Media Monday #200

Nach einem extrem kurzen und arbeitsintensiven Wochenende, an dem ich es weder geschafft habe einen Film zu sehen noch eine Runde zu laufen, steht der Montag viel zu schnell wieder vor der Tür. Und er steht natürlich ganz im Zeichen eines Jubiläums: Lieber Wulf, ich gratuliere von Herzen zum 200. Media Monday – lass dir an dieser Stelle gedankt sein für die unzähligen kreativen Fragen und Lückentexte! In diesem Sinne: Viel Spaß mit meinen Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals…

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  1. Ungeachtet seiner anderen Rollen wird Taylor Kitsch für mich immer Tim Riggins sein, denn in “Friday Night Lights” hat er – im Gegensatz zu seinen Kinofilmen – tatsächlich gezeigt was er kann. Ich hoffe sehr dieser positive Eindruck setzt sich in in der zweiten Staffel von “True Detective” fort…
  2. Von etlichen aufstrebenden Filmbloggern hat man leider schon längere Zeit nichts mehr gehört und das, obwohl sie anfangs recht regelmäßig schöne Inhalte veröffentlicht haben. Schade!
  3. Es herrscht ja ein regelrechtes Überangebot an Filmen und Serien, weshalb ich mich bisher nie dazu durchringen konnte einen Streaming-Dienst zu abonnieren, weil damit das Angebot noch mehr explodieren würde – ich kann mich ja jetzt schon kaum auf einen Film bzw. eine Serie aus meiner Sammlung festlegen…
  4. Am besten am Media Monday gefällt mir der Community-Effekt, sprich dass ein reger Austausch zwischen den Teilnehmern herrscht – selbst wenn es sonst nur wenig Interaktion zwischen den einzelnen Blogs geben sollte.
  5. Wohingegen beim Media Monday der Erscheinungstermin (die Fragen bereits Sonntagabend zu veröffentlichen fände ich fantastisch) dringend eine Frischzellenkur vertragen könnte.
  6. Dia Antworten von den ersten Teilnehmern lese ich meist zuerst, weil ich meine abonnierten Feeds meist chronologisch durchgehe.
  7. Was ich den anderen TeilnehmerInnen (oder dem Wulf) schon immer einmal sagen wollte: Danke für die Fragen und dein Durchhaltevermögen, lieber Wulf, und danke für eure Antworten und Kommentare, liebe Teilnehmer!

Ich nutze die Gelegenheit und weise ganz dreist noch einmal auf mein “VRIZZMO Virtual Reality Headset”-Gewinnspiel hin. Mitmachen lohnt sich – speziell für aktive Leser und Kommentarschreiber! :)

5 Bücher für 2015

Wie bereits vor ziemlich genau einem Jahr, gilt es jetzt auch wieder das aktuelle Lesejahr zu planen. Natürlich in Form eines Stöckchens, das mir von Miss Booleana zugeworfen wurde. Im Folgenden findet ihr also die fünf Bücher, die ich 2015 noch unbedingt lesen möchte. Wie gut das klappt, sieht man ja im Eintrag vom letzten Jahr – immerhin zwei von fünf Büchern habe ich gelesen; es sind allerdings auch noch etliche unvorbereitete Bücher dazugekommen. Hier also meine 5 Bücher für 2015:

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The Mindy Project – Season 1

Nachdem ich in den letzten Wochen mit “The Wire” eher schwere, wenn auch sehr unterhaltsame Serienkost verfolgt habe, wollte ich als Ausgleich wieder ein wenig Comedy ins Programm aufnehmen. Auf “The Mindy Project – Season 1″ wurde ich durch eine Empfehlung von Annemarie vom “Fortsetung folgt”-Podcast aufmerksam – und bei einem Preis von nur fünf Pfund für erste Staffel gab es nicht mehr viel zu überlegen…

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Eigentlich mag ich Serien nicht, die in einem medizinischen Setting spielen: zu viel Tod, Krankheit und oft aufgesetzt wirkende Dramatik. In “The Mindy Project” spielt die titelgebende Hauptfigur jedoch eine Gynäkologin – und somit steht, wenn überhaupt, nur das beginnende Leben im Mittelpunkt. Ohnehin nimmt der rein medizinische Teil nur einen sehr geringen Bruchteil ein und man begleitet Mindy eher bei ihren alltäglichen Abenteuern auf der Suche nach der großen Liebe. Ja, “The Mindy Project” ist eine RomCom im besten Sinne: albern, selbstreferentiell und mit viel Selbstironie erzählt. Wer das mag, der kann viel Freude mit der Show haben!

