Run, Fatboy, Run (396)

Zurzeit ist mein Job ziemlich fordernd. Ich merke, dass ich abends schlecht abschalten kann und die Gedanken immer wieder um berufliche Themen kreisen. Um aus dieser Schleife rauszukommen, habe ich mich für einen kurzen Lauf entschieden – und das obwohl ich nicht sonderlich viel Lust hatte. Erstaunlicherweise war ich von Anfang an so schnell unterwegs, dass eine neue Bestzeit greifbar war:

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Distance: 6.59 km
Duration: 00:32:15
Elevation: 33 m
Avg Pace: 4:53 min/km
Avg Speed: 12.26 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 157 spm
Energy: 534 kcal

Heute habe ich tatsächlich meinen ersten Lauf unter 5 min/km absolviert. Nach 396 Läufen in acht Jahren wird das wohl auch mal Zeit. Natürlich war es nur eine kurze Distanz, aber ich habe mich dennoch gefreut. Um nicht aus dem Rhythmus zu kommen, habe ich heute sogar auf das obligatorische Foto verzichtet, weshalb es nur meinen wohlgeformten Unterschenkel zu sehen gibt…😉

Im ersten Ohr: Radio Nukular – Episode 46: Der große „Kevin Smith“-Podcast
Im zweiten Ohr: The Weakerthans

Media Monday #274

Wo ist es nur hin das Wochenende? Am Samstag haben wir viel in der alten Wohnung geräumt und am heutigen Sonntag stand ein Zirkus-Besuch (wir erinnern uns an das Kamel) auf dem Programm. Dazwischen scheint die Zeit einfach weggesaugt worden zu sein, was irgendwie erschreckend ist. Nun ist es schon nach 20 Uhr und somit höchste Zeit sich den Fragen des Medienjournals zu widmen. Auf in eine neue Woche!

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  1. Die Handlung mag bei „Predator“ aus dem Jahr 1987 eine eher untergeordnete Rolle spielen, aber dafür bietet er männliche Männer, herrliche Oneliner und eines der besten Filmmonster überhaupt.
  2. Grundsätzlich mag ich ja Filme von Antoine Fuqua, bei „The Equalizer“ allerdings hat für mich einiges nicht zusammengepasst.
  3. Ich bin ja der Meinung, dass Arnold Schwarzenegger quasi immer dieselbe Rolle spielt, denn das kann er einfach (wobei ich auch einige seiner jüngeren Filme noch nicht gesehen habe).
  4. „The Descent“ hätte ja nun wirklich keine Fortsetzung gebraucht, schließlich ist „The Descent 2“ nur ein müder Aufguss, bei dem der erste Teil nahezu vollständig (aber schlechter) kopiert wird.
  5. Stop-Motion-Filme bieten große Animationskunst.
  6. „Der Marsianer“ war so eine Lektüre, die mich von vorne bis hinten gepackt hat und ich es schade fand als das Buch zu Ende war.
  7. Zuletzt habe ich mich aufgerafft und war eine Runde laufen und das war anstrengend, aber auch ein Erfolgserlebnis, weil ich 15 Kilometer durchgehalten habe, obwohl ich anfangs nur wenig motiviert war.

Run, Fatboy, Run (395)

Es gibt ja viele Läufer, die sind immer motiviert zu laufen. Ich gehöre nicht dazu. Es mag am Alkohol gestern Abend gelegen haben (welcher Film funktioniert mit ein oder zwei Bier schließlich nicht noch besser, wenn nicht „Predator“?), doch heute wäre ich lieber noch ein paar Stunden im Bett liegen geblieben. Aber es hilft ja nichts, also raus aus den Federn und raus auf die Laufstrecke:

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Distance: 15.37 km
Duration: 01:23:37
Elevation: 103 m
Avg Pace: 5:26 min/km
Avg Speed: 11.03 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 1297 kcal

