Ride, Fatboy, Ride (002)

Nach einem viel zu anstrengenden Arbeitstag, hat es mich heute Abend gegen 20 Uhr nochmal in die weite Welt gezogen. Zum Laufen waren meine Beine noch nicht wieder einsatzbereit, zum Schwimmen war es schon zu spät. Also Radfahren. Und dabei bin ich gleich einmal einen Teil der Halbmarathon-Strecke abgefahren. Puh. Irgendwie macht es mir Angst, dass da noch einmal gut 80 Höhenmeter draufkommen:

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Distance: 16.66 km
Duration: 00:48:18
Elevation: 218 m
Avg Pace: 2:53 min/km
Avg Speed: 20.70 km/h
Energy: 577 kcal

Radfahren macht weiterhin Spaß. Meist ging es flott voran, nur die großen Steigungen habe ich ziemlich in den Beinen gespürt. Da hätte ich vermutlich auch gleich laufen gehen können. War aber schon besser so, da ich mir meine Energie lieber für einen langen Lauf am Wochenende aufspare. Und die gesamte Halbmarathon-Strecke will ich demnächst auch noch einmal abfahren. Oder vielleicht besser auch nicht…😉

Parenthood – Season 6

Jeder bekennende Fan von TV-Serien kennt dieses Gefühl der Leere, wenn die letzten Episoden einer geliebten Show über den Bildschirm flimmern. Im Fall von „Parenthood – Season 6“ war es für mich besonders hart, begleitet mich die Serie doch schon seit 2010 und damit ziemlich exakt seit der Geburt unseres Zappelinchens. Thematisch hätte mich die Serie somit zu keinem passenderen Zeitpunkt abholen können, zumal sich innerhalb der letzten sechs Jahre auch die restliche Familienkonstellation verändert hat – es sind Familienmitglieder dazu gekommen und gegangen. Familie eben. Kein Wunder also, dass auch der Abschied von den Bravermans so schwer fällt…

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Mit nur 13 Episoden fällt die finale Staffel der beständig von der Absetzung bedrohten Serie wieder sehr kurz aus – und schließt somit den Kreis zum ersten Jahr. Es ist auch die Staffel, die sich inhaltlich wohl am meisten von den anderen absetzt, gab es zu Beginn doch einen Zeitsprung, der die Weiterentwicklung aller Charaktere zeigt. Wie bereits schon in der fünften Staffel, scheint mir der Fokus auf die ältere Generation noch einmal stärker geworden zu sein. Gesundheitliche Probleme bei Zeek und der Umgang der Kinder damit, ließen bei mir Erinnerungen an die eigenen Eltern und Großeltern wach werden. Die Themen der Serie sind einfach sehr nah dran am Leben vieler Mitdreißiger – ob man will oder nicht. Daneben gibt es jedoch weiterhin etliche Handlungsstränge, die sich mit speziellen Themen beschäftigen und sowohl die für die Serie typisch idealisierte Familienatmosphäre aufrecht erhalten sowie für zusätzliches Drama sorgen. Ein volles Paket also für eine halbe Staffel.

Tatsächlich hatte ich zum ersten Mal Schwierigkeiten in die Staffel einzusteigen. Da ich direkt und ohne Unterbrechung weitergeschaut habe, waren der Zeitsprung und die damit einhergehenden Veränderungen zur vorhergehenden Staffel vielleicht zu groß. Gerade bei einer so kurzen Staffel nicht die beste Voraussetzung, doch nach den ersten vier Episoden war ich dem Charme der Bravermans wieder komplett erlegen. War die Serie schon seit jeher stark auf Emotionen und durchkomponierte Montagen des Familienlebens ausgelegt, haben die letzten vier Episoden diesen Stil noch einmal auf die Spitze getrieben: Da blieb bei mir öfter kein Auge trocken. Ich kenne tatsächlich nur wenige Serien, die bei mir emotional so ins Schwarze treffen. Manchen mag das zu viel sein (doch die schauen ohnehin nicht sechs Staffeln dieser Serie), für mich war es jedoch der perfekte Ausstieg – und damit schafft es die sechste Staffel, trotz des holprigen Anfangs, sich vor dem ersten und dem fünften Jahr zu platzieren, obwohl wirklich ausnahmslos jede Staffel ziemlich großartig ist:

