Liebster Award #9: Infernal Cinematic Affairs

Es geht weiter mit dem “Liebster Award” – und es wird Zeit, denn die Nominierung ereilte mich bereits Mitte Juni. Ich hoffe jedoch die liebe Schlopsi übt Nachsehen mit mir und freut sich zusammen mit meinen Lesern über ein paar neue Einblicke in die verqueren Ansichten des Autoren hinter diesem Blog… ;)

Ihr wisst nicht was der “Liebster Award” ist? Hier eine kurze Erklärung: Dieser Award treibt in der Blogosphäre schon länger sein Unwesen. Auch mich hat es erwischt. Mehrfach. Das soll nicht undankbar klingen, obwohl ich zunächst wirklich starke Vorbehalte hatte hier mitzumachen. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass man die/den jeweiligen BloggerIn durch ihre/seine Antworten auf die meist spannenden Fragen tatsächlich besser kennenlernt. Folglich werde ich in den kommenden Wochen versuchen, auch die neu angekommenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten…

liebster_award_3_round

In diesem Sinne, viel Spaß mit meinen Antworten auf die Fragen von Schlopsi, der Autorin des “Infernal Cinematic Affairs”-Blogs, im Rahmen des Liebster Award #9:

Weiterlesen

Brooklyn Nine-Nine – Season 1

Meine letzte Sichtung einer neuen Comedy-Serie liegt inzwischen doch schon ein paar Monate zurück. Umso erfreuter war ich “Brooklyn Nine-Nine – Season 1″ für mich entdeckt zu haben – eine Serie, die mich so häufig zum Lachen brachte, wie es schon lange keine andere mehr geschafft hat. Warum die Cop-Comedy so ausgezeichnet funktioniert, lest ihr in der folgenden Besprechung…

brooklyn-nine-nine-s1

Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch: Eine Cop-Serie als Comedy? Meine letzte Begegnung mit solch einem Genremix war “Inspektor Fowler: Härter als die Polizei erlaubt” bzw. “The Thin Blue Line” mit Rowan Atkinson in den 90ern. Wie zu erwarten, lebt auch “Brooklyn Nine-Nine” eher von seinen Charakteren bzw. seinen Schauspielern als den präsentierten Fällen. Diese sind meist nur der Aufhänger für abstruse Situationen, in die sich unsere Charaktere manövrieren. Eben eine typische Workplace-Comedy, die aufgrund ihres Settings noch eine Spur abgefahrener sein kann als z.B. “The Office” oder “Parks & Recreation” (ebenfalls von Mike Schur geschrieben).

Mit Andre Braugher (Owen, “Men of a Certain Age”) hat die Serie einen Schauspieler zu bieten, den ich stets sehr gerne sehe – und dazu noch in einer ungewöhnlichen Rolle als schwuler Polizei-Captain. Mit Terry Crews gibt sogar einer der “The Expendables” sein Stelldichein, macht hier aber eine deutlich bessere Figur. Hauptdarsteller Andy Samberg ist zudem unglaublich sympathisch, was auch auf die weitere Truppe zutrifft. Eine Ensemble-Comedy, die wahrlich erstaunlich gut funktioniert.

Wie bereits angedeutet, kann man die Handlung der einzelnen Fälle fast vernachlässigen, wenngleich diese auch nicht viel uninteressanter sind als in 08/15-Krimi-Procedurals. Die Serie lebt von ihrem Humor – und dieser ist wahrlich reichlich vorhanden. Ich hatte extrem viel Spaß mit “Brooklyn Nine-Nine” und werde bestimmt auch im nächsten Jahr wieder reinschauen: 8/10 (8.3) Punkte.

