Blogparade: Filme für den Meeresgrund

Bei der Singenden Lehrerin habe ich folgende Blogparade entdeckt: Nachdem Thomas das letzte Mal nach den 15 Filmen für die Insel gefragt hatte, möchte der Kollege von Filmschrott nun wissen, welches meine 10 Filme für den Meeresgrund sind. Dabei gilt es im Hinterkopf zu behalten, dass es hier nicht um Filme geht, bei denen von vornherein klar war, dass sie der letzte Dreck sind, sondern um solche, bei denen eine gewisse Erwartungshaltung enttäuscht wurde.

Hier meine 10 Filme für den Meeresgrund in alphabetischer und – wichtig! – nicht (ab)wertender Reihenfolge:

  1. “Babylon A.D.” (2008)
  2. “Black Death” (2010)
  3. “Halloween” (2007)
  4. “Iron Sky” (2012)
  5. “Knight and Day” (2010)
  6. “Mission: Impossible 2″ (2000)
  7. “Rückkehr zum Planet der Affen” (1970)
  8. “Silent Hill: Revelation” (2012)
  9. “Underworld: Aufstand der Lykaner” (2009)
  10. “Zweiohrküken” (2009)

Nun seid ihr dran:

  • Liste die 10 Filme auf, die in den tiefsten Tiefen der Weltmeere besser aufgehoben wären, als auf dem Festland. Bedenke dabei: Es geht hier nicht um Filme, bei denen von vornherein klar war, dass sie der letzte Dreck sind, sondern um solche, bei denen eine gewisse Erwartungshaltung enttäuscht wurde.
  • Erstelle einen Beitrag in deinem Blog und verlinke auf diesen und den Ursprungsartikel.
  • Ein Ende der Parade wurde nicht genannt, doch vielleicht möchte der Filmschrott-Sammler irgendwann doch noch eine Liste mit den meistgenannten Filmen für den Meeresgrund erstellen?

Media Monday #146

Im Gegensatz zu letzter Woche schaffe ich es heute tatsächlich wieder pünktlich am titelgebenden Montag die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich sonst nichts zu tun hätte, doch die Frau ist außer Haus, die Kinder sind im Bett – und manchmal muss man sich (und in diesem Fall auch euch) einfach etwas gönnen. In diesem Sinne: Viel Spaß mit meinen Antworten!

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  1. Chris Hemsworth ist mir als Donnergott Thor bekannt, wohingegen Liam Hemsworth sich mit Pfeil und Bogen bewaffnet in Panem herumtreibt.
  2. Nostalgie überkommt mich jedes Mal, wenn ich die Klassiker meiner Kindheit, wie z.B. “In einem Land vor unserer Zeit”, oder meiner Jugend, wie z.B. “The Goonies”, sehe.
  3. Ein richtig guter Krimi sprengt meist den Rahmen der Genrebezeichnung Krimi und bewegt sich eher in Richtung Thriller.
  4. Chloë Grace Moretz wurde schon des Öfteren als NewcomerIn schlechthin gehypt, aber erst mit “Let Me In” konnte sie auch mich überzeugen.
  5. Wetten, dass..? ist quasi Geschichte. Welche Show/Serie/Reihe/was-auch-immer sollte auch baldmöglichst eingestampft werden?
    Bei diesem Thema verweise ich auf Kollege Xander, der mit seinem Artikel “Tot mit 33.” das Thema bereits ausführlichst von allen Seiten beleuchtet hat.
  6. Der am wenigsten furchteinflößende Bösewicht ist Dr. Evil aus den “Austin Powers”-Filmen.
  7. Zuletzt gesehen habe ich das Finale von “Friday Night Lights” und das war enorm ergreifend, weil es uns Zuschauern die Möglichkeit gegeben hat von jedem einzelnen Charakter Abschied zu nehmen.

Friday Night Lights – Season 5

Es ist vorbei. Mein vorerst letzter Besuch in Dillon. Während ich über die vergangenen vier Monate beinahe täglich in der texanischen Kleinstadt vorbeigeschaut habe, breitet sich nun nach der Sichtung von “Friday Night Lights – Season 5″ eine gewisse Leere aus. Das war es nun? Nie wieder an einem Training von Coach Taylor teilnehmen? Nie mehr Panthers vs. Lions? Es ist wirklich unfassbar, wie sehr mir diese Serie und ihre Charaktere ans Herz gewachsen sind. Ich hoffe nach diesem Eintrag habt auch ihr den Wunsch nach Dillon, Texas zu reisen. Es lohnt sich!

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Wie bereits in den vorangegangenen Staffeln muss man als Zuschauer auch in diesem Jahr von einigen liebgewonnenen Figuren Abschied nehmen. Bereits in der ersten Episode verlassen uns Landry, Tim und Julie – wie man es von “Friday Night Lights” kennt, sind dies jedoch keine Abschiede für immer. Es gibt immer wieder Begegnungen mit der Vergangenheit, die glücklicherweise nie aufgesetzt und gezwungen wirken. Das damit geschaffene Serienuniversum ist glaubwürdig und wirkt in der Realität verankert. Emotional darf man sich somit auch auf einige wirklich ergreifende Szenen gefasst machen. Großartig geschrieben, inszeniert und gespielt.

