Impressionen vom Bau #11: Kabel für Kabel

Ziemlich genau ein Monat ist seit dem letzten Eintrag zum Hausbau vergangen. Unglaublich. Seitdem ist leider auch nicht viel Offensichtliches passiert. Wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr zumindest die neuen Fensterbretter erkennen. Der Rest spielt sich zurzeit komplett innerhalb unserer vier Wände ab: Die Wasserleitung wurde angeschlossen und der Hausstrom vorbereitet. Ansonsten ist die Elektroinstallation das beherrschende Thema, welches wir mit Unterstützung der Verwandtschaft in Eigenleistung angehen. Über das lange Wochenende war ich somit wieder einmal auf der Baustelle tätig – und das in einem Arbeitsfeld, in dem ich (Achtung, Euphemismus!) nur sehr bedingt Erfahrung vorweisen kann. Nach zwei Tagen mit je ca. 12 Stunden auf der Baustelle, ist nun der Großteil des Erdgeschosses verkabelt und ich fühle mich, als wäre ich einen Marathon gelaufen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich aufgrund eines Pseudokrupp-Anfalls unseres Zwergofanten kaum geschlafen habe. Ihr seht auf jeden Fall: Es geht voran! Langsam, aber stetig…

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Die Estrich-Silos stehen schon bereit – und habt ihr auch die Fensterbretter entdeckt?

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Ein klassisches Vorher-/Nachher-Bild: Schlitze, Leerdosen und Kabel

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Noch mehr Kabel: Rollo-Steuerung, Licht, Strom und Lautsprecher

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Verputzt werden wollen die Leerdosen natürlich auch, ähm, feinsäuberlich

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Zu Beginn sah alles noch recht ordentlich aus…

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…doch schon bald sollten Staub, Schutt und Kabelreste die Überhand gewinnen

Alle Artikel zu unserem Bauvorhaben…

Media Monday #203

Ein wunderbar langes Wochenende liegt hinter mir: Begonnen hat es für mich mit einer Tour zum Flughafen in den frühen Morgenstunden, weshalb ich am Vatertag auch ziemlich müde war. Freitag und Samstag verbrachte ich beinahe 24 Stunden (natürlich nicht am Stück) auf der Baustelle und habe Kabel verlegt, nachts hielt uns dann ein Pseudokrupp-Anfall unseres Jüngsten wach und der Sonntag war größtenteils einfach nur entspannt. Die aktuellen Fragen des Medienjournals sind somit der perfekte Ausklang für dieses anstrengende Wochenende, kurz bevor der Alltag wieder vor der Tür steht…

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  1. Eine der häufigsten Übertreibungen ist, dass Film XY als einer der schlechtesten Filme der Kinogeschichte bezeichnet wird. Dies wird auch häufig von “Waterworld” behauptet, jedoch hat meine Sichtung vor ein paar Tagen einmal wieder gezeigt, dass diese “Mad Max”-Variante sehr unterhaltsam ist und in vielen Szenen wunderbar altmodisch daherkommt.
  2. Baz Luhrmanns “The Great Gatsby” empfand ich als sehr künstlerisch, so dass ich mit Philipp von Das Cinemascope herrlich über den Film diskutieren konnte.
  3. Das Marvel Cinematic Universe (MCU) ist ein wahrer Goldesel für Disney. Bei mir stellen sich allerdings so langsam erste Abnutzungserscheinungen ein, wenngleich ich die Film immer noch unterhaltsam finde. Besonders gespannt bin ich darauf, wie sich bald unter einem Dach (eben Disney) das MCU und das “Star Wars”-Universum vertragen (z.B. was die Aufteilung von fähigen Big-Budget-Regisseuren angeht).
  4. Die re:publica 15 hat mich jüngst richtiggehend begeistert, weil ich dort nette Leute getroffen habe und viel über die Zukunft unserer digitalen Welt lernen durfte – mehr dazu in meinem ausführlichen Rückblick auf die #rp15.
  5. Unter all den Podcasts finden sich hier meine Favoriten.
  6. Was ich mir von Filmen ja immer wieder erhoffe ist, dass sie mich so begeistern können und unabdingbar involvieren, wie es den Klassikern meiner Jugend gelungen ist.
  7. Tagtäglich meine Kinder zu erleben ist regelrecht magisch und da stört es auch nicht sonderlich, dass ich schon seit beinahe fünf Jahren nicht mehr ausgeschlafen habe.

