke oder Videos von bestimmten Spielen sehe. Den Verkauf meines geliebten SNES betrachte ich aus heutiger Sicht als einen der größten Fehler meiner Jugend. Luxus-Probleme, ich weiß. Immerhin habe ich noch ein paar Spiele sogar in Originalverpackung und mit Anleitung, welche nun im Keller schlummern. Ein Teil meiner Vergangenheit. Mit „Super Mario World“ und „Street Fighter II“ war ich schon zu Beginn mit zwei echten Krachern gesegnet, die beide auf ihre Art unglaublich viel Spaß machten. Danach stand „Turtles in Time“ auf dem Programm, welches das perfekte Multiplayer-Erlebnis bot. Mit „The Legend of Zelda: A Link to the Past“, „Shadowrun“ und „Wing Commander“ verbinde ich wohl die besten Spielerlebnisse mit dieser wunderbaren Konsole. Und „Secret of Mana“ darf man natürlich auch nicht vergessen, wobei ich hierbei immer noch die Schande mit mir herumtrage, das Spiel nie durchgespielt zu haben.

Jurassic Park

Eine Faszination für Dinosaurier hat bei mir ja schon länger bestanden. Ach, was schreibe ich? Selbst heute finde ich sie noch faszinierend! Damals war auf jeden Fall der Höhepunkt meiner Euphorie erreicht: Im zarten Alter von 11 Jahren las ich ein Buch namens „Dino Park“ – und war komplett weggeblasen! Als ich erfuhr, dass es unter dem Titel „Jurassic Park“ tatsächlich verfilmt werden sollte, kannte meine Begeisterung keine Grenzen: Auch wenn es damals noch kein Internet gab, so verschlang ich jede News, jeden noch so kleinen Zeitungsartikel bis hin zu den Titelstories der Cinema, die den Blockbuster auch prominent in den Vordergrund stellte. Die Sichtung im Kino – glücklicherweise hatte ich die magische Altersgrenze von 12 Jahren bis dahin erreicht – zählt immer noch zu meinen Top-5-Kinobesuchen. Bis heute zählt Steven Spielbergs Klassiker zu meinen ungeschlagenen Lieblingsfilmen, was vielleicht auch erklärt, warum ich den letztjährigen Reboot „Jurassic World“ eher zwiespältig aufgenommen habe.

Personal Computer (PC)

Die Ära des Super Nintendos wurde jäh mit meinem Geschenk zur Konfirmation beendet: Mein Patenonkel hat den Grundstein dafür gelegt, dass ich heute das mache, was ich mache bzw. wie es meine Eltern jahrelang gesehen haben – irgendwas mit Computern. Die Konfiguration meines ersten Rechners treibt mir immer noch Freudentränen in die Augen:

  • Pentium 75
  • 16 MB RAM
  • 850 MB Festplatte
  • 2x CD-Laufwerk
  • MS-DOS 6.22 & Windows 3.11

Unfassbar, oder? Dabei war das damals ein wirklich gutes System. Zumindest für die ersten paar Monate. Man darf auch nicht vergessen, dass dies damals noch vor den 3D-Grafikkarten war bzw. man eine solche als Ergänzung (3dfx anyone?) einbauen musste. An dem Rechner habe ich wirklich viel rumgebastelt: von Übertaktungen (bis 100 MHz gingen gerade noch so) über Arbeitsspeicher oder CD-Brenner. Damit habe ich wirklich gelernt, mir selbst zu helfen, vermutlich auch weil es sonst niemand konnte. Erinnert ihr euch noch an autoexec.bat und config.sys? War es nicht eine Freude den Speicher für gewisse Spiele freizuschaufeln? Dennoch habe ich MS-DOS geliebt und war von Windows 95 zunächst schockiert, da ich mit der bequemen grafischen Benutzeroberfläche zunächst nichts anzufangen wusste. An dieser Stelle möchte ich nur kurz die wichtigsten Spiele nennen: „Wing Commander 3“, „Duke Nukem 3D“, „Quake“ und natürlich alle Adventures aus dem Hause Lucas Arts.

