5 Zimmer Küche Sarg – OT: What We Do in the Shadows (2014)

Für meinen Urlaub hatte ich mir vorgenommen viele Filme zu schauen. Wer hätte jedoch gedacht, dass der Spätsommer die wärmste Zeit des Jahres werden sollte? Somit lockt abends der Garten und wird schaffen es selten vor 22 Uhr vor den Fernseher. Heute jedoch war ich Strohwitwer und habe zugunsten von „5 Zimmer Küche Sarg“ auf das Bier auf der Terrasse verzichtet. Ob sich das gelohnt hat, lest ihr in der folgenden Besprechung…

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Das Genre der Mockumentary ist nicht neu. Von Rob Reiners „Spinal Tab“ bis hin zur TV-Serie „The Office“ erfreut sich das Format nach wie vor großer Beliebtheit. Selten jedoch hat man ein derart ausgefallenes Thema vorgesetzt bekommen, wie in „What We Do in the Shadows“. Dabei ist es nach dem Vampir-Hype der letzten Jahre nur naheliegend, sich einmal dieser speziellen Gesellschaftsgruppe zu widmen. Wir lernen als Zuschauer folglich die Vampire Viago, Vladislav, Deacon und Petyr kennen und verfolgen ihr Leben durch die Augen von Dokumentarfilm-Kameras. Typisch für das Genre gibt es Interviews und überraschende Wendungen. Das Konzept wird bis ins Letzte ausgereizt, was wirklich ein großes Vergnügen für uns Zuschauer ist.

Auch wenn sich die Filmemacher Jemaine Clement und Taika Waititi, die beide auch die Hauptrollen spielen, wunderbar über Vampire, Werwölfe und Co. lustig machen, nehmen sie ihr Genre doch ernst. Ähnlich wie in „Shaun of the Dead“ gibt es somit durchaus verstörende Szenen, die nach den typischen Genre-Regeln funktionieren. Humor steht dennoch an erster Stelle und ich kann mich an keinen anderen Film in letzter Zeit erinnern, bei dem ich so häufig laut lachen musste. Die Bandbreite reicht dabei von Slapstick bis hin zu treffendem Wortwitz.

Für mich hat es sich tatsächlich gelohnt, diese lauschige Nacht im Garten gegen die Vollmondnächte in Wellington zu tauschen. „5 Zimmer Küche Sarg“ macht enorm viel Spaß, speziell wenn man trotz „Twilight“ und Konsorten weiterhin ein Herz für die Blutsauger unter den Filmmonstern hat. Kurzweiligere 90 Minuten kann ich mir kaum vorstellen: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (386)

Nach dem Schwimmen von heute Vormittag, gab es noch eine zweite Sporteinheit. So langsam wird mir das selbst unheimlich. Es ging aber auch nicht anders, da der morgige Tag schon wieder verplant ist – und so habe ich mich kurz vor Sonnenuntergang um 20:15 Uhr noch auf die Piste gewagt. Übrigens das ersten Mal mit Begleitung, was die Dynamik des Laufes doch noch einmal verändert hat. Deshalb gibt es dieses Mal auch kein klassisches Laufbild:

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Distance: 6.01 km
Duration: 00:32:29
Elevation: 74 m
Avg Pace: 5:24 min/km
Avg Speed: 11.10 km/h
Heart Rate: 169 bpm
Stride Frequency: 147 spm
Energy: 473 kcal

Den ersten Kilometer sind wir viel zu schnell angegangen (4:46 min/km) und jeder dachte vom anderen, dass er diese Geschwindigkeit vorgibt. Schön doof. Da es im Wald schon recht dunkel war, wollten wir ohnehin nur eine kleine Runde mit 7 bis 8 km laufen, doch letztendlich musste mein Mitläufer den letzten Kilometer gehen. Ich bin dann noch eine kleine Schleife gelaufen, um wenigstens die 6 km vollzumachen. Einerseits recht unbefriedigend, andererseits war es aber auch tatsächlich nett nicht alleine zu laufen. Das nächste Mal dann aber mit besserer Absprache…😉

Im Ohr: Gespräche rund ums Laufen

Swim, Fatboy, Swim (025)

Nachdem ich in den vergangenen vier Urlaubstagen maßlos geschlemmt habe, war es höchste Zeit sich einmal wieder sportlich zu betätigen. Da es bei Temperaturen um die 30 °C viel zu heiß zum Laufen ist, habe ich den Freibadbesuch mit der Familie genutzt, um ein paar Bahnen zu ziehen.