Da ich schon einmal unterwegs war, bin ich gleich meine 15-Kilometer-Strecke gelaufen, die mich vor exakt einer Woche noch mit einer neuen Bestzeit belohnt hatte. Das war heute nicht drin, doch bin ich mit dem Ergebnis insgesamt schon sehr zufrieden – besonders da es wieder eher sommerliche Temperaturen hatte. Heute Nachmittag geht es dann übrigens tatsächlich in den Zirkus – ihr erinnert euch ja bestimmt an meinen letzten Lauf mit Kamel. Der Kreis schließt sich…😉

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Runian #2
Im zweiten Ohr: Blink 182, The Weakerthans, The Gaslight Anthem

Predator (1987)

In letzter Zeit ist mein Filmkonsum auf ein Minimum geschrumpft. Darf ich mich überhaupt noch als Filmblogger bezeichnen? Speziell die Filme, die mir am Herzen liegen werden kaum noch thematisiert, da es zu viel Neues nachzuholen gilt. Man hat es schon nicht leicht in dieser Zeit des medialen Überflusses. Heute jedoch habe ich die Gelegenheit eines Babysitting-Einsatzes meiner besseren Hälfte genutzt, um mit „Predator“ einmal wieder in mein liebstes Filmjahrzehnt zurückzukehren – begleitet mich nun also bei meinem Ausflug in die 80er, wo Männer noch Männer waren und Oneliner-Geschichte geschrieben wurde: ‚I ain’t got time to bleed.‘

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Auch wenn es sich vielleicht so liest, war „Predator“ nie mein Lieblingsfilm. Er rangierte auch nie unter meinen meistgesehenen Filmen der 80er, doch er ist mit Sicherheit einer der Filme, um den sich die meisten Legenden gerankt haben: Lange Zeit stand John McTiernans Action-Klassiker auf dem Index und selbst in der Videothek gab es damals nur verstümmelte Schnittfassungen auszuleihen. Dennoch hat der Film öfter mal den Weg in den VHS-Rekorder gefunden – und sei es nur die komplett gekürzte Aufnahme einer nächtlichen TV-Ausstrahlung gewesen. Es sollte bis zur DVD-Veröffentlichung der indizierten Fassung dauern, bis ich das Schwarzenegger-Vehikel zum ersten Mal ungeschnitten erleben durfte. Inzwischen ist die Indizierung aufgehoben und man kann die ungeschnittene FSK-16-Fassung in jedem Kaufhaus oder online ohne Probleme erwerben. Die Zeit der Legenden ist vorbei.

Selbst nach all den Jahren hatte ich mich heute sofort wieder heimisch im Dschungel Mittelamerikas gefühlt. Der Auftritt der Macho-Einheit unter Führung von Arnold Schwarzeneggers Dutch mutet heute anachronistischer denn je an – und doch funktioniert der Film nach wie vor. Ernst nehmen konnte man die Charaktere schon damals nicht und heute grenzt der Militärteil fast schon an eine Parodie, was durch die famosen Oneliner natürlich noch unterstützt wird. Ein Zeitdokument der 80er, das enorm viel Spaß macht und spätestens mit verstärktem Auftreten des titelgebenden Monsters, das es nicht umsonst unter meine fünf gruseligsten Film- und Serienmonster geschafft hat, zur Höchstform aufläuft: Der finale Zweikampf ist der Höhepunkt des Films und spätestens wenn der Predator seine Maske fallen lässt, gewinnt der Film auch alle Creature-Freunde für sich. Zwar kein „Alien“, aber dennoch sehr imposant.

Aktuell wird ja an einem Reboot des Franchises gearbeitet, auf das ich mich tatsächlich freue. Selbst dem 2010er Versuch „Predators“ konnte ich einiges abgewinnen und auch „Alien vs. Predator“ hatte so seine Momente, was man vom zweiten Teil leider nicht behaupten konnte. Ich habe nun wieder richtig Lust auf dieses Filmmonster bekommen und werde hoffentlich bald die Gelegenheit bekommen, auch der direkten Fortsetzung einmal wieder einen Besuch abzustatten: 9/10 Punkte.

