Run, Fatboy, Run (377): Special Event

Kaum war der Halbmarathon gelaufen, stand auch schon das nächste Laufereignis an: der jährliche Firmenlauf. Eigentlich wollte ich im Vorfeld noch ein bis zwei Tempoläufe absolvieren, doch hatten ein fieser Magen-Darm-Virus sowie ein Hexenschuss all die schönen Pläne über den Haufen geworfen. Egal. Die gut 6 Kilometer sollte ich auch so packen. Und das am besten mit einer besseren Zeit als den über 37 Minuten des letzten Jahres. Ob dieses Ziel realistisch sein sollte?

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Distance: 6.11 km
Duration: 00:32:00
Elevation: 53 m
Avg Pace: 5:14 min/km
Avg Speed: 11.46 km/h
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 513 kcal

Da es fast den ganzen Tag geregnet hatte und deutlich kühler war als die restliche Woche zuvor, war ich guter Dinge. Leider kam dann nachmittags doch noch die Sonne raus, so dass es zum Start um ca. 18:30 Uhr doch wieder sehr heiß und zudem extrem schwül wurde. Das Laufwetter kann man sich eben nicht aussuchen. Den ersten Kilometer bin ich mit einer Zeit um die 5:00 min/km fast schon zu schnell angegangen und die Geschwindigkeit ging dann im Mittelteil auf ca. 5:20 min/km runter. Am Ende hatte ich noch ein paar Energiereserven und kam somit exakt nach 32 Minuten ins Ziel. Somit habe ich meine Bestzeit auf dieser Strecke um eine knappe Minute geschlagen.

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Obwohl die Laufstrecke mit 6,40 Kilometern Länge angegeben ist, so hat meine Uhr nur 6,11 Kilometer gemessen und das dieses Jahr auch sehr exakt, d.h. ich kann – anders als noch bei der Messung via Smartphone – keine GPS-Abweichungen feststellen. Für nächstes Jahr muss es mein Ziel sein, die 30 Minuten zu knacken und werde davor auf jeden Fall verstärkt auf Tempo trainieren. Da ich gestern ohnehin noch ein wenig angeschlagen war und im Vorfeld nur auf Distanz trainiert hatte, bin ich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Nun müsste ich einmal wieder ein paar ganz normale Trainingsläufe angehen. Nur wann?:)

Im Ohr: Trommeln, Klatschen und diverse andere Anfeuerungsarten

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #3

Diese Woche hat uns Gorana im Rahmen der 5 BESTEN am DONNERSTAG eine besonders knifflige Aufgabe gestellt. Ich bin schon sehr gespannt, was den anderen Teilnehmern so einfällt…:)

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Das Thema für Ausgabe #3 lautet:

Bodyswitch. Mit welchen 5 Serien-/Filmfiguren würdest du gerne eine Körpertausch-Erfahrung machen?

  1. Dr. Alan Grant aus „Jurassic Park“ (1993) und „Jurassic Park III“ (2001) – Einmal (bzw. zweimal) Dinosaurier sehen und mit heiler Haut davon kommen. Ein echtes Abenteuer erleben und sich dabei in guter Gesellschaft befinden. Ach, was schreibe ich: Dinosaurier!
  2. Bilbo Beutlin aus „Der Hobbit“ (2012-2014) und „Der Herr der Ringe“ (2001-2003) – Ich habe lange überlegt, mit welchem Charakter aus Mittelerde ich gerne einmal tauschen würde. Tatsächlich ist dies Bilbo: Zu gerne würde ich die Gemütlichkeit seiner Hobbithöhle genießen, aber auch die Kameradschaft auf seinen Abenteuern erfahren und den Blick auf die größere Geschichte haben.
  3. Chandler Bing aus „Friends“ (1994-2004) – Einmal das Leben eines Sitcom-Charakters haben: riesige Wohnungen mitten in Manhatten, nie arbeiten müssen und dennoch keine Geldsorgen haben sowie den ganzen Tag mit Freunden abhängen. Auch wenn ich tatsächlich eher Ross wäre, so verspricht Chandlers Leben doch am meisten Spaß.
  4. Mikey aus „Die Goonies“ (1985) – Lange habe ich überlegt, ob ich lieber Mikey oder Gordie Lachance aus „Stand by Me“ wählen soll. Tatsächlich ist die Wahl auf den erstgenannten Abenteurer gefallen, da seine Welt mehr in der Fantasie verankert und noch weiter von meinen eigenen Jugenderlebnissen entfernt ist.
  5. William Miller aus „Almost Famous“ (2000) – Mit 35, zwei Kindern und einem Haus in einer Neubausiedlung ist nicht mehr viel mit Rock ’n‘ Roll-Lifestyle. War es vorher auch nicht, weshalb es mich gerade reizt solch eine Phase durch die Augen eines Heranwachsenden zu erleben, der dennoch voll akzeptiert wird, ohne bei jedem Exzess dabei sein zu müssen. Eben wegen der Musik. Und den Leuten. Und dem Gefühl.