Media Monday #214

Nach meinem ziemlich anstrengenden (fast) 12 km-Lauf, war ich eigentlich nicht mehr zu viel zu gebrauchen. Dennoch haben wir uns nachmittags aufgerafft und sind zum Treideln gegangen, was für die Kinder auf jeden Fall ein Erlebnis war. Da die anstehende Woche (für viele die erste Urlaubswoche, nicht jedoch für mich) bestimmt wieder anstrengend wird, freue ich mich nun auf einen entspannten Abschluss des Wochenendes mit den aktuellen Fragen des Medienjournals. Und ihr so? Habt ihr Urlaub oder geht es euch wie mir?

media-monday-214

  1. Inspiriert von heute: Was war euer Nerven aufreibendstes, schlimmstes, ärgerlichstes Blog-Erlebnis?
    Wirklich Schlimmes ist mir noch nicht widerfahren. Einmal hatte ich ein paar Stunden lang keinen Zugriff auf mein Blog und dachte schon es wäre gehackt worden oder WordPress.com hätte meinen Zugang gesperrt – war dann aber doch nur ein vorübergehender Fehler. Seitdem nutze ich immerhin Zwei-Faktor-Authentifizierung für den Zugang. Ebenfalls schlimm finde ich immer wenn man liest, dass Privatblogger wegen irgendetwas Nichtigem abgemahnt werden. Das hält mich dann doch immer davon ab, das Blog selbst zu hosten und unter meinem richtigen Namen zu schreiben.
  2. Am meisten enttäuschendes Filmfinale für mich war ja “Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere”, weil ich mir mehr Handlung erwartet hätte und nicht nur eine große Schlacht – wirklich schlecht fand ich den Film aber dennoch nicht.
  3. Interpretationen von Untoten gab es ja schon in jeglicher Coleur, ob jetzt von Zombies, Vampiren oder sonst etwas die Rede ist. Die mir liebste Auslegung ist und bleibt allerdings wenn die Herkunft der Untoten nicht bis ins Detail erklärt wird, denn das Geheimnisvolle bzw. Mysteriöse ist ein exzellenter Spannungsträger.
  4. Müsste ich eine/n Lieblingsautor/in oder -schriftsteller/in benennen, es wäre wohl Terry Pratchett (vielleicht auch Joss Whedon oder Aaron Sorkin, wenn man Drehbuchautoren mit einbezieht).
  5. Es wäre der absolute Traum, in meinem Haus aus der nahen Zukunft zu leben, denn dann wären die kommenden Hürden bereits genommen und auch der Umzug schon erledigt.
  6. Filmische Satiren können wunderbar funktionieren, wie mir erst kürzlich “Lord of War” bewiesen hat.
  7. Zuletzt habe ich “American Pie: Das Klassentreffen” gesehen und das war eine positive Überraschung, weil es den Autoren wunderbar gelingt das Gefühl der vergangenen Zeit auf den Zuschauer zu übertragen.

Run, Fatboy, Run (335)

Nachdem ich mein Vorhaben einmal wieder einen längeren Lauf anzugehen letztes Wochenende nicht umsetzen konnte, und mich unter der Woche Rückenschmerzen lahmlegten, habe ich meinen Plan – trotz ziemlicher Hitze – eben heute umgesetzt.

Distance: 11.94 km
Duration: 01:16:49
Avg Speed: 9.33 km/h
Avg Pace: 6:25 min/km
Energy: 1015 kcal

Schnell war ich wahrlich nicht, doch immerhin habe ich einmal wieder die 10 km geknackt. Es war auch wirklich anstrengend, doch irgendwo muss man ja wieder den Anfang machen. Ich möchte nun versuchen unter der Woche abends zumindest einen kürzeren Lauf (ca. 6-8 km) und am Wochenende einen längeren Lauf (mehr als 10 km) hinzubekommen. Mal sehen, wie das restliche Leben so mitspielt… ;)

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 16: Josh LaJaunie (Interview)
Im zweiten Ohr: Radio Nukular – Episode 24: Geburtstage feiern – Fight Club…

American Pie: Das Klassentreffen – OT: American Reunion (2012)

Dieses Jahr steht mein 15-jähriges Abitreffen an, höchste Zeit also mich auch filmisch darauf vorzubereiten. Dies ist wohl auch die einzige Erklärung, warum es heute ausgerechnet “American Pie: Das Klassentreffen” in den Player geschafft hat. Nach der Sichtung bin ich nun zwar nicht vorbereitet, was meine eigene Jubiläumsfeier angeht, aber ich hatte zumindest eine unerwartet gute Zeit mit Jim, Stifler und Co.