  1. „Parenthood – Season 3“ (9.5 Punkte)
  2. „Parenthood – Season 2“ (9.4 Punkte)
  3. „Parenthood – Season 4“ (9.3 Punkte)
  4. „Parenthood – Season 6“ (9.2 Punkte)
  5. „Parenthood – Season 1“ (9 Punkte)
  6. „Parenthood – Season 5“ (9.0 Punkte)

Am Ende bleibt, wie bereits erwartet, eine gewisse Leere zurück. Der Abschied von länger gelaufenen Serien fällt ja immer schwer, doch bei dieser hier ist es besonders schlimm. Eine Serie, die nicht auf Action, Mord und Totschlag setzt, sondern eher unaufgeregt von den alltäglichen Dingen erzählt. Die positive Botschaften vermittelt und doch auch schwierige Themen anspricht. „Parenthood“ wird eine Lücke im Serienkosmos hinterlassen und es wird schwer werden, diese zu füllen. Es ist auch eine der wenigen Drama-Serien, bei denen ich mir gut vorstellen kann, die Reise noch einmal anzutreten. Denn auch dann wird es sich sicher wieder anfühlen, wie nach Hause kommen: 9/10 (9.2) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Media Monday #260

Auch heute könnte ich weder staunend schreiben, wie schnell doch das Wochenende vergangen ist. Habe ich jetzt auch gemacht. Kaum Rasen gemäht, ein weiteres Kindergartenfest besucht und Fahrrad gefahren, war der Samstag auch schon wieder vorbei. Den gesamten Sonntagvormittag war ich laufen, nachmittags ging es dann zum Eisessen in die Stadt und die restliche Zeit verbrachten wir entspannt bei Freunden auf der Terrasse. Nun stehen noch die Fragen des Medienjournals auf dem Plan, bevor eine neue Woche auf mich wartet…

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  1. Das Bloggen über die von mir konsumierten Medien ist für mich schon zum Ritual geworden und nicht mehr wegzudenken.
  2. Als Fangirl berichtet die Singende Lehrerin immer wieder über ihre ganz persönlichen Fangirl-Erlebnisse.
  3. Terry Pratchett zählt für mich zu den begnadetsten Autoren, denn er hat es stets geschafft trotz der abgefahrensten Geschichte eine stimmige Welt zu erzählen.
  4. An die 80er und 90er Jahre denke ich gerne mit nostalgisch verklärtem Blick, schließlich war das Leben damals noch so wunderbar einfach und die Freizeit hat den größten Teil ausgemacht.
  5. Zu einem richtigen Serien-Marathon komme ich zurzeit nicht, doch immerhin bin ich heute zum ersten Mal die Halbmarathon-Distanz gelaufen.
  6. Andy Weirs Roman „Der Marsianer“ hat mich jüngst dazu verleitet, den Film „The Last Days on Mars“ zu sehen – und das war eine ganz andere Art von Geschichte.
  7. Zuletzt habe ich den Film „Up in the Air“ gesehen und das war ein tolles Erlebnis, weil Jason Reitman eine herrlich unaufgeregte Geschichte über Einsamkeit und Lebensmodelle erzählt.

Run, Fatboy, Run (373)

Nachdem ich es schon seit Wochen vorhabe, habe ich es heute endlich getan: Ich bin die Halbmarathon-Distanz gelaufen. Dafür habe ich mir die Strecke am Alten Kanal ausgesucht und bin diese knapp 11 km bis zum Wendepunkt gelaufen. Bis dahin lief es noch wirklich gut: ein Schnitt um die 5:30 min/km und viele Wolken. Die Strecke ist zudem wirklich schön und geht, wenn man den Kanal erst einmal erreicht hat, auch größtenteils ohne Steigungen geradeaus:

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Distance: 21.83 km
Duration: 02:14:01
Elevation: 214 m
Avg Pace: 6:08 min/km
Avg Speed: 9.77 km/h
Heart Rate: 165 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 1892 kcal

Der Rückweg gestaltete sich schon schwieriger: Plötzlich brach die Sonne durch die Wolken und es wurde richtig warm. Auch die letzten 4 km des Weges waren eine besondere Herausforderung, ging es doch beständig bergauf und ich schlich teils mit gerade einmal 7 min/km vor mich hin. Die Beine waren sehr schwer und überhaupt fühlte ich mich alles andere als fit. Aber egal, ich habe es getan und korrigiere meine Zielzeit am Wettkampftag von unter 2 Stunden auf 2 Stunden und 10 Minuten. Das ist dann doch realistischer. In drei Wochen weiß ich mehr…:)