Spielezeitschriften

Wie meine vorangegangenen Obsessionen bereits nahegelegt haben, war die erste Hälfte meiner 90er komplett von Video- und Computerspielen geprägt. Wie hat man sich damals informiert? Natürlich per Zeitschrift. Und wie ich dieses Medium geliebt habe! In den großen Zeiten las ich fünf Zeitschriften pro Monat parallel. Mein gesamtes Taschengeld ist in dieses Hobby geflossen und gerade in meiner PC-Phase habe ich kaum noch Vollpreistitel gekauft, sondern mich hauptsächlich auf Demos, Shareware und Vollversionen konzentriert, die den Zeitschriften beilagen. Doch es ging mir nie nur um die CD-ROMs (am Anfang gab es diese auch noch gar nicht), sondern tatsächlich ganz klassisch um die redaktionellen Beiträge: Mein Einstieg in die Welt der Zeitschriften war die Play Time (überlebt hat davon nur der kultige Leserbriefonkel Rainer Rosshirt), kurz darauf folgte die Power Play, die Videogames, die PC Games, die PC Player (wohl meine Lieblingszeitschrift, auch dank der Multimedia Leserbriefe), die PC Joker, die PC Action, die Man!ac und bestimmt noch ein paar mehr. Ihr seht: Ich war schwer beschäftigt und mein Traumjob war lange Zeit der des Spieleredakteurs, doch gegen Ende der 90er haben andere Themen mein Interesse für sich vereinnahmt. Dennoch bedeutet mir diese Zeit auch heute noch viel und ich bin froh über den Spieleveteranen Podcast weiterhin eine Möglichkeit zu haben, die mich damals prägenden Personen zu verfolgen und mich einmal im Monat in die 90er zurückversetzen zu lassen.

Shadowrun

In den 90er Jahren bin ich auch erstmals mit Cyberpunk in Berührung gekommen. Mein Einstieg war dabei tatsächlich nicht das Pen-&-Paper-Rollenspiel „Shadowrun“, sondern die zugehörigen Bücher des Heyne-Verlags. Bis Band 28 habe ich alle Romane gelesen und war – trotz der schwankenden Qualität dieser Reihe – absolut begeistert von dieser Welt. Als ich dann erfahren habe, dass es in meinem weiteren Umfeld tatsächlich ein paar Rollenspieler gibt, habe ich meinen Einstieg in die erwachte Welt gefunden (übrigens mit Ausgabe 2.01D des Regelwerks). Nicht nur habe ich etliche Abenteuer bestritten, sondern auch selbst als Spielleiter einige durchgeführt – beim Umzug sind mir diese selbst geschriebenen Abenteuer auch wieder in die Hände gefallen. Wahnsinn, was hatte man damals an Zeit zur Verfügung!

Quentin Tarantino

Mein Filmgeschmack hat sich in den 90er Jahren entwickelt. Meine heutigen Lieblingsfilme habe ich in diesem Jahrzehnt kennengelernt, das von keinem anderen Filmemacher mehr geprägt wurde als von Quentin Tarantino. Dabei war mein erster Tarantino nur ein halber: „From Dusk Till Dawn“ hat mich völlig umgehauen. Der knallharte Gangsterfilm zu Beginn, dann die Splatter-Granate in der zweiten Filmhälfte. So etwas hatte ich bis dato noch nicht gesehen. Daraus entwickelten sich auch zwei Obsessionen – in diesem Abschnitt werde ich zunächst auf die erste eingehen: In den kommenden Wochen haben wir uns jeden greifbaren Tarantino-Film besorgt, was gar nicht so einfach war, hatten wir unter 18-jährigen doch noch keinen offiziellen Zugang zur Videothek. Dennoch sahen wir schon bald „Pulp Fiction“, „Reservoir Dogs“, „True Romance“, „Natural Born Killers“, „Four Rooms“ und weitere Filme, bei denen Tarantino selbst nur am Rande beteiligt war (z.B. „Curdled“). Auch andere Gangsterfilme, die sich stark an Tarantino anlehnen, wurden konsumiert. Mit „Jackie Brown“ erlebte ich in den 90ern auch meinen ersten Tarantino um Kino, der inzwischen tatsächlich zu meinen Lieblingsfilmen des Regisseurs zählt.