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #12

Ist tatsächlich schon wieder Donnerstag? Damit steht auch die neueste Ausgabe von Die 5  BESTEN am DONNERSTAG auf dem Programm: Dieses Mal möchte Gorana von uns wissen, welche Filme für uns die eindrucksvollste Geschichte besitzen. Wieder einmal eine sehr fordernde Aufgabe, der ich mich sehr gerne stelle…

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Das Thema für Ausgabe #12 lautet:

Welche 5 Filme erzählen die eindrucksvollste Geschichte?

  1. „Die Monster AG“ (2001) – Ein Animationsfilm erzählt eine eindrucksvolle Geschichte? Aber ja! Bei Pixar-Filmen wird ohnehin viel wert auf die Geschichte gelegt und bei „Die Monster AG“ stimmt in dieser Hinsicht einfach alles.
  2. „Fight Club“ (1999) – Wohl kaum ein zweiter Film hat mich in inhaltlicher Hinsicht so beeindruckt, wie David Finchers Meisterwerk. Ich spreche noch nicht einmal von der bekannten Wendung, sondern vom gesamten Aufbau der Geschichte. Unglaublich packend.
  3. „Pans Labyrinth“ (2006) – Auch Guillermo Del Toros Genremix hatte mich mit seiner Geschichte tief beeindruckt. Speziell das Verweben beider Erzählebenen fand ich famos und das Ende unfassbar traurig.
  4. „Pulp Fiction“ (1994) – Tarantinos „Pulp Fiction“ hat bei mir wohl das Interesse daran geweckt, wie Filme erzählt werden. Ich habe damals meine Facharbeit in Englisch über seine Erzählstruktur geschrieben und finde sie immer noch faszinierend.
  5. „Zurück in die Zukunft“ (1985) – Unter all den anspruchsvollen Film findet sich auch dieser popkulturelle Klassiker. So locker und leicht er in seiner Erzählung wirkt, so minutiös ist seine Geschichte jedoch geplant und werden einzelne Handlungselemente vorbereitet. Achtet beim nächsten Mal doch bewusst darauf. Es lohnt sich!

Run, Fatboy, Run (394)

Nach einem extrem vollen und stressigen Arbeitstag war mein Kopf auf der Heimfahrt zum Bersten voll. Und da ich bereits gestern meinen Lauf habe ausfallen lassen, war es heute höchste Zeit. Da ich zuvor noch den Zwergofanten vom Fußball abgeholt habe, bin ich ein wenig später losgekommen, doch habe ich es noch kurz vor der Dunkelheit nach Hause geschafft. Jetzt muss man auch wieder daran denken. Herbst. Seufz.

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Distance: 11.06 km
Duration: 00:56:34
Elevation: 78 m
Avg Pace: 5:06 min/km
Avg Speed: 11.73 km/h
Heart Rate: 166 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 919 kcal

Das herbstliche Wetter bringt aber auch Vorteile, wie die perfekten Temperaturen zum Laufen mit sich. Einfach herrlich! Obwohl ich seit Mittag nichts mehr gegessen hatte und ziemlich K.O. war, bin ich flott vorangekommen und habe meine persönliche Bestzeit gelaufen – und das nicht nur über 10 km, sondern überhaupt. Hinzu kommt noch die Begegnung mit dem Kamel, das plötzlich an meiner Laufstrecke stand – und mit dem Zirkus ist der Sonntagnachmittag auch schon wieder verplant…😉

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 57: Interview Norman Bücher
Im zweiten Ohr: The Weakerthans

Erzgebirge 2016 #2: Fahrt mit der Fichtelbergbahn

Der erste Tag im Erzgebirge war noch relativ kalt und nass. Das hat uns aber nicht davon abgehalten die nähere Umgebung zu erkunden. Nachdem wir am Anreisetag bereits das Hotel samt Spielplatz inspiziert hatten, sind wir am nächsten Morgen gleich nach dem reichlichen Frühstück aufgebrochen, um mit der Fichtelbergbahn von Oberwiesenthal nach Cranzahl zu fahren – natürlich mit einer echten Dampflok:

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Durchaus ein beeindruckender Anblick, so eine Dampfeisenbahn.