Im Zentrum steht natürlich Mindy Lahiri. Gespielt wird sie von der unter anderem aus “The Office” bekannten Schauspielerin und Autorin Mindy Kaling, welche auch der kreative Kopf hinter der Serie ist. Ähnlich wie Lena Dunham mit ihrer Serie “Girls” stemmt Kaling einen Großteil der Serie in Personalunion, wobei sie ihren fiktiven Charakter auch herrlich selbstironisch inszeniert. Die Serie nimmt sich absolut nicht ernst, was auch einen Großteil des Charmes ausmacht.

Muss man “The Mindy Project” als Serienfan unbedingt gesehen haben? Vermutlich nicht. Wenn man aber gerade auf der Suche nach einer netten Sitcom für Zwischendurch ist, dann kann man durchaus viel Spaß mit Mindy und ihrem verrückten Team haben. Gaststars wie Seth Rogen, Ellie Kemper oder Ed Helms sorgen zudem für zusätzliches Vergnügen. Einfach sympathisch: 8/10 (7.5) Punkte.

Run, Fatboy, Run (327)

Nach einem weiteren Tag, aus dem ich locker drei hätte machen können müssen, war ich eigentlich zu platt zum Laufen. Dennoch habe ich mich aufgerafft, da die nächsten beiden Tage schon wieder komplett verplant sind. Es lief erstaunlich gut und ich bin einmal wieder eine komplett andere Strecke angegangen, die ich gerne noch erweitert hätte. Allerdings wurde mir im letzten Viertel richtig schlecht…

Distance: 8.40 km
Duration: 00:47:12
Avg Speed: 10.68 km/h
Avg Pace: 5:36 min/km
Energy: 670 kcal

Ob das nun am viel zu großen Döner (doof, ich weiß) von gestern Abend lag oder daran, dass ich mich doch zu sehr verausgabt habe – ich kann es nicht sagen. Trotz sehr flauem Gefühl im Magen bin ich straff durchgelaufen, wenngleich ich auch die 10 km, die die Strecke durchaus hergegeben hätte, lieber nicht vollgemacht habe. Morgen Abend ist Geburtstagsfeier, Samstag steht Studenten bespaßen auf dem Programm und Sonntag geht es auf die Baustelle – mal sehen, ob abends wenigstens noch ein kleiner Lauf rausspringt…

Im ersten Ohr: Nerdtalk Episode 389
Im zweiten Ohr: Fall Out Boy, The Gaslight Anthem

Gewinnspiel: VRIZZMO Virtual Reality Headset

Wie bereits in der ausführlichen Besprechung des Virtual Reality Headsets erwähnt, hat mir VRIZZMO eine zweite VR-Brille für meine Leser zur Verfügung gestellt. Meine Leser, das seid ihr. Deshalb möchte ich euch auch gerne eine größere Chance einräumen, als jemandem, der nur durch Zufall über dieses Gewinnspiel stolpert. Ich bin dafür auch bereit auf Reichweite (d.h. Einträge auf Gewinnspielseiten, Facebook-Shares und Co.) zu verzichten und habe mir somit ein, ähm, total einfaches System überlegt… :)

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So gewinnt ihr das VRIZZMO Virtual Reality Headset:

  1. Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Artikel, in dem ihr euer Interesse bekundet und beschreibt wo ihr die VR-Technik in 5-10 Jahren seht. (Grundvoraussetzung zur Teilnahme = 1 Los)
  2. Ihr seid selbst Blogger und euer Blog befindet sich in meiner Blogroll bzw. in meinem Feedreader. (+1 Los)
  3. Ihr habt sogar schon Interesse an Virtual Reality per Smartphone gezeigt und meinen Artikel über Google Cardboard und/oder den VRIZZMO-Test kommentiert. (+1 Los)
  4. Ihr befindet euch laut WordPress-Statistiken am Stichtag unter den Top-Kommentatoren meines Blogs. (+1 Los)