Rein inhaltlich knüpft das finale Jahr in Dillon ziemlich übergangslos an die vierte Staffel an. Kein erneuter Reboot, aber auch kein Status quo. Eine konsequente Weiterentwicklung aller Handlungsstränge, die – besonders gegen Ende – für alle Figuren interessante Möglichkeiten eröffnet, was letztendlich ein absolut stimmiges Gesamtbild im Hinblick auf das Finale liefert. Für mich bildet die fünfte Staffel somit das Highlight dieser ohnehin schon großartigen Serie:

  1. “Friday Night Lights – Season 5″ (9.6 Punkte)
  2. “Friday Night Lights – Season 3″ (9.4 Punkte)
  3. “Friday Night Lights – Season 4″ (9.2 Punkte)
  4. “Friday Night Lights – Season 1″ (9.0 Punkte)
  5. “Friday Night Lights – Season 2″ (8.4 Punkte)

Zur absoluten Höchstform läuft die Serie in ihren letzten Episoden auf. Speziell das Finale ist Serienkino in Perfektion. Mitreißend, höchst emotional und allen Charakteren gerecht werdend. Dies ist umso bemerkenswerter, schaffen es die meisten Serien doch nicht ihre treuen Zuschauer mit einem befriedigenden Ende wieder in die Realität zu entlassen. Das Finale von “Friday Night Lights” ist perfekt in jeder Hinsicht: es erzählt neue spannende Geschichten, führt alle offenen Handlungsstränge zu Ende und lässt uns Zuschauer von jeder einzelnen auch nur annhähernd wichtigen Figur Abschied nehmen. Für mich wohl das bisher beste Serienfinale, das ich jemals sehen durfte.

Es ist mir schon lange nicht mehr so schwer gefallen, von einer Serienwelt bzw. deren Charakteren Abschied zu nehmen. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten seit “The West Wing” keine bessere Serie gesehen zu haben. Somit reiht sich “Friday Night Lights” in die elitäre Riege meiner Lieblingsserien ein. Ich werde sie vermissen und hoffe sehnlichst, dass Jason Katims Nachfolgeserie “Parenthood” baldmöglichst eine entsprechende DVD-Verwertung erfährt und uns noch ein paar Jahre erhalten bleibt. Ein wirkich ganz besonders Serienerlebnis: 10/10 (9.6) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Was will ich und wenn ja, wie viele? (Felicitas Pommerening)

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Nach zweieinhalb Jahren “Game of Thrones”-Marathon ist mein Zu-Lesen-Stapel ziemlich angewachsen. Auch wenn ich George R. R. Martins Romanreihe liebe, so hatte ich mich doch darauf gefreut einmal wieder etwas anderes zu lesen. Felicitas Pommerenings “Was will ich und wenn ja, wie viele?” befand sich nicht auf dem Stapel. Vermutlich hätte ich das Buch auch nie in die Hand genommen, wenn die Autorin nicht persönlich Kontakt mit mir aufgenommen und mir mein erstes Rezensionsexemplar geschickt hätte.

Felicitas Pommerening bezeichnet ihr Werk direkt auf dem Cover als Entscheidungsroman – und ein solcher ist es wohl auch. Im Mittelpunkt stehen vier Freundinnen, von denen drei gleichzeitig auch die Erzählperspektive liefern und uns somit ungefiltert an ihren Gedanken teilhaben lassen. Alle Frauen sind so um die 30, beruflich etabliert und befinden sich in verschiedenen Phasen einer Beziehung. Es ist eine Zeit des Umbruchs: Heirat, Kinder, private und berufliche Zukunft. Was will ich vom Leben? Das sind die Themen, die uns durch das gesamte Buch begleiten. Die biologische Uhr tickt. Mal mehr, mal weniger laut. Die Autorin versucht verschiedene Ansichten und Charaktertypen zu definieren, wodurch das Thema aus mehreren Perspektiven beleuchtet wird.

Eine klassische Handlung bietet “Was will ich und wenn ja, wie viele?” nicht. Meist lauscht man den Gesprächen der drei Freundinnen oder bekommt ihre Gedanken in Form von inneren Monologen präsentiert. Dies ist auch der größte Kritikpunkt, den ich habe: Die Geschichte wird nicht durch Aktionen erzählt, sondern beinahe nur durch Dialoge. Hinzu kommt, dass die sich drei Figuren – so unterschiedlich diese auch konzipiert sein mögen – stilistisch (und teils auch inhaltlich) kaum unterscheiden. Dadurch fehlt den Erzählperspektiven leider ein wenig Eigenständigkeit.