american-reunion-1

Wenn ich an “American Pie” denke, dann ist diese Erinnerung zweifellos mit meiner eigenen Schulzeit verknüpft. Der Film kam in meinem Abschlussjahr ins Kino und es entwickelte sich tatsächlich ein kleiner Hype um ihn. Auch wenn er weit von der selbst erlebten Party- und Schulrealität entfernt war, so bot dieser offen hormongetriebene Eskapismus doch einen gewissen Reiz. Zudem besaß der Soundtrack mit Bands wie Blink 182 und Co. ein paar veritable Hits, durch die man sich im House- und Techno-verseuchten Freundeskreis endlich bestätigt sehen konnte. Letztendlich war ich zwar ein wenig enttäuscht, da ich den Film nicht halb so lustig fand, wie ich erwartet hatte, doch würde ich durchaus sagen, dass er für die damalige Jugend irgendwie wichtig war.

“American Pie 2″ hatte ich etliche Jahre später im TV gesehen und fand ihn doof. Der dritte Teil lief dann irgendwann an einem DVD-Abend bei Freunden. Ich kann mich kaum noch daran erinnern. Als eine Neuauflage angekündigt wurde, hielt sich mein Interesse in Grenzen – und doch hat ihn ein günstiger Preis irgendwann in meine Sammlung gespült. Nach der Sichtung muss ich nun zugeben, dass ich besser unterhalten wurde, als ich dies für möglich gehalten hätte. Sicher drückt der Film ganz bewusst alle Knöpfe, auf denen auch nur im Entferntesten Nostalgie geschrieben steht, doch das macht er erstaunlich gut. Man erinnert sich an den ersten “American Pie” – und damit auch unzweifelhaft an die eigene Jugend und reflektiert automatisch eigene Lebenssituation, auch wenn sich diese (wie bereits damals) stark von den gezeigten Lebensmodellen unterscheidet.

Neben der Nostalgie bietet “American Reunion” teils spaßige, größtenteils ziemlich flache Unterhaltung, die – wie nicht anders zu erwarten – stets die Gürtellinie umkreist. Ich hatte meinen Spaß damit und fand es durchaus nett, die altbekannten Schauspieler einmal wieder zu sehen, von denen es neben Alyson Hannigan (Lily aus “How I Met Your Mother”) kaum jemand wirklich weit gebracht hat. Wenn man eine Schwäche für Nostalgie hat, und ab und zu auch flacheren Komödien nicht abgeneigt ist, dann kann man durchaus Spaß mit diesem Klassentreffen haben: 7/10 Punkte.

Swim, Fatboy, Swim (009)

Meine kurze Schwimmkarriere findet mit dieser Ausgabe auch schon wieder ihr Ende: Mit Beginn der Sommerferien wird der Wochenendtermin des Schwimmkurses gestrichen, d.h. der arbeitende Elternteil schaut in die Wäsche. Auch ansonsten war ich heute ziemlich genervt, denn nach knapp 30 Minuten im Wasser war der Kurs auch schon wieder vorbei. Es hat ja auch ganze fünf Tropfen geregnet. Somit habe ich es mit Ach und Krach auf 16 Bahnen geschafft. Hmpf.

Länge: 16 x 50 m
Zeit: 00:22:00
min/Bahn: 01:23
Energie: ca. 293 kcal

Ich war ein wenig schneller als letzten Samstag, doch wirklich aussagekräftig sind die Zahlen nach gerade mal 22 Minuten natürlich nicht. Wann ich das nächste Mal alleine zum Schwimmen komme? Mal sehen. Immerhin habe ich jetzt noch eine angebrochene 10er Karte, die aufgebraucht werden will. Dann aber vermutlich mit Kind und Kegel im Schlepptau, was ja auch ganz nett ist. Nur kann man das dann eben nicht wirklich schwimmen nennen… ;)

Die Braut des Prinzen – OT: The Princess Bride (1987)