Noch ein Aufruf in eigener Sache: Mein Gewinnspiel zum “VRIZZMO Virtual Reality Headset” läuft nur noch knapp zwei Wochen. Mitmachen lohnt sich – speziell für aktive Leser und Kommentarschreiber! :)

Blogroll Reloaded #14

Schon wieder habe ich es nicht geschafft, die ursprünglich geplanten drei Monate für mein Blogroll-Update einzuhalten. Dafür gibt es viele Neuzugänge zu entdecken, die ich hiermit im Kreise meiner am liebsten gelesenen Blogs willkommen heiße! Und nachdem Alex Matzkeits Vortrag auf der re:publica (gibt es auch direkt hier zum Nachlesen und Nachhören) uns allen einmal wieder ins Gedächtnis gerufen hat, wie wichtig aktive Vernetzung doch ist, fordere ich euch hiermit auf ordentlich zu stöbern, zu entdecken, zu verlinken und zu kommentieren – viel Spaß dabei! :)

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Waterworld (1995)

Nach einer kurzen, aber intensiven Arbeitswoche war nur noch wenig Energie für eine Filmsichtung vorhanden. Doch da ich in den frühen Morgenstunden meine Schwiegereltern vom Flughafen abholen werde, wollte die Zeit sinnvoll gefüllt werden. Meine Wahl fiel auf “Waterworld”, mit dem ich schöne Erinnerungen an lange Videoabende bzw. -nächte verbinde. Meist hatte der Film den letzten Programmplatz und so habe ich ihn häufig nur im Halbschlaf wahrgenommen. Sollten ich den gefloppten Endzeitstreifen deshalb besser in Erinnerung haben, als er eigentlich ist?

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Ich mag Endzeitfilme. Sehr sogar. Ganz egal ob die klassische “Mad Max”-Trilogie (ja, sogar den oft verschmähten “Mad Max 3: Jenseits der Donnerkuppel”), den apokalyptischen Drachen-Actioner “Die Herrschaft des Feuers” oder Neil Marshalls wilden Genremix “Doomsday” – selbst mangelnde Orginalität kann für mich selten den Unterhaltungswert dämpfen. Wenn dann noch ein zweites Element ins Spiel kommt, das ich in Filme immer gerne sehe, dann gibt es kein Halten mehr: Die Kombination aus Wasser als Hauptschauplatz und Endzeitfilm versprach großes Kino. Wie wir inzwischen wissen, ist “Waterworld” natürlich alles andere als das, was man unter großem Kino versteht. Als eine der größten Flops in die Kinogeschichte eingegangen, ist die verstümmelte Kinofassung (siehe Schnittbericht) leider inhaltlich oft unzureichend. Dennoch mag ich den Film aufgrund seines Settings und seiner übertriebenen Action sehr gerne.

Nachdem die beiden Kevins – nämlich Kevin Reynolds und Kevin Costner – mit “Robin Hood: König der Diebe” bereits einen großen Erfolg feiern durften, versprach man sich von der gleichen Kombination wohl einen ähnlichen Kassenschlager. Warum es nicht geklappt hat, lässt sich wohl recht gut aus der verkorksten Produktionsgeschichte herauslesen. Dennoch hat der Film einiges zu bieten: Angefangen bei den großartigen handgemachten Sets, über die dynamisch wirkenden Aufnahmen auf dem Wasser bis hin zur eigentlichen Prämisse. Irgendwie fühle ich mich in dieser 90er Filmwelt schon verdammt wohl. So manche Dialoge wirken allerdings sehr gewollt und die Motivation einzelner Charaktere wird auch mit der Brechstange erklärt, aber sei es drum: Wenn man will, dann kann man viel Spaß mit “Waterworld” haben.