Abgesehen von diesen Kritikpunkten hatte ich ein interessantes und sehr entspanntes Lesevergnügen. Die Themen, die in diesem Entscheidungsroman aufgegriffen werden, sind heute relevanter denn je. Die Möglichkeiten sind theoretisch nahezu endlos und doch ist man, besonders als Frau, starren Vorgaben und veralteten Vorstellungen unterworfen. Warum geht bei uns in Deutschland oft eben nicht beides? Karriere und Familie? Eine Antwort darauf bietet auch “Was will ich und wenn ja, wie viele?” nicht, doch erfährt man zumindest auf unterhaltsame Art und Weise, dass man mit dieser Fragestellung nicht alleine ist: 7/10 Punkte.

Media Monday #145

Die Woche fängt so an, wie die letzte aufgehört hat: viel zu tun, wenig Zeit. Auch mein Medienkonsum leidet im Moment darunter, was natürlich am Blog nicht spurlos vorüber geht. Die Besucherzahlen sinken unaufhörlich – und doch hat der Einfluss, wenn man eBuzzing Glauben schenken mag, letzten Monat extrem zugenommen: Platz 8 unter den einflussreichsten deutschen Filmblogs. In diesem Sinne: Viel Spaß mit meinen verspäteteten Antworten!

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  1. Ausschlaggebend, um mein Interesse an einem Film (wahlweise auch: Buch) zu wecken, ist zumeist das Genre bzw. ob mich die Geschichte und das Setting reizen.
  2. Auf den ersten Blick abstrus scheinende Genre-Verquickungen können sehr gut funktionieren, wie z.B. Sci-Fi und Western in “Firefly” und “Serenity”, aber auch eher unausgegoren wirken, wie z.B. Western und Sci-Fi in “Cowboys & Aliens”.
  3. Taylor Kitsch mag ja schauspielerisches Talent besitzen, aber anscheinend hat er kein glückliches Händchen bei seiner Rollenwahl in der Zeit nach “Friday Night Lights”.
  4. Der Absetzung von “Smash” trauere ich noch immer hinterher, denn die Musical-Serie war – auch wenn sie teils ihre Probleme hatte – einfach eine gelungene Abwechslung im sonstigen Serieneinerlei.
  5. Das Filmplakat zu “Fight Club” begrüßt bei mir im Flur jeden Besucher – und wäre die Wohnung größer, wäre es damit bestimmt nicht allein.
  6. “Let Me In” konnte mich endlich mal wieder mit einem ungewöhnlichen Plot überraschen, denn die Kombination aus Coming-of-Age-Geschichte und Vampirfilm war wirklich etwas Besonderes – auch wenn ich bislang nur das Remake gesehen habe.
  7. Zuletzt gelesen habe ich “A Dance with Dragons” und das war teils extrem spannend und mitreißend, weil GRRM darin meine Lieblingsfiguren der “A Song of Ice and Fire”-Reihe in den Fokus gerückt hat.

Run, Fatboy, Run (283)

Zurzeit ist wieder so eine Phase. Nach einer gefühlten Unendlichkeit (auch wenn es tatsächlich nur 7 Tage waren) mit maximal 5 Stunden Schlaf pro Nacht (wohlgemerkt natürlich nicht am Stück), ist die Energie einigermaßen aufgebraucht. Hinzu kommt die arbeitsreichste Zeit des Jahres mit 6-Tages-Arbeitswochen (auch wenn es eine recht angenehme Arbeit ist) und unzählige Feierabendtermine im Vorfeld des geplanten Hausbaus. Insofern die idealen Bedingungen für einen weiteren Lauf…

Distance: 6.12 km
Duration: 00:35:48
Avg Speed: 10.26 km/h
Avg Pace: 5:50 min/km
Energy: 487 kcal

Im Gegensatz zu den letzten Läufen, hat Runtastic dieses Mal recht gut funktioniert, was wohl am nachgeschobenen Update der App lag. Folglich wurde heute tatsächlich einmal wieder mein gesamter Lauf aufgezeichnet – und schon war meine Zeit ein paar Sekunden besser. Überhaupt habe ich mich danach verdächtig gut gefühlt, obwohl ich davor nicht auf mich gewettet hätte. Ein kleiner Fortschritt. Immerhin.

Im Ohr: Der Game One-Plauschangriff: Star Trek ~ Teil 2

Blogroll Reloaded #10

Und schon wieder ist mehr als ein Vierteljahr seit dem letzten Blogroll-Update vergangen. Höchste Zeit also für das erste Mal Blogroll Reloaded im Jahr 2014 – und bitte auch dieses Mal nicht vergessen: Jeder hier aufgeführte Blogger und Podcaster freut sich bestimmt über neue Leser bzw. Hörer und eure Kommentare!

Die Blogroll-Veteranen:

Über ein Vierteljahr Funkstille bzw. stillgelegt:

Neu und lesenswert:

Die erfolgreichen Rückkehrer:

Die Podcast-Veteranen:

Neu im Ohr:

Gab es dieses Mal leider nicht.

Kommentare in Form von Anmerkungen, Richtigstellungen und Empfehlungen sind natürlich auch dieses Mal wieder willkommen!