Swim, Fatboy, Swim (019)

Eigentlich wollte ich schon am Wochenende nach dem Halbmarathon sportlich wieder einsteigen, doch dann hat mich ein Magen-Darm-Virus außer Gefecht gesetzt. Nun bin ich in dieser Hinsicht wieder fit, doch dann ereilte mich gestern Abend beim Gießen ein Hexenschuss. Ich werde einfach alt. Wie dem auch sei: Schwimmen ist ja bekanntlich gut für Rückenprobleme und somit habe ich das Zappelinchen natürlich gerne zu ihrem Schwimmkurs begleitet – auch wenn das Umziehen dieses Mal deutlich länger gedauert hat. Habe ich schon erwähnt, dass ich mich heute sehr alt fühle?

Bahnen: 30 x 50 m
Distanz: 1500 m
Zeit: 00:36:45
min/Bahn: 01:14
Züge: 27 Züge/min
Geschw.: 2,45 km/h
Energie: 393 kcal

Trotz Schmerzen war ich ein wenig schneller und hätte wohl auch locker 34 Bahnen oder mehr schaffen können. Aber ich habe mit dem Zappelinchen noch ein wenig Tauchen geübt und schon waren fast 10 Minuten von der Schwimmkurszeit dahin. Meinem Rücken hat das Schwimmen auf jeden Fall gut getan und ich hoffe, dass ich ohne Schmerzmittel über die Nacht komme – am Donnerstag steht schließlich das nächste Lauf-Event an…

PS: Vor zwei Tagen hatte ich übrigens geträumt im Freibad zu ertrinken, was – wie ihr seht – nicht eingetreten ist. Was wollte mir dieser Traum wohl sagen?o_O

Media Monday #264

18Nachdem es meine bessere Hälfte Donnerstagnachmittag komplett zerlegt hatte, ereilte mich der Magen-Darm-Fluch in der Nacht auf Freitag. Dabei bin ich was das angeht normalerweise sehr widerstandsfähig. Freitag lief ich folglich mehr wie ein Zombie durch die Gegend und auch das Wochenende war alles andere als produktiv. Und unsere Kinder? Die sind nach wie vor fit. Unglaublich, aber wahr. Wie hoch sind die Chancen, dass so etwas passiert? Mir graust es schon vor kommender Woche. Nun jedoch stehen erst einmal die Fragen des Medienjournals auf dem Plan…

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  1. Um mich begeistern zu können reicht es schon aus, wenn Menschen einfach nur freundlich und nicht egoistisch sind.
  2. Das Weltgeschehen und das Verhalten so mancher Personen dagegen reicht aus, dass ich mich enttäuscht abwende, denn Menschen sind – und leider trifft das viel zu oft zu – das Schlimmste.
  3. Für eine regelrechte Leidenschaft, wie das Bloggen, setze ich mich auch gerne einmal nachts hin, um zum Beispiel den 6. Geburtstag unseres Zappelinchens festzuhalten.
  4. Ein inszenatorisches Glanzstück ist Ridley Scott mit „Der Marsianer“ gelungen, das fast nichts von der Faszination der Vorlage einbüßt.
  5. Von „The Guest“ hätte ich mir mehr erwartet, so wie der Film in den Himmel gelobt worden ist, hat er mich speziell in inhaltlicher Sicht doch ein wenig enttäuscht.
  6. Das letzte Mal, dass ich Matt Dillon bewusst gesehen habe, ist bestimmt etliche Jahre vor seinem Auftritt in „Wayward Pines“ gewesen.
  7. Zuletzt habe ich die 6. Episode der ersten Staffel von „The Newsroom“ gesehen und das war allerbeste Serienunterhaltung, weil das Drehbuch wunderbar mitreißend geschrieben ist – eben typisch Aaron Sorkin.