Auch wenn es rückblickend verständlich ist, dass das Vorhaben der beiden Kevins gefloppt ist, so sollte dies interessierte Genrefreunde nicht davon abhalten “Waterworld” einmal zu besuchen. Schon allein Dennis Hopper in bester “The Road Warrior”-Manier chargieren zu sehen, ist eine große Freude. Nach der Sichtung fühle ich mich nun ähnlich, wie an einem der längst vergangenen Videoabende. Ein gutes Gefühl. Dafür bin ich dem Film dankbar: 7/10 Punkte.

Blogparade: Die 10 besten Bösewichte in Film und Serie

Es vergeht kaum eine Woche ohne neue Blogparade – und das ist auch gut so! Nachdem ich letzte Woche beinahe komplett abwesend war, was sich auch in ausbleibenden Besuchern niedergeschlagen hat, freue ich mich schon sehr darauf euch die 10 besten Bösewichte in Film und Serie zu präsentieren – in einer Blogparade, die einmal mehr von der Singenden Lehrerin ins Leben gerufen wurde.

Auch wenn ich zu jedem einzelnen Bösewicht einen eigenen Eintrag hätte schreiben können, so beschränke ich mich einmal wieder auf die reine Nennung. Zeitgründe eben. Die Wahl ist mir nicht leicht gefallen, speziell da das Feld der Bösewichte bzw. Villains so groß und vielfältig ist. Für mich gehört ein gewisser Plan oder eine gezielte Motivation zu einem Bösewicht, weshalb ich Monster wie den weißen Hai oder auch H. R. Gigers Alien bewusst außen vor gelassen habe. Auch muss ein Bösewicht nicht nur böse sein, sondern darf durchaus innerhalb einer gewissen Grauzone agieren. Dennoch findet ihr in der Liste natürlich auch wunderbar klischeehafte Bösewichte. Ein bunter Mix also – und das natürlich aufgeteilt in die Bereiche Film und Serie.

Nach dem Klick erfahrt ihr also wer meine 10 Best Villains in Film und/oder Serie sind – und das wie immer in alphabetischer (nach dem Film bzw. der Serie sortiert) und nicht in wertender Reihenfolge:

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Media Monday #202

Wow, Wulf hat uns tatsächlich erhört und die Fragen des Medienjournals bereits Sonntagnachmittag veröffentlicht. Für mich ergibt sich dadurch ein ganz neuer Workflow für den Media Monday – das finde ich fantastisch! Nachdem ich den Großteil der letzten Woche in Berlin auf der re:publica verbracht habe, und auch das Wochenende mit Recherche zum Hausbau (Gartenanlagen) und Muttertag (ausführliches Frühstück, Tierpark und Sommerrodeln) recht voll war, ist eine Filmsichtung wieder einmal ausgeblieben. Dennoch habe ich in meinen Erinnerungen gekramt und mir ein paar Antworten für euch einfallen lassen…