Bahnen: 30 x 50 m
Distanz: 1500 m
Zeit: 00:36:33
min/Bahn: 01:13
Energie: 386 kcal

Es war gar nicht so voll wie befürchtet und für eine gute halbe Stunde konnte ich mich von den Kindern loseisen. Auch wenn es im Wasser durchaus erfrischend war, konnte man es in der Sonne kaum aushalten. Mir scheint ich habe meinen Urlaub gut gewählt – wer hätte nach diesem Juni und Juli erwartet, dass der Spätsommer so famos wird?

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #8

Die vergangenen vier Tage habe ich mit meiner Familie im wohlverdienten und viel zu kurzen Sommerurlaub verbracht. Da deshalb schon der Media Monday ausgefallen ist, möchte ich Goranas Die 5  BESTEN am DONNERSTAG nicht unbeantwortet lassen. Ähnlich wie letzte Woche geht es auf eine Reise in die Vergangenheit: Was sind eure Lieblingsfilme als Teenager gewesen?

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Das Thema für Ausgabe #8 lautet:

5 Filme die ich als Teenager geliebt habe

  1. „True Romance“ (1993) – Meine Teenager-Jahre waren stark von Quentin Tarantino dominiert und diese von Tony Scott verfilmte Geschichte zählte zu meinen absoluten Favoriten. Eine Liebesgeschichte, wie gemacht für Teenager – und mit dem schönsten Hans-Zimmer-Score überhaupt.
  2. „Pulp Fiction“ (1994) – Natürlich darf auch Tarantinos Magnum Opus nicht fehlen. Ich hatte damals sogar meine Facharbeit im Leistungskurs Englisch darüber geschrieben. Im Blog habe ich ihn allerdings noch nicht besprochen – eigentlich eine Schande…
  3. „Léon: Der Profi“ (1994) – Neben Tarantino stand Luc Bessons Klassiker über die Beziehung eines Auftragskillers zu einem jungen Mädchen ganz oben auf meiner Liste. Ein, besonders im Director’s Cut, absolut fantastischer Film, der mich emotional jedes Mal gepackt hat.
  4. „Braveheart“ (1995) – Epische Schlachten vor „Der Herr der Ringe“? Die konnte man damals vor allem in diesem Mel-Gibson-Film bewundern. Neben blutigen Schlachtszenen, haben mich vor allem die emotionalen Szenen und James Horners wunderschöner Score begeistern können – auch wenn man das als Teenager natürlich nicht zugeben durfte…
  5. „From Dusk Till Dawn“ (1996) – Als ich diesen wilden Genremix das erste Mal sah, war ich hin und weg. Er öffnete mir die Tore in die Welt des Splatterfilms, was letztendlich ein kurzer Ausflug werden sollte. Immerhin konnte ich „Evil Dead“ und „Braindead“ daraus mitnehmen. Diese Co-Produktion von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino sollte jedoch immer mein Favorit bleiben.

Run, Fatboy, Run (385)

Der erste Lauf im Urlaub! Eigentlich wollten wir nur schnell bei den Großeltern vorbeischauen, doch habe ich die Gelegenheit gleich für einen Lauf genutzt. Auf meiner üblichen 10-Kilometer-Runde komme ich sowieso fast direkt dort vorbei, weshalb sich die bekannte Strecke auch angeboten hat:

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Distance: 10.28 km
Duration: 00:53:00
Elevation: 59 m
Avg Pace: 5:09 min/km
Avg Speed: 11.64 km/h
Heart Rate: 166 bpm
Stride Frequency: 153 spm
Energy: 828 kcal

Auch wenn ich zwischendrin fast eine dreiviertel Stunde Pause gemacht habe (auf Kekse und Kaffee habe ich allerdings verzichtet), ging es davor und auch danach wirklich flott voran. Ob ich den Schnitt auch hätte halten können, wenn ich durchgelaufen wäre, muss ich bei einer Wiederholung noch beweisen. Im Moment gönne ich es mir einfach, zufrieden mit der Zeit zu sein…🙂