Horror & Splatter

Im vorangegangenen Abschnitt hatte ich erwähnt, dass „From Dusk Till Dawn“ eine zweite Obsession ausgelöst hat: nämlich die für das Horror- und Splatterkino. Ich hatte damals einen Freund, der bereits vor mir 18 wurde und somit uneingeschränkten Zugang zur Videothek hatte. Und dieser Freund war bereits damals Filmsammler, d.h. in seinem Zimmer hatte er einen riesigen Röhrenfernseher (wirklich riesig!) und unzählige VHS-Kassetten, die er direkt von der örtlichen Videothek kaufte. Meist handelte es sich dabei um B-Movies aus dem Horror/Splatter-Bereich, die wirklich nicht gut waren. Ab und an wurde man aber auch von ein paar echte Perlen überrascht und somit enteckten wir u.a. Peter Jacksons „Braindead“ und einige schöne Horror- und Slasher-Klassiker. Ein paar Jahre später durfte ich Jacksons Erstlingswerk „Bad Taste“ auch im Freiluftkino erleben, was auf jeden Fall ein Erlebnis war. Seitdem habe ich ein Herz für den Horrorfilm, auch wenn mein Interesse am Splatterkino mit dem Aufkommen des Subgenres Torture Porn wieder verloren ging.

Internet Relay Chat (IRC)

Mit der Verbreitung des Internets gegen Ende der 90er, habe ich eine Obsession für das Chatten per IRC entwickelt – sehr zum Leidwesen meiner Eltern. Damals zahlte man noch für jede einzelne Minute Internetnutzung. Und das auch noch doppelt: für die Telefonverbindung, via Modem oder ISDN, und für den Internet-Provider. Im ersten Monat ist die Telefonrechnung explodiert (wenn ich mich richtig erinnere waren es über 300 DM), was dazu führte dass ich sie über das nächste halbe Jahr abstottern musste und ein Zeitlimit auferlegt bekam. Ja, so war das damals. Diese neue Art der Kommunikation brachte viele neue Kontakte mit sich, welche teils auch in Freundschaften gipfelten, die mich mehrere Jahre begleiten sollten. Es war eine aufregende Zeit, die sich nach Aufbruch anfühlte und am Ende der 90er auch schon wieder vorbei war. Heute in Zeiten von Flatrates und Social Media kann man sich diese Euphorie für Online-Chats via IRC wohl kaum mehr vorstellen…

Nun seid ihr dran:

  • Wählt eure Top 10 Obsessionen während der 90er.
  • Erstelle einen Beitrag auf deinem Blog und verlinke auf diesen und den Ursprungsartikel.

Die letzten 10 Blogparaden:

61 Gedanken zu “Blogparade: Meine Top 10 Obsessionen während der 90er

  1. Oh mein Gott, U-N-H-E-I-M-L-I-C-H!!! Die PC Player hatte ich seinerzeit im Abo, besonders die Zeit, in der Heinrich Lenhardt seine “Lenhardt lästert”-Kolumne geschrieben hat, war großartig. Der Gameboy lag bei mir auch unter dem Weihnachtsbaum (Man hat Super Mario erst gemeistert, wenn man den zweiten Schwierigkeitsgrad durch hat!), allerdings war meine Konsole das NES und später die PSX, der C64 ein Amiga 500. Mein erster PC war übrigens ein 386er mit 33 MHz Taktfrequenz und einer 20 MB Festplatte😀 Und über die Jackson-Frühwerke hatten wir uns ja auch schon mal unterhalten. Deathgasm mittlerweile gesichtet?😉

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    • Ja, die PC Player war großartig! Kennst du den Spieleveteranen Podcast? Der wird auch von Lenhardt federführend betreut. Ist immer wieder eine Freude Geschichten von damals zu hören.