Im ersten Ohr: Nerdtalk Episode 439
Im zweiten Ohr: FatBoysRun – Episode 44: Little Desert Runners Club
Im dritten Ohr: Radio Nukular: Nukularer Frühstücksquatsch mit Hausputz

Up in the Air (2009)

Heute habe ich einmal wieder einen Film nachgeholt, der schön länger auf meiner imaginären Liste steht. Dabei hatte ich das Gefühl Jason Reitmans „Up in the Air“ bereits mehrfach gesehen zu haben. In unzähligen Podcasts (allen voran der Sneakpod) habe ich bereits mehrfach der Beschreibung der Handlung gelauscht und war stets neugierig, auch wenn es kein Film war, den ich unbedingt sofort sehen musste. Aber manchmal sind es ja gerade diese Werke, die einen längerfristig beeindrucken…

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Jason Reitman erzählt „Up in the Air“ herrlich unaufgeregt. Der Film wirkt dabei so durchstrukturiert, wie das Leben Ryan Binghams, der sich sein Geld mit der Vor-Ort-Abwicklung von Massenentlassungen verdient. Der von George Clooney gespielte Charakter ist deshalb unentwegt unterwegs und auf den Flughäfen und in den den Hotels Nordamerikas zu Hause. Ein Leben ohne Wurzeln und Gepäck. Im tatsächlichen und übertragenen Sinne. Ein einsames Leben, doch eines, das sich Ryan Bingham so ausgesucht hat und das er in vollen Zügen genießt – bis er eine Frau kennenlernt. Wird er nun plötzlich sesshaft und wandelt seinen Lebensstil?

Tatsächlich entwickelt sich die satirisch angehauchte Dramödie in der zweiten Hälfte eher zum Beziehungsdrama mit durchaus präsentem RomCom-Einschlag. Das unausweichliche Happy End wartet dennoch nicht auf Ryan. Ein unerwartet bitterer Twist, der jedoch wunderbar zur Stimmung des restlichen Films passt. Neben George Clooney, dem die Figur wie auf den Leib geschrieben ist, überzeugen Vera Farmiga und ganz besonders Anna Kendrick, die beide für Ryans Weiterentwicklung bedeutend sind. Neben diesen drei famosen Hauptdarstellern dürfen wir Jason Bateman, J. K. Simmons, Danny McBride und viele mehr in teils unerwarteten Rollen erleben.

„Up in the Air“ ist letztendlich ziemlich genau der Film, den ich durch die unzähligen Besprechungen bereits im Kopf hatte. Kein unfassbares Meisterwerk, doch gerade in seiner Unaufdringlichkeit bestechend unterhaltsam. Gut geschrieben, toll gespielt und zurückhaltend inszeniert. Wenn ihr euch bisher auch nicht aufraffen konnten, ihn zu schauen, dann ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt: 8/10 Punkte.

Ride, Fatboy, Ride (001)

Heute stand das Sommerfest im Kindergarten der beiden Neffen auf dem Programm. Zunächst war es (zu) sonnig und heiß, dann kam unvermittelt ein Wolkenbruch und alle sind geflüchtet. So halb angefangene Tage sind irgendwie doof. Ich habe mich folglich aufgemacht, um einen Brief (ich habe endlich meine Noten fertig!) zur Post zu bringen und bin im Anschluss gleich noch eine Runde geradelt:

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Distance: 14.48 km
Duration: 00:40:12
Elevation: 98 m
Avg Pace: 2:46 min/km
Avg Speed: 21.61 km/h
Energy: 506 kcal

Es war ungefähr eine Strecke, die ich auch schon öfter gelaufen bin. Somit gab es keine Überraschungen. Gefahren bin ich durchaus sportlich, allerdings habe ich mich auch nicht komplett verausgabt. Was ich von der Zeit bzw. Geschwindigkeit zu halten habe, werde ich auch erst wissen, wenn ich ein paar Mal mit Uhr am Lenkrad gefahren bin. Auf jeden Fall war es eine nette Abwechslung zum Laufen, wobei morgen mal wieder dringend ein langer Lauf ansteht…

The Last Days on Mars (2013)

Da ich nun endlich „Der Marsianer“ fertig gelesen habe, hatte ich nun Lust auf die Verfilmung. Aber mir gab es zu wenig Zombies in der Geschichte und somit habe ich mich für „The Last Days on Mars“ entschieden. Mars und Zombies. Das hat doch schließlich schon 2001 bei John Carpenters „Ghosts of Mars“, ähm, exzellent funktioniert – oder sollte mich meine Erinnerung da etwa täuschen?