Im Ohr: Johnossi, Mumford & Sons, Gameface, Fall Out Boy, The Weakerthans

In guten Händen – OT: Hysteria (2011)

Wie schon so oft ist ein Film im Blu-ray-Player gelandet, weil ich eine wohlwollende Besprechung des Sneakpods im Hinterkopf hatte. Dieses Mal ging es mit „In guten Händen“ zurück ins Jahr 1880, um der Erfindung einer technischen Errungenschaft beizuwohnen – und das ganze verpackt in eine klassische romantische Komödie, die ihr scheinbar schlüpfriges Thema wunderbar offensiv angeht und gleichzeitig Aufklärung und Befreiung auf mehreren Ebenen thematisiert.

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Schaut man sich heutzutage irgendeine beliebige Sitcom an, werden sexuelle Anspielungen ganz offen und häufig auch unglaublich platt vorgetragen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Larry David bahnbrechende Episoden wie „The Contest“ für „Seinfeld“ geschrieben und damit geschickt Themen wie Masturbation in herrlichen Euphemismen verpackt hat. Was also hat man von einer Komödie zu erwarten, welche den weiblichen Orgasmus und die Erfindung des Vibrators thematisiert? Vermutlich kann man einfach nur froh sein, dass es sich um eine britische Produktion handelt.

Im Grunde ist „Hysteria“ eine romantische Komödie mit historischem Setting. Humor zieht der Film dabei häufig tatsächlich aus seinen stimulierenden Szenen, welche ohne Scham und Anrüchigkeit inszeniert sind. Das Thema hätte in den falschen Händen ziemlich in die Hose gehen können, doch vermutlich hat es mit Tanya Wexler auch einfach eine Frau auf dem Regiestuhl benötigt, die das nötige Fingerspitzengefühl beweist. No pun intended. Trotz der leichten Atmosphäre und es beschwingten Tons, scheuen sich die Autoren nicht davor, auch schwierigere Themen (Frauenrechte, Armut, Klassenunterschiede) anzusprechen. Manchmal wirken die Übergänge ein wenig holprig, was dem positiven Gesamteindruck allerdings nicht abträglich ist.

Neben der gefälligen Inszenierung und des wirklich schönen Scores, überzeugen mit Hugh Dancy und Maggie Gyllenhaal vor allem die beiden Hauptdarsteller. Für „Star Wars“-Fans sei angemerkt, dass Felicity Jones (die Hauptdarstellerin aus „Star Wars: Rogue One“) hier eine der prominenteren Nebenrollen spielt. Überhaupt ein rundum sympathischer Cast, der die gut 90 Minuten wie im Flug vergehen lässt. Wer Lust auf eine romantische Komödie mit ungewöhnlicher Hintergrundgeschichte hat, dem kann ich „Hysteria“ nur ans Herz legen: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (384)

Ich befinde mich kurz vor dem Sommerurlaub – und habe auch das Gefühl als hätte ich es bitter nötig einmal abzuschalten. Alles strengt an, ich bin gereizt und möchte nur noch in Ruhe gelassen werden. Eigentlich die besten Voraussetzungen für einen einsamen Lauf. Dennoch war es mit der Motivation nicht weit her, so dass ich mir immerhin eine neue Strecke ausgedacht habe. Eben um einmal etwas anderes zu sehen  – und sei es nur auf Teilabschnitten.

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Distance: 10.87 km
Duration: 00:59:07
Elevation: 164 m
Avg Pace: 5:26 min/km
Avg Speed: 11.03 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 887 kcal

Die Strecke ist schön und führt auch auf einem Teilstück am Alten Kanal entlang, was ich immer sehr gerne laufe. Aber um dorthin zu gelangen ging es erst einmal steil bergab, dann wieder steil bergauf, nur um nach dem Kanal wieder bergab und am Ende über eine sehr lange Steigung bergauf zu gehen. Bitte entschuldigt den Satzbau. Das war überaus anstrengend. Eigentlich hätte ich die Runde noch um ca. 2 km erweitern können, doch das war heute nicht drin. Manchmal muss man auch wissen, wann es gut ist. Das nächste Mal dann vielleicht…

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 51: Interview Michael Arend

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #7

Diese Woche schickt uns Gorana mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG auf eine Reise in die Vergangenheit und beschwört nostalgische Gefühle herauf. Die Begrenzung auf fünf geliebte Kinderfilme macht es nicht einfach, also habe ich mich auf Filme beschränkt, die ich in jüngerer Kindheit gesehen habe und die heute nicht mehr zu meinen absoluten Favoriten zählen. Was sind eure Lieblingsfilme der Kindheit?