Insgesamt könnt ihr euch also bis zu vier Lose erarbeiten bzw. habt dies bereits durch eure Kommentare und eigene tolle Blogartikel sicher. Ich hoffe das ist fair. Wenn ihr das nicht so seht, auch egal: mein Blog, meine Regeln. Stammleser werden eben bevorzugt. Punkt. Dennoch hat jeder, der einen Kommentar hinterlässt eine ehrliche Gewinnchance – am Ende wird alles in einen Topf geworfen und zufällig ausgelost, wobei jedes Los eine zusätzliche Chance darstellt. Ihr könnt bis zum 29.05.2015 um 23:59 Uhr teilnehmen. Der Gewinner bzw. die Gewinnerin wird innerhalb der zwei darauffolgenden Wochen bekannt gegeben; eine gültige E-Mail-Adresse ist dabei natürlich Voraussetzung.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahme ab 18 Jahren und Versand nur innerhalb Deutschlands (gegebenenfalls würde ich hier auch eine Ausnahme machen). Ich behalte mir vor das Gewinnspiel ohne Ankündigung und Angabe von Gründen anzupassen oder vorzeitig zu beenden. Aus dem Abbruch kann kein Ersatzanspruch abgeleitet werden.

Impressionen vom Bau #10: Freie Sicht auf den Rohbau

Im letzten Eintrag habe ich noch angekündigt, dass es vorerst wohl keine imposanten Fotos mehr vom Bau geben wird, da der Rohbau erst einmal steht und sich die Arbeit nach innen verlagert. Nun hat sich aber doch noch etwas getan: Das Baugerüst ist vorerst verschwunden. Ja, jeder Handwerker bringt sein eigenes Gerüst mit—sehr, ähm, effizient. Auf jeden Fall bekommt man nun schon eine gute Vorstellung davon, wie das Haus letztendlich aussehen wird. Grund genug für mich auch diesen kleinen Fortschritt festzuhalten und mit euch zu teilen…

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Fehlt nur noch die Terrasse, der Grill und ein kühles Bier

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Macht auch von vorne eine gute Figur

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Kaum zu glauben, dass noch bis Oktober gebaut werden soll…

Alle Artikel zu unserem Bauvorhaben…

Media Monday #199

Ein vollgestopftes Wochenende geht zu Ende: Kindergeburtstag am Samstag, Kindergottesdienst am Sonntag und beide Tage auf der Baustelle um Bohrpläne für die Elektroinstallation an die Wände zu zeichnen. Da es abends immer recht spät wurde, habe ich es schon die zweite Woche in Folge nicht geschafft einen Film zu sehen – dafür habe ich mir die Nächte mit dem Blog um die Ohren geschlagen und ein neues Theme aktiviert. Wie gefällt euch das neue Design? Auch der Montag war recht voll, so dass ich meine letzten Energiereserven für die Fragen des Medienjournals aufbringen musste. Es hat sich jedoch wie immer gelohnt… :)

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  1. “Better Call Saul” als Ablegerserie zu “Breaking Bad” schön und gut, aber sie hätten mal eine Serie zu der Figur Joey aus “Friends” machen sollen, denn das wäre wirklich… oh, wait!
  2. Der DeLorean DMC-12 aus “Zurück in die Zukunft” wäre ja mein absolutes Traumauto, weil ich damit durch die Zeit reisen könnte.
  3. Zuletzt mit einer Film-/Serienfigur so richtig mitgelitten habe ich mit Dukie aus “The Wire”, da er er ein intelligenter und sensibler Junge ist, der aufgrund äußerer Umstände im Drogensumpf versinkt.
  4. Am 23.04. ist Welttag des Buches und ich für meinen Teil finde, dass dies durchaus einer der sinnvolleren Welttage ist.
  5. Das schönste Blog-Stöckchen, das es in letzter Zeit so gab, war für mich “Die 11 besten Songs in Film und Serie” von taranKino – und wenn wir schon einmal dabei sind: Die beste Blogparade war “Die 15 besten Vorspanne von Fernsehserien” von der Singenden Lehrerin.
  6. Hätte ich die Möglichkeit, einen Schurken mal so richtig zu vermöbeln, wäre das wohl die Römische Legion aus den “Asterix”-Filmen, denn das sieht immer so richtig nach Spaß aus – aber nur mit Zaubertrank!
  7. Zuletzt gesehen habe ich die Episode “The Mountain and the Viper” aus der vierten “Game of Thrones”-Staffel und das war wirklich mitreißend, weil ich als Leser der Vorlage zwar bereits um die Wendungen wusste, emotional aber dennoch komplett involviert war.