      Mensch, auf die Freunde mit Amiga 500 war ich immer sehr neidisch. Dagegen ist der C64 schon sehr abgestunken. Dennoch habe ich die Kiste geliebt!😀

      Nein, zu „Deathgasm“ bin ich bisher noch nicht gekommen. Wenn ich ihn gesehen habe, werde ich natürlich darüber berichten…🙂

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  2. Hach geil! das war sehr spaßig zu lesen. Danke fürs Mitmachen!😀

    Game Boy hatte ich nie, nur bei einem Freund gezockt, dafür aber später das Game Gear von Sega in Farbe. Damit konnte man unter der Bettdecke weiter zocken…Knaller! Unfassbare 300DM (oder 500?) hat das damals meine Eltern gekostet. Und ich glaube ich hatte alle Konsolen, die es gibt ^^ Eigentlich hätte ich das auch als eine Obssession listen müssen, aber vielleicht mache ich mal einen eigenen Artikel draus. Aber SNES mit F-Zero, Mario und Street Fighter II war schon das Intensivste.🙂

    Shadowrun habe ich auch kurz gespielt und immerhin die ersten 3 Romane gelesen.

    Und scheinbar hatte jeder diesen einen „Splatter-Fanatiker“ im Freundeskreis🙂

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    • War mir ein Vergnügen. Danke für die schöne Idee!🙂

      Von einem „Game Gear“ habe ich auch immer geträumt. Speziell mit dem TV-Aufsatz. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich die entsprechende Seite im Quelle-Katalog angeschaut habe…😀

      Ich hätte auch einen eigenen SNES-Artikel schreiben können. Wurde ganz nostalgisch, als ich die Spiele im Keller für das Foto zusammengekramt habe…😉

      Bei „Shadowrun“ liebe ich die Welt. DSA hatte ich nur ein paar Mal angespielt, doch da kam ich nicht so rein. Vermutlich war ich durch die Bücher auch schon vorgeprägt.

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  3. Ich glaube, in den 90ern wollte jeder von uns Spieleredakteur werden😉
    Da hätte ich auch die Hand gehoben, zumal Heinrich Lenhardt mich mit seinem Schreibstil (den ich auch heute noch sehr mag) schwer beeinflusst hat. Und die Multimedia-Leserbriefe – alleine bei dem Namen muss ich heute lachen – waren weit ihrer Zeit voraus. Eine Oase des Nerdhumors, den nur wir „Eingeweihten“ verstanden.

    Mein Gameboy liegt wie eine Reliquie oben auf dem Schrank in meinem Arbeitszimmer, ich sage nur: Tennis. Hab ich damals Stunden mit verbracht. Ansonsten C64, Amiga 1000 (harhar!) und PC (386er DX- musste her, um Wing Commander spie….äh, die Hausarbeiten für das Studium ordentlich schreiben zu können). Die 3dfx-Karte konnte ich später studienmäßig nicht mehr rechtfertigen, aber Lara Croft sah damit viel besser aus.

    Den IRC trage ich übrigens immer noch in meinem Herzen.

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    • Ja, Heinrich Lehnhardt war bzw. ist eine der Personen der Spielebranche. Die Multimedia Leserbriefe habe ich geliebt und jede der früheren Episoden (eben mit Lehnhardt und Schneider) unzählige Male gesehen. Und ich meine unzählige Male. Tolle Erinnerungen!

      Mensch, bei mir liegt weder ein Game Boy noch ein SNES mehr herum. Eine Schande. Immerhin der C64 hat überlebt. Mein erster Rechner dagegen ist auch schon länger von uns gegangen, doch keinen danach habe ich so sehr geliebt wie meinen treuen Bentium.