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Das Thema für Ausgabe #7 lautet:

5 Filme die ich als Kind geliebt habe

  1. „Die unendliche Geschichte“ (1984) – Mein erster großer Fantasy-Film, der auch gleichzeitig die Liebe zum Buch geweckt hat. Als Adaption eher schwach, doch als eigenständiger Film hatte er mich tief beeindruckt.
  2. „Invasion vom Mars“ (1986) – Mein erster Horrorfilm, vor dem ich immer mächtig Angst hatte. Dennoch hat er aber auch stets eine enorme Faszination auf mich ausgeübt.
  3. „Howard: Ein tierischer Held“ (1986) – Einer dieser typischen Sonntagnachmittag-Filme. Ich habe ihn damals geliebt und mag ihn auch heute noch sehr. Ganz ohne Ironie.
  4. „In einem Land vor unserer Zeit“ (1988) – Wie vermutlich jeder Junge war ich damals komplett auf dem Dinosaurier-Trip und noch vor „Jurassic Park“ gab es eben diesen wunderbaren Animationsfilm von Don Bluth.
  5. „DuckTales: Jäger der verlorenen Lampe“ (1990) – Einer der wenigen Filme, die wir damals auf VHS-Kassette besaßen. Entsprechend oft ist er deshalb in den VHS-Rekorder gewandert. Zwar nicht der beste Disney-Film, aber doch voller wunderbarer Erinnerungen.

Swim, Fatboy, Swim (024)

Nachdem ich den letzten Schwimmkurs-Termin genutzt habe, um mit unserem Zwergofanten ein wenig zu planschen, stand heute wieder körperliche Betätigung auf dem Programm. Ich befürchte auch zum letzten Mal, denn es ist schon ordentlich herbstlich und die Freibad-Saison neigt sich wohl oder übel ihrem Ende zu. Immerhin habe ich es dieses Jahr geschafft ganze 12 Mal schwimmen zu gehen. Ein Anfang.

Bahnen: 30 x 50 m
Distanz: 1500 m
Zeit: 00:36:12
min/Bahn: 01:12
Energie: 382 kcal

Da heute noch meine zwei Neffen im Bad waren, habe ich nach 30 Bahnen abgebrochen, obwohl ich noch knapp 10 Minuten übrig gehabt hätte. Insgesamt war ich ein wenig schneller als sonst und bin auch sonst recht glücklich, wie es heute gelaufen bzw. geschwommen (haha) ist. Vielleicht kommen in den nächsten zwei Wochen ja noch ein paar schöne Tage, die wir dann ausnahmsweise einmal als Familie im Bad verbringen könnten. Der Urlaub ist in greifbarer Nähe…

Blogparade: 10 Songs zum Aufdrehen

Nachdem ich ihre letzte Blogparade verschmäht habe, trifft das aktuelle Thema der Singenden Lehrerin bei mir voll ins Schwarze. Sie möchte 10 Lieder von uns wissen, bei denen wir laut aufdrehen, lauthals mitsingen oder die Tanzfläche stürmen. Allerdings möchte sie keine aktuellen Hits genannt bekommen und auch keine Songs, die wir für uns selbst auflegen. Da ich weder Radio höre, noch Clubs oder Bars frequentiere, nenne ich im folgenden die Songs aus meiner Playlist, die ich im Shuffle-Modus nie überspringe und bewusst laut aufdrehe, lauthals mitsinge oder zu ihnen tanze. Bevorzugt im Auto oder beim Laufen…😉

Hier nun also meine 10 Songs zum Aufdrehen und das in chronologischer Reihenfolge der Veröffentlichung:

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