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  1. Bei strahlendem Sonnenschein könnte mich höchstens ein freier Abend mit guter Gesellschaft und einem interessanten Film dazu bewegen, mich ins Kino zu setzen, denn wenn sich schon einmal die Gelegenheit für Kino bietet, dann ist mir das Wetter herzlich egal.
  2. Al Pacino hat seine besten Tage wirklich hinter sich, wie seine Rollenwahl seit Mitte der 2000er Jahre beweist, denn mit diesen Filmen kann er an seine Klassiker der 70er bis 90er Jahre wahrlich nicht anknüpfen.
  3. Die Epoche der [beliebige Epoche einsetzen, die noch nicht unzählige Male durchgenudelt wurde] kommt mir ja entschieden zu selten in Filmen/Büchern vor, schließlich ist sie nur Historikern bekannt, denn in die Popkultur hat sie es ja anscheinend noch nicht so häufig geschafft…
  4. Die re:publica gefiele mir grundsätzlich richtig gut, jedoch habe ich die meisten BloggerInnen aus meiner Blogroll vermisst!
  5. Damit ein Kinder-Brett-Spiel mich so richtig begeistert, muss es auch bei der hundertsten Wiederholung noch motivieren – und zwar Eltern und Kinder.
  6. “Die Auserwählten im Labyrinth” war für mich ein echter Pageturner, weil die Romanvorlage zu “The Maze Runner” wunderbar nach dem “Lost”-Prinzip funktioniert: viele Geheimnisse und Mysterien, die es zu ergründen gibt.
  7. Warum gibt es eigentlich nicht viel mehr Blogs, die gleichzeitig die Themen Filme, Serien, Kinder, Hausbau und Joggen behandeln, schließlich ist das doch ein unschlagbares Erfolgsrezept! ;)

Mein Rückblick auf die re:publica 15

Die re:publica ist vorbei. Ich bin zurück aus Berlin. Der Hashtag #rp15 wird an Bedeutung verlieren. So langsam kriecht der Alltag wieder ins Leben zurück. Ganz langsam. Wie es war? Aufregend, anstrengend, nett, überraschend, voll, heiß, lustig, seltsam und vor allem interessant. So viele Informationen, die nun verarbeitet und aufbereitet werden wollen. Es war meine erste re:publica und ich war beruflich unterwegs. Das heißt erhöhte Aufmerksamkeit und ausführliche Protokolle. Und Sessions, viele Sessions. Alle auf ihre Art interessant, manchmal etwas selbstverliebt, meist aber sympathisch und informativ: auf jeden Fall eine Erfahrung.

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Der erste Tag, 9 Uhr: So leer sollte der Hof nie mehr sein…

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Media Monday #201

Der gute Wulf hat sich unsere, ähm, dezent geäußerten Wünsche zu Herzen genommen und den Media Monday bereits am Sonntag um 22 Uhr veröffentlicht. Auch wenn mir das gestern für eine direkte Teilnahme noch zu spät war, sage ich an dieser Stelle schon einmal danke! Warum habe ich es nicht geschafft? Ich befand mich noch mitten im größten Reisevorbereitungsstress, da ich heute Nachmittag nach Berlin geflogen bin und mich ab morgen beruflich auf der re:publica rumtreiben werde. Ach, ihr seid auch da? Dann zwitschert mich doch einfach an… :)

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  1. Den Preis für den schlechtesten deutschen Filmtitel oder Untertitel verleihe ich an “Hot Tub: Der Whirlpool… ist ‘ne verdammte Zeitmaschine!” – das ist als hätte man “Back to the Future” im Deutschen “Car: Das Auto… ist ‘ne verdammte Zeitmaschine!” genannt.
  2. Für den Monat Mai habe ich mir fest vorgenommen wieder mehr Entspannung und Gelassenheit in mein Leben zu bringen – ein vermutlich völlig unmöglicher Plan. Leider.
  3. Spiele gibt es viele: Habe ich aber die Wahl zwischen Brett, Karten-, Rollen- oder Computerspiel ist meine Meinung völlig nebensächlich, da ohnehin garantiert “Schnappt Hubi!” auf den Tisch kommt.
  4. Ein neuer Brief schreckt mich meistens schon im Vorfeld ab, denn darin befindet sich zurzeit garantiert eine viel zu hohe Handwerkerrechnung.
  5. Mein letzter Kinobesuch war “Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere” Anfang Januar– und liegt somit schon viel zu lange zurück.
  6. Idris Elba ist mir jahrelang nie so richtig aufgefallen, bis er mit seiner Rolle als Stringer Bell in “The Wire”, was auch sein internationaler Durchbruch war, endlich auf meinem Radar auftauchte – seitdem nehme ich ihn auch in kleineren Rollen, wie zum Beispiel Heimdall in “Thor: The Dark World”, wahr.
  7. Film-Rezensionen lese ich am liebsten hier und höre ich am liebsten dort.