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Ich mag Sci-Fi-Horror und bin immer auf der Suche nach neuen Werken dieses Genres. So hat es auch „The Last Days on Mars“ auf meine Liste geschafft. Nachdem mich vor ein paar Jahren „Pandorum“ äußerst positiv überraschte und „Event Horizon“ nun auch schon fast 20 Jahre auf dem Buckel hat, war es doch höchste Zeit für gepflegten Grusel dort, wo dich niemand schreien hört. Wenn bekannte Horror-Figuren in einem neuen Setting (sprich fremden Planeten oder dem Weltraum) auftreten, dann ist immer Vorsicht geboten: Werke wie „Hellraiser IV: Bloodline“ oder „Jason X“ mögen Unterhaltungswert bieten, doch sind diese klar in der B-Movie-Ecke verankert. Auch The Asylum hätte die Prämisse unter „The Martian Zombie Chronicles“ verfilmen können. Doch dieser Film nimmt sich und seine Geschichte tatsächlich ernst.

„The Last Days on Mars“ ist atmosphärisch, ansprechend gefilmt und mit durchaus brauchbaren Schauspielern (u.a. Liev Schreiber) besetzt. Selbst die Zombies wirken angenehm realistisch und aufgrund des klaustrophobischen Settings bedrohlicher als in anderen Filmen oder Serien dieses Genres. Ein voller Erfolg also? Leider nicht, denn die Geschichte ist so unglaublich konventionell erzählt, dass es zu keinerlei Überraschungen kommt. Alles, aber auch wirklich alles wurde bereits unzählige Male besser erzählt. Die Charaktere bleiben zudem selbst für einen Horrorfilm frustrierend blass und irgendwann hat sich auch das Setting abgenutzt.

Letztendlich konnte mich „The Last Days on Mars“ nach dem vielversprechenden Start nicht überzeugen. Nette Bilder und durchaus spannende Szenen können nicht über ein viel zu formelhaftes Drehbuch und nichtssagende Entwicklungen hinwegtäuschen. Selbst das Finale ist an Beliebigkeit kaum zu überbieten. Aufgrund des fremdartigen Settings und der durchaus packenden Inszenierung, schafft es der Film gerade noch so in die Mittelmäßigkeit: 5/10 Punkte.

Der Marsianer (Andy Weir)

der-marsianerÜber die letzten drei Monate habe ich abends vor dem Einschlafen meist einen kurzen Ausflug auf den Roten Planeten unternommen. Andy Weirs „Der Marsianer“ steht schon, seit ich den Roman vor einem knappen Jahr bei Lesezauber.net gewonnen habe, bei mir im Regal und wartet darauf, dass ich ihn endlich verschlinge. Science-Fiction lese ich ohnehin sehr gerne und spätestens mit Ridley Scotts Verfilmung hätte es der Roman so oder so auf meinen Radar geschafft. Ich stellte mir im Vorfeld eine Mischung aus „Apollo 13“ und „Gravity“ vor und sollte damit tatsächlich gar nicht so falsch liegen…

Der Roman ist größtenteils in Tagebuchform geschrieben, was uns als Lesern einen detaillierten Einblick in die Gedankenwelt des auf dem Mars gestrandeten Astronauten Mark Watney bietet. Besonders hervorzuheben ist der Humor, mit dem der Protagonist seine scheinbar ausweglose Situation analysiert. Im Kontrast dazu stehen sehr technische Beschreibungen, die ich oft zweimal lesen musste, um sie auch nur annähernd zu verstehen. Auch heute zeigt sich also noch, dass meine Wahl des Leistungskurses Physik damals nicht die beste Entscheidung war. Dennoch bleibt der Roman auch unterhaltsam und verständlich, wenn es um technische Details geht.

Um nicht zu sehr in eine starre Struktur zu verfallen, setzt Autor Andy Weir auf unterschiedliche Erzählperspektiven: Neben Mark Watneys Logbuch bekommen wir Einblick in das NASA-Hauptquartier und erleben dort einerseits die Machtlosigkeit, andererseits auch den unbedingten Willen Watney zurückzuholen sowie die Überlegungen was Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angeht mit. Diese eher konventionell erzählten Passagen sind nötig, um die Geschichte voranzutreiben, lassen jedoch die individuelle Erzählstimme vermissen, die den Logbuch-Passagen innewohnt.