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Media Monday #273

Was habt ihr dieses Wochenende so gemacht? Bei mir war es ja das erste seit Wochen, das ich größtenteils im Haus verbracht habe. Kein Garten, keine Unternehmungen. Der Samstag stand somit ganz im Zeichen von immer wieder aufgeschobenen Arbeiten, den Sonntag haben wir größtenteils Lego bauend verbracht. Es wird Herbst, das lässt sich nicht bestreiten. Somit kann ich mich nun auch guten Gewissens den aktuellen Fragen des Medienjournals zuwenden und muss danach nicht einmal mehr den Garten gießen. Das hat doch auch was…

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  1. Der Spätsommer ist mir ja irgendwann zu warm geworden, da war der Läufer in mir ganz froh als es ein wenig kühler wurde.
  2. Zuletzt gekauft habe ich mir – zumindest wenn es um Medien geht – die Blu-ray von Steven Spielbergs „Duell“.
  3. Selbstfindungstrips oder spirituelle Sinnsuche ist in Filmen oft ein schwieriges Thema, doch „Dein Weg“ fand ich zum Beispiel ganz famos.
  4. Jeder mir wichtige Film und jede mir wichtige Serie hat einen Ehrenplatz in meinem Regal (o.ä.), schließlich laufe ich täglich unzählige Male daran vorbei und freue mich jedes Mal wieder darüber.
  5. Allein schon wegen all den aufgekommenen Emotionen musste ich einen Blogartikel über die Einschulung unseres Zappelinchens schreiben.
  6. Das Marvel Cinematic Universe lässt mich vollkommen kalt, da ich völlig den Überblick über dessen Filme und Serien verloren habe.
  7. Zuletzt habe ich Antoine Fuquas „The Equalizer“ gesehen und das war einerseits gute Unterhaltung, andererseits aber auch ärgerlich, weil Fuqua einfach nicht konsequent genug war.

Run, Fatboy, Run (393)

Der Sommer ist vorbei! Nun endgültig. Hatte es letzte Woche noch über 30 °C bei herrlichstem Sonnenschein, regnet es nun seit drei Tagen durch und die Temperaturen sind um die Hälfte auf ca. 15 °C gefallen. Dies hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Was das Laufen angeht, überwiegen eindeutig die Vorteile – und so habe ich mich bei leichtem Nieselregen, aber endlich wieder angenehmen Temperaturen aufgemacht, um eine Runde zu laufen:

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Distance: 15.09 km
Duration: 01:19:25
Elevation: 100 m
Avg Pace: 5:15 min/km
Avg Speed: 11.40 km/h
Heart Rate: 169 bpm
Stride Frequency: 153 spm
Energy: 1267 kcal

Es ging wirklich sehr gut voran und trotz der relativ langen Distanz von knapp über 15 Kilometern bin ich konsequent gut weitergekommen. Nach dem Lauf habe ich mich sogar noch relativ fit gefühlt. Interessanterweise bin ich die exakt gleiche Strecke auch schon zur Vorbereitung auf den Halbmarathon gelaufen, war dabei aber aber genau 5:29 Minuten langsamer. Wow, das hätte ich nicht erwartet. Was so ein wenig Wetter doch ausmachen kann…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 56: Der eine kommt, der andere geht
Im zweiten Ohr: Blink 182, Fall Out Boy