Blogparade: Die 10 legendärsten Serienepisoden

Es ist Zeit für eine weitere Blogparade. Mir scheint als wolle Miss Booleana unserer Singenden Lehrerin die Blogparaden-Krone streitig machen, was allerdings auch nur eine unverschämte Vermutung meinerseits sein könnte. Gefragt ist dieses Mal unser kollektives bzw. doch eher ganz subjektives Seriengedächtnis: Miss Booleana möchte die 10 legendärsten Serienepisoden wissen. Puh, gar nicht so einfach!

Wenn ich an die legendärsten bzw. einprägsamsten Episoden denke, dann ist dies häufig das Finale einer Serie – eigentlich könnte man daraus eine ganz eigene Blogparade machen. Ich habe dennoch versucht einen guten Querschnitt zu finden, der auch andere imposante Episoden zu ihrem Recht kommen lässt. Spoiler für die genannten Serien sind – zumindest in den verlinkten Videos – zu erwarten!

Nach dem Klick erfahrt ihr also meine Wahl der 10 legendärsten Serienepisoden in alphabetischer und – wichtig! – nicht wertender Reihenfolge samt kurzer Erklärung:

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Thor: The Dark Kingdom – OT: Thor: The Dark World (2013)

Ein langes Wochenende steht bevor! Der perfekte Zeitpunkt also meine erste Filmsichtung seit – lässt man den Franken-Tatort einmal außen vor – sage und schreibe vier Wochen anzugehen. Nachdem ich mit “Iron Man 3″ begonnen hatte, die zweite Phase des Marvel Cinematic Universe (MCU) nachzuholen, war es naheliegend mit “Thor: The Dark Kingdom” damit nun auch weiterzumachen. Denn auch wenn ich “Avengers: Age of Ultron” wohl nicht im Kino sehen werde, so möchte ich doch wenigstens theoretisch vorbereitet sein…

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Den ersten Auftritt des nordischen Gottes bzw. dem was Marvel aus ihm gemacht hat, fand ich wirklich unterhaltsam: “Thor” war mir nach “The Avengers” und dem ursprünglichen “Iron Man” sogar der liebste Film der ersten Phase des MCU. Auch der zweite Teil schickt sich an den Unterhaltungsfaktor hochzuhalten: Während ich den dritten Auftritt des Eisenmanns schon ein wenig ermüdend fand, präsentiert der TV-Regisseur Alan Taylor mit “Thor: The Dark World” eine astreine Fantasygeschichte, die wohl auch ohne Marvel-Unterbau funktioniert hätte. Der besondere Charme liegt allerdings abermals in der Verknüpfung mit unserer nur allzu bekannten Welt, was jedoch nicht so ausführlich genutzt wird, wie noch im ersten Teil.

Inszenierung und Effekte sind abermals auf extrem hohem Niveau, die Geschichte dagegen ist austauschbar und lebt alleine durch ihre Charaktere sowie pompöse Schauplätze und Actionszenen. Über den weiteren Auftritt Lokis habe ich mich sehr gefreut und auch die restlichen Bezüge zum Klassentreffen der Superhelden sind angenehm unaufdringlich in den Film eingeflochten. Weiterhin toll fand ich es Zachary Levi (Chuck aus der gleichnamigen TV-Serie) sowie Idris Elba, den ich erst kürzlich in “The Wire” absolut großartig fand, zu identifizieren – auch wenn dies unter Maske und Make-up gar nicht so einfach war.

Letztendlich bietet auch “Thor: The Dark Kingdom” typische Marvel-Unterhaltung ohne viel Tiefgang, dafür mit zerstörerischer Action und der richtigen Dosis Humor. Einfach unterhaltsam anzusehen, wenngleich ich mich inzwischen frage, wie diese Erfolgsformel noch das weitere Dutzend angekündigter MCU-Filme tragen soll. Irgendwann läuft sich doch auch dieses Rezept tot: 7/10 Punkte.