Mir hat „Der Marsianer“ extrem viel Spaß gemacht und ich habe mich jeden Abend auf ein paar Minuten mit Watney in seinem unfreiwilligen Exil gefreut. Nun bin ich extrem gespannt auf Ridley Scotts Verfilmung, auf die ich große Hoffnungen setze. Mit Andy Weirs Roman habe ich nun auch das dritte Buch meiner „6 Bücher für 2016“ gelesen – und es war ein famoses Erlebnis, das ich allen Sci-Fi-Fans nur wirklich ans Herz legen kann: 9/10 Punkte.

Swim, Fatboy, Swim (015)

Eigentlich lohnt sich für die paar Bahnen gar kein extra Eintrag, aber irgendwie muss man seinen Frust ja loswerden: Ich bin heute pünktlich um 17 Uhr von der Arbeit verschwunden, damit ich um 18 Uhr das Zappelinchen fertig umgezogen und startklar beim Schwimmkurs abgeben kann. Hat vom Timing auch alles recht gut geklappt, nur dass sich die Wolkenberge schon aufgetürmt hatten…

Bahnen: 14 x 50 m
Distanz: 700 m
Zeit: 00:18:15
min/Bahn: 01:18
Züge: 25 Züge/min
Geschw.: 2,3 km/h
Energie: 171 kcal

Da ich meine Schwimmzüge doch öfter mal unterbreche, um nach dem Zappelinchen zu schauen, habe ich meine Bahnen mitgezählt, um die Abweichung zur Uhr korrigieren zu können. Nicht optimal, ist momentan aber einfach so. Letztendlich habe ich es auf 14 Bahnen gebracht, bevor das Gewitter uns vollends eingeholt hatte und der Bademeister das Becken räumte. Ungefähr 2 Stunden Aufwand für 18 Minuten schwimmen. Sehr ernüchternd, aber so ist das eben. Frustwetter. Hmpf.

Media Monday #259

Wo ist das Wochenende hin? Da geht man Samstagvormittag ein wenig schwimmen und verbringt den Rest des Tages im Regen auf dem Sommerfest des Kindergartens – und schon ist der Tag vorbei. Dann ein ausführlicher Lauf am Sonntagmorgen, etwas Schnelles gekocht und den Großteil des Nachmittags mit Spielen verbracht. Und nun stehen schon wieder die Fragen des Medienjournals an. Wie kann die Zeit nur so rennen? Geht es euch auch so? Oder ist es ein Phänomen, das nur Eltern betrifft?

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  1. Es ist wirklich beeindruckend, wie es den Autoren von diesem Blog gelingt, in Bezug auf die Kontinuität der letzten 10 Jahre konsistent zu bleiben: erst Studium, dann Kinder und Hausbau – und immer wieder Filme und Serien. Wahrlich eine unfassbare Leistung!
  2. „The Guest“ wusste mich anfänglich zu fesseln, doch als er sich nur als stylisch inszenierte Jason-Bourne-Variante entpuppt hat, war ich von der Handlung doch ein wenig enttäuscht.
  3. Trotz mieser Effekte und geringem Budget besitzt „The Core“ dennoch keinen Charme.
  4. Was ist eigentlich aus Joe Pesci geworden? Seit ich ihn in „Lethal Weapon 4“ gesehen habe, scheint der aus „GoodFellas“, „Casino“ und „Kevin: Allein zu Haus“ bekannte Schauspieler von der Erdoberfläche verschwunden zu sein.
  5. Es wundert mich ja regelrecht, dass anscheinend noch niemand auf die Idee gekommen ist, „Die unendliche Geschichte“ zu adaptieren/rebooten, schließlich hat die Vorlage so viel zu bieten (ist aber vermutlich ein Rechteproblem).
  6. Der große Vorteil von TV-Serien gegenüber Buchreihen ist, dass man sie gemeinsam konsumieren kann.
  7. Zuletzt habe ich eine Regenpause genutzt, um mit dem Zwergofanten Radfahren zu üben und das war erfolgversprechend, weil er  heute schon einige Runde ganz alleine gefahren ist.