Run, Fatboy, Run (326)

Nachdem wir den heutigen Tag größtenteils auf der Baustelle mit dem Einzeichnen von Bohrplänen für Steckdosen, Schalter usw. verbracht haben, bin ich erst sehr spät zum Laufen gekommen. Doch auch um 19:30 Uhr hatte es noch 14 °C bei strahlendem Sonnenschein. Wirklich das perfekte Laufwetter!

Distance: 9.53 km
Duration: 00:54:35
Avg Speed: 10.48 km/h
Avg Pace: 5:43 min/km
Energy: 763 kcal

Ich kam wirklich gut voran. Das erste Mal seit meiner Pause hatte ich das Gefühl es geht etwas. Eigentlich wollte ich auch nur eine kleine Runde laufen, doch da ein Weg mit zu vielen Hunden (ohne Leine und Herrchen bzw. Frauchen in Sichtweite) bevölkert war, musste ich ausweichen und habe die Strecke somit unfreiwillig verlängert. Eigentlich hätte ich die 10 km auch noch vollmachen können, doch dank GPS-Problemen dachte ich es wären noch 300 Meter mehr gewesen. Nun gut, ein Ziel für den nächsten Lauf…

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 12: Rotterdam Marathon (12 km)

Hilfe, wo bin ich denn hier gelandet?

Falls ihr euch diese Frage stellt, kann ich euch beruhigen: Ihr seid richtig. Es gibt weiterhin fickende Käfer, sporadische Filmbesprechungen, langweilige Laufberichte und Impressionen vom Bau. Nur das Theme hat sich geändert. Nachdem Gorana ihre ERGOThek mit einem neuen Design ausgestattet hat, bin ich selbst auf die Suche nach dem perfekten Theme gegangen. Gefunden habe ich es zwar nicht, doch bin ich mit dem “Hemingway Rewritten”-Theme schon einigermaßen zufrieden. Weiterhin habe ich mich vom dreispaltigen Design gelöst, mehr Platz für die Einträge zur Verfügung und der Look ist generell ein wenig moderner geworden.

In den 9 Jahren des Bloggens ist dies erst mein zweiter Theme-Wechsel. Dieses Mal ist er auch komplett ohne Umfrage unter meinen Lesern vonstatten gegangen – und auch die Sentimentalität dem alten Theme gegenüber hielt sich in Grenzen. Ungewohnt ist es dennoch. Ich werde bestimmt noch ein wenig ausprobieren müssen, viele Einträge sind noch auf die alte Breite optimiert und überhaupt gibt es nun viel zu tun – doch das ist es jetzt erst einmal.

Über Feedback freue ich mich natürlich dennoch – auch wenn ihr dieses Mal vor vollendete Tatsachen gestellt wurdet… :)

Test: VRIZZMO Virtual Reality Headset

Seit ich meinem Artikel “Virtual Reality mit Oculus Rift, Google Cardboard und ähnlichen Systemen” bin ich fasziniert von Virtual Reality mit dem Smartphone. Nach ein wenig Recherche bin ich schnell auf professionelle Anbieter gestoßen und hätte am liebsten gleich bei dem einen oder anderen Modell zugeschlagen, denn mein Google Cardboard ist inzwischen doch schon ziemlich mitgenommen. Da die Kassen aufgrund des Hausbaus für solch unnötige Luxusausgaben jedoch leer sind, dachte ich mir: Warum nicht einmal von meinem Blog profitieren?

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Virtual Reality Made in Poland
Also habe ich ein paar Firmen angeschrieben, die solche Headsets herstellen und höflich gefragt, ob denn nicht Interesse an einer Besprechung ihrer Produkte bestünde. Von einer französischen und einer deutschen Firma habe ich nicht einmal eine Antwort erhalten, was aus Kommunikationssicht wirklich schwach ist, dafür hat sich der polnische Hersteller VRIZZMO völlig unbürokratisch dazu bereit erklärt mir zwei VR-Brillen zu schicken: Eine VR-Brille für mich und eine für meine lieben Leser – dazu jedoch mehr in einem der folgenden Einträge… :)

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Schon beim Auspacken war ich überrascht, wie wertig die VRIZZMO-Brille im Vergleich zur bereits getesteten Billigvariante aus China wirkt – selbst die Pappbox ist ansprechend gestaltet. Neben dem VR-Headset selbst findet sich noch eine Anleitung und weitere Polster aus Schaumgummi in der Packung, die bei häufiger Nutzung als Ersatz dienen können. Mit 400 Gramm (ohne Smartphone) ist die Brille kein Leichtgewicht, speziell im Vergleich zum Google Cardboard (66 Gramm). Dies wird jedoch durch das stabile Kopfband ausgeglichen, das für einen sicheren Halt sorgt. Besonders gefreut habe ich mich über das spezielle Branding der Brille – der Schriftzug “Tonight is gonna be a large one.” auf der Front macht sich auf jeden Fall gut.