      IRC war schon toll, oder? Damals eben auch noch etwas Besonderes, weil die anderen Noobs, um im Slang zu bleiben, auf ChatCity oder anderen öden Webchats unterwegs waren…😀

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  4. Hammer! Bei meinen Brüdern würde die Liste wahrscheinlich ähnlich aussehen. Ich glaube, ich habe bei „Super Mario 64“ nie etwas anderes gemacht, als herumlaufen und schwimmen. *lach*
    Bei meinem letzten längeren Flug konnte man auf dem kleinen Bildschirm „Sonic The Hedgehog“ spielen. Und Tetris! Das hat mich sehr glücklich gemacht. Und dann habe ich versucht „Pong“ zu spielen. Erschreckend, wie demütigend es ist gegen einen Computer ständig zu verlieren…

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    • Hehe, ja die 90er waren bei mir sehr geprägt vom Computer- und Videospiel. Ich hätte mir damals nicht träumen lassen, das Hobby einmal komplett an den Nagel zu hängen. Ist aber tatsächlich passiert. Heute verfolge ich die Szene zumindest noch passiv durch Podcasts. Wenn ich Zeit übrig hätte, würde ich es gerne einmal wieder wagen. Vielleicht gibt es in 40 Jahren ja auch Rentnerspiele…😉

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  5. Spielezeitschriften… oh ja. Da gab’s so eine, die bestand nur daraus, dass ihr eine Vollversion von einem alten Klassiker beilag und im Heft zum einen etwas über das Spiel, zum anderen die Komplettlösung stand. Das war so mein Zugang zu „Monkey Island“ und Co.

    Auf jeden Fall scheinen die 90er bei dir eine sehr Technik versierte Zeit gewesen zu sein.😀 Ich muss da echt mal über meine Obsessionen nachdenken… Akte X wäre auf jeden Fall eine.

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  6. Mega gute Idee für eine Blogparade, bei der ich demnächst auch meine Liste veröffentlichen werde🙂

    Und immerhin wird der Game Boy da auch drin vorkommen, für den Rest aus deiner Liste war ich damals leider noch zu jung. Aber die Obsession für Jurassic Park kann ich nachvollziehen😉

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    • Nicht wahr? Finde ich auch prima, so herrlich nostalgisch. Ist zwar viel Arbeit und hat mich bestimmt drei Abende gekostet, doch war es ein tolle Reise zurück in die Jugend.

      Ich bin schon sehr gespannt auf deine Liste, zumal ich aufgrund unseres Altersunterschieds doch einige Unterschiede erwarte…🙂

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      • Mich hat es jetzt Gottseidank nur zwei Abende gekostet, was leider auch daran liegt, dass ich so gut wie keine meiner Spielzeuge in meiner Wohnung habe – der Großteil ist bei meiner Mutter:/

        Es wird einige geben, aber du kennst die Sachen bestimmt auch alle😉

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      • Das kenne ich. Ich habe das alles beim Umzug meiner Mutter ausgegraben und nun letztendlich in den eigenen Keller verfrachtet. Viel ist dabei leider auf der Strecke geblieben. Bin schon gespannt, was du aufgetan hast…🙂

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  9. Na, das ist ja schon seeeeehr Spiele-lastig, was du uns hier als deine Obsessionen präsentierst! In den 90ern war es bei mir mit Computerspielen schon so gut wie wieder vorbei. Ich kann mich nur an zwei erinnern: The Dig (von Steven Spielberg und LucasArts!) und Zork Nemesis (war DAS spannend und gruselig!).

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    • Ja, meine 90er waren tatsächlich sehr spielelastig, zumindest bis zur Hälfte. Danach rückten die pubertären Obsessionen stärker in den Vordergrund, die ich an dieser Stelle dann doch nicht thematisieren wollte. Ist ja schließlich ein Nerd-Stöckchen…😉

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