Meine heutige Besprechung von Rob Reiners Fantasy-Klassiker “Die Braut des Prinzen” soll zeigen, wie wichtig die Erwartungshaltung bei einer Filmsichtung ist – speziell wenn es sich um einen älteren Film handelt, der einem nicht schon seit Kindheitstagen begleitet. Wie ich auf “The Princess Bride” gestoßen bin und was sich seit meiner Erstsichtung vor knapp 12 Jahren geändert hat, lest ihr in der folgenden Besprechung…

braut-des-prinzen-3

Im Jahr 2003 war ich komplett im Fantasy-Fieber: “Der Herr der Ringe: Die Gefährten” hatte das Kino für mich verändert und ich war auf der Suche nach vergleichbaren Erfahrungen. Ob nun Ralph Bakshis Zeichentrick-Version des gleichen Stoffes, George Lucas’ “Willow” oder Ridley Scotts “Legende” – es wurde jeder Film geschaut, der auch nur annähernd dem Fantasy-Genre zugeordnet werden konnte. Somit war es nur eine Frage der Zeit, bis ich über “Die Braut des Prinzen” stolpern sollte. Um es kurz zu machen: Die damalige Sichtung war eine einzige Enttäuschung.

Ich hatte einen ernsthaften Fantasy-Film erwartet und kam mit dem humorvollen Märchencharakter, der die Geschichte natürlich ausmacht, so überhaupt nicht klar. Die DVD wurde an eine Kommilitonin verkauft, die meine Argumente gegen den Film überhaupt nicht nachvollziehen konnte (aus heutiger Sicht verständlich), und ich hätte schwören können, dass ich nie wieder einen Gedanken an “The Princess Bride” verschwenden würde. Es kam jedoch anders, aus filmhistorischer Sicht wurde mein Interesse wieder geweckt und somit wanderte vor Kurzem die Blu-ray ins heimische Filmregal – und was soll ich sagen? Mit der richtigen Erwartungshaltung ist der Film tatsächlich ein ziemlicher Volltreffer.

Wenn ich 2003 schon gewusst hätte, dass “Die Braut des Prinzen” eher an “Shrek” oder “Der Sternwanderer” (den es damals natürlich noch nicht gab) erinnert, als an große Fantasy-Epen, dann wäre mir die Enttäuschung wohl erspart geblieben. Heute wusste ich die liebevolle Rahmenhandlung (ein Großvater, gespielt von Peter Falk, liest seinem Enkel, gespielt von Fred Savage, eine Geschichte vor) genauso zu schätzen, wie die wunderbar komische Erzählung rund um Buttercup, Westley, Inigo Montoya und wie sie alle heißen. Ein wunderbares Märchen, das selbst nach all den Jahren noch verzaubern kann – auch wenn mich wohl nie die Magie erreicht, die Zuschauern zuteil wird, die den Film noch aus der eigenen Kindheit kennen.

Rob Reiners Regie ist angenehm klassisch und die Darsteller passen perfekt in ihre Rollen. Den größten Aha-Effekt erlebte ich wohl, als ich Mandy Patinkin (ganz genau: Saul Berensen aus “Homeland”) als Indigo Montoya wiedererkannte. Es sind eben doch schon über 25 Jahre ins Land gezogen, was man auch an den charmant wirkenden, gezeichneten Matte-Paintings und dem 80er Jahre Score merkt. Wer weiß, vielleicht schafft es “Die Braut des Prinzen” mich bei der nächsten Sichtung noch mehr für sich einzunehmen? Diese zweite Sichtung war auf jeden Fall schon ein Fezzik-Schritt in die richtige Richtung: 8/10 Punkte.

Blogparade: Schau doch mal!

Es gibt eine neue Spielerin in der Welt der Blogparaden: Amerdale vom “Mind Palace”-Blog will von uns Serien genannt bekommen, die zu Unrecht unbeachtet geblieben sind. Aufgrund akuten Zeitmangels, habe ich einfach 10 Serien aufgelistet, von denen ich hierzulande kaum etwas lese. Für die genauere Begründung könnt ihr einfach in die verlinkte Besprechung schauen – lohnenswert sind alle Serien auf ihre Art und Weise.