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Duales Linsensystem sorgt für großes Sichtfeld
Eine Besonderheit der VRIZZMO-Brille ist das verwendete Linsensystem: Im Gegensatz zu Google Cardboard oder den billigen VR-Brillen wird nicht nur ein Linsenpaar verwendet, sondern es sind pro Auge jeweils zwei Linsen übereinander angeordnet. Dies ermöglicht die Darstellung eines größeren Sichtfeldes (engl. field of view, FOV), was die Immersion deutlich erhöht – wahrlich kein Vergleich zur Billigvariante. Der ebenfalls schön große FOV des original Cardboards scheint mir aber immer noch am besten auf die meisten VR-Apps abgestimmt zu sein.

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In der Anwendung ist auch das VRIZZMO-System sehr einfach: Das Smartphone in den passenden Halter (unterstützt werden 4,5 bis 5,7 Zoll) und losgelegt! Das Google Cardboard ermöglicht die Steuerung von Anwendungen durch einen Magneten; diese Lösung fällt selbst bei höherwertigen VR-Headsets weg. VRIZZMO hat sich jedoch ein eigenes System überlegt: Auf der Oberseite der VR-Brille befinden sich zwei Buttons, die bei Betätigung direkt das Touch-Display berühren und somit eine Aktion auslösen. Dies funktioniert in der Praxis recht gut und ist somit eine willkommene Zusatzfunktion, auch wenn sie nicht mit jeder VR-App zusammenspielt.

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Es gibt noch Verbesserungspotential
Negativ ist mir der Tragekomfort aufgefallen, der leider nicht wirklich sonderlich hoch ist. Somit ist auch diese Virtual-Reality-Brille eher für kürzere Testzwecke geeignet, als um damit stundenlang zu spielen oder Filme zu schauen. Ebenso hätte ich mir ein Linsensystem gewünscht, mit dem Brillenträger ihre Sehschwäche ausgleichen können. Noch funktioniert die VR-Brille bei mir (leichte Kurzsichtigkeit), doch in ein paar Jahren mag dies anders aussehen. Andere Lösungen bieten teilweise Möglichkeiten zum Ausgleich durch ein justierbares Linsensystem. Zudem ist gestern der Smartphone-Halter abgebrochen, obwohl ich durchaus bedacht damit umgegangen bin. Das spricht nicht gerade für die Materialqualität – und hätte ich tatsächlich den vollen Preis gezahlt, wäre ich wohl ziemlich verärgert gewesen. Letztendlich jedoch nichts, was nicht mit ein wenig Gaffer-Tape lösen ließ… ;)

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Fazit: Wenn ihr nur einmal in die virtuelle Welt reinschauen wollt, dann würde ich euch zunächst zur Cardboard-Variante (ca. 5-10 Euro) raten. Solltet ihr damit Spaß haben und eine stabilere Lösung bevorzugen, spart euch die billige Noname-Variante (ca. 25 Euro) und kauft euch gleich eine hochwertigere Lösung, wie z.B. das VRIZZMO Virtual Reality Headset (ca. 60 Euro). Apps gibt es reichlich, doch nur die wenigsten bieten aktuell Langzeitspaß. Mit tatsächliche VR-Erlebnissen, wie sie voraussichtlich die Oculus Rift oder ähnliche Systeme bieten werden, kann Smartphone-VR noch nicht konkurrieren – allerdings steckt die Technik auch noch in den Anfängen. Gerne hätte ich auch einen Vergleich zwischen verschiedenen, hochwertigeren VR-Brillen präsentiert, doch scheinen die meisten Hersteller keinen Wert auf Testberichte zu legen, was ja schon einmal viel aussagt…

Habt ihr weiterhin Interesse an dieser Thematik? Oder habt ihr inzwischen vielleicht selbst schon Erfahrungen gesammelt? Fall euer Virtual-Reality-Erlebnis noch aussteht, schaut doch innerhalb der nächsten Tage einmal wieder hier vorbei: Ich werde ein exklusives, mit “Tonight is gonna be a large one.” gebrandetes, VRIZZMO Virtual Reality Headset verlosen – und gerade Stammleser dürften gute Chancen haben… :)