Hier nun also meine zehn zu Unrecht unbeachtet gebliebenen Serien – und das wie immer in alphabetischer und nicht in wertender Reihenfolge:

  1. “Arrested Development” (2003-2013 | Comedy | 4 Staffeln)
  2. “Carnivàle” (2003-2005 | Mystery | 2 Staffeln)
  3. “Curb Your Enthusiasm” (2000-2011 | Comedy | 8 Staffeln)
  4. “Felicity” (1998-2002 | Coming of Age | 4 Staffeln)
  5. “Friday Night Lights” (2006-2011 | Drama | 5 Staffeln)
  6. “It’s Always Sunny in Philadelphia” (2005-heute | Comedy | 10 Staffeln)
  7. “Men of a Certain Age” (2009-2011 | Drama | 2 Staffeln)
  8. “Parenthood” (2010-2015 | Drama | 6 Staffeln)
  9. “Smash” (2012-2013 | Musical | 2 Staffeln)
  10. “Spaced” (1999-2001 | Comedy | 2 Staffeln)

Nun seid ihr dran:

  • Liste zu Unrecht unbeachtet gebliebene Serien auf (und sei dabei nicht so faul wie ich, d.h. beschreibe die Serien ein wenig).
  • Erstelle einen Beitrag in deinem Blog und verlinke auf diesen und den Ursprungsartikel.
  • Ende der Parade ist der 31. Juli 2015 – weil ich so früh dran war, habt ihr also noch genau einen Tag Zeit… ;)

Die letzten 10 Blogparaden:

Impressionen vom Bau #16: Der Estrich ist da

Wie beim Eintrag zur Verlegung der Fußbodenheizung schon angekündigt, befindet sich inzwischen Estrich im gesamten Haus. Das mag nicht sonderlich spektakulär aussehen, doch bekommt man nun endlich ein Gefühl für die tatsächliche Raumhöhe. Der Kellerraum mit dem Pufferspeicher ist inzwischen übrigens schon komplett gefliest. Bilder folgen. Was unsere Außenanlagen angeht, so gibt es noch keine Neuigkeiten. Im Moment zieht es sich wieder und ich befürchte, dass wir uns so langsam vom Oktober als Einzugsmonat verabschieden können. Hmpf.

estrich-flur
Estrich soweit das Auge reicht…

estrich-bad
Im Bad wird Platz für die Badewanne gelassen

estrich-dachspitze
Selbst bis in die Dachspitze ist der Estrich vorgedrungen

estrich-keller-2
Estrich im Keller – nur unter dem Pufferspeicher ist schon gefliest

Alle Artikel zu unserem Bauvorhaben…

Serenity: A Shepherd’s Tale (Joss & Zack Whedon)

serenity-shepherds-taleNachdem ich mit “Jericho – Season 3 & 4″ wieder Blut geleckt hatte, bin ich direkt beim Medium Comic geblieben und habe mit “Serenity: A Shepherd’s Tale” einem beliebten Whedon-Universum einen weiteren Besuch abgestattet. Mein letzter Besuch auf einem gewissen Schiff der “Firefly”-Klasse liegt schon wieder viel zu lange zurück – und doch hatte ich recht schnell wieder dieses heimelige Gefühl, das man eben auf der Serenity hat. Shiny!

Im Vorfeld hatte ich viel Kritik über “A Shepherd’s Tale” gelesen: Die Geschichte würde Shepherd Books Charakter verfälschen und der Serie widersprechen. Einen Kauf des mit 56 Seiten ohnehin nicht sonderlich dicken Comics hatte ich mir somit längere Zeit verkniffen. Letztendlich hat die Neugier aber doch überwogen – und was soll ich sagen? Obwohl die Kritiker teils recht haben, hatte ich doch viel Spaß bei meinem Ausflug in die Vergangenheit unseres mysteriösen Passagiers.

Die Erzählweise ist von der Struktur her gesehen wirklich nett: Man beginnt quasi mit der letzten Szene Shepherd Books aus dem Kinofilm “Serenity” und arbeitet sich bis zur seiner Jugend zurück. Der abgedeckte Zeitraum ist dadurch enorm und ich wäre gerne länger in den interessanteren Abschnitten verweilt. So bleibt am Ende leider nur ein grober Abriss eines interessanten Lebens, das als unbekanntes Mysterium tatsächlich besser funktioniert hat. Für Fans dennoch ein netter Einblick in die Vergangenheit von Shepherd Book: 7/10 Punkte.

Mehr “Serenity”-Comics…