Der Marsianer: Rettet Mark Watney – OT: The Martian (2015)

Heute habe ich endlich den Film gesehen, auf dessen Sichtung ich schon seit einer halben Ewigkeit warte. Zuerst wollte ich den Roman lesen und dann eigentlich auf die Extended Edition warten – nun hatte Amazon die Kinofassung für 99 Cent in der Online-Ausleihe. Da bin ich doch schwach geworden und habe mir „Der Marsianer: Rettet Mark Watney“ angesehen, jedoch nicht ohne vorher zu überprüfen, ob er auch im Original-Bildformat gestreamt wird. Wird er tatsächlich – und somit gab es für mich kein Halten mehr…

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Ridley Scott kann den Weltraum einfach unglaublich gut inszenieren. Schon bei der ersten Einstellung musste ich an seinen Klassiker „Alien“ denken, was vielleicht auch daran liegt, dass Harry Gregson-Williams‘ Score in gewissen Passagen durchaus an seine Vertonung von „Prometheus“ erinnert, der wiederum eindeutig von Jerry Goldsmiths archetypischen Klängen zu „Alien“ inspiriert ist. Der Kreis schließt sich somit klanglich und auch die Bilder wissen zu imponieren. Ridley Scott hat es nicht verlernt und somit freue ich mich umso mehr auf „Alien: Covenant“, doch ich schweife ab. Nun also zurück zu „The Martian“ und Mark Watney…

Als Kenner der Vorlage gab es für mich nur wenige Überraschungen. Ja, teils fehlen Passagen, die ich gerne auf der großen Leinwand gesehen hätte (speziell im letzten Drittel) und so manche kleinere Änderung gab es auch im Handlungsverlauf – insgesamt jedoch ist die Adaption von Andy Weirs Roman durchaus werkgetreu. Speziell die Atmosphäre auf dem Roten Planeten und Mark Watneys Charakter sind perfekt getroffen. Matt Damon trägt den Film über weite Strecken völlig allein und verschmilzt gekonnt mit Watney. Auch auf der Erde schaffen es die Darsteller ihren Figuren Leben einzuhauchen, wenngleich der Fokus, wie bereits im Roman, eindeutig auf den Mars-Szenen liegt.

Insgesamt kann ich nicht wirklich viel an „Der Marsianer“ kritisieren, außer dass er mir mit seiner Laufzeit von über 2 Stunden trotzdem zu kurz war. Zu gerne hätte ich den Zusammenbruch der Kommunikation gesehen oder Watneys Probleme mit den Solarzellen auf seiner Fahrt zum Schiaparelli-Krater. Dagegen wurden die Logbuch-Einträge wunderbar umgesetzt und fügen sich perfekt in den restlichen Film ein. Man darf als Kenner des Buches jedoch nicht erwarten, dass die wissenschaftlichen Hintergründe hier ebenso detailliert erläutert werden. Für mich gab es dennoch so manchen Aha-Effekt, da ich mich noch an die Gründe für so manche Entscheidung Watneys erinnern konnte. Ein Mehrwert für Leser. Auch mal schön.

Beim Schauen des Films ist mir – noch deutlicher als bei der Vorlage – aufgefallen, dass es keinen Antagonisten gibt. Alle arbeiten ohne versteckte Agenda daran, Watney nach Hause zu holen. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen und ist für das heutige Kino schon eher außergewöhnlich. Insgesamt bin ich also wirklich begeistert und kann mir hier – im Gegensatz zu „The Last Days on Mars“ – durchaus vorstellen, noch einmal auf den Roten Planeten zurückzukehren. Dann am liebsten im Extended Cut, für den ich mir gerne noch den fehlenden Punkt aufspare, um endgültig zur famosen Vorlage aufzuschließen: 8/10 Punkte.

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #2

Wie bereits vergangene Woche, möchte Gorana auch heute wieder Die 5 BESTEN am DONNERSTAG von uns wissen. Schaut doch mal rein – und macht am besten auch selbst mit. Es gibt bestimmt viele neue Entdeckungen zu machen…:)

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Das Thema für Ausgabe #2 lautet:

Welche 5 Filme haben den besten Humor?

  1. „Burn After Reading“ (2008) – Speziell bei der ersten Sichtung damals im Kino habe ich sehr gelacht. Warum? Weil hier der typische Coen-Humor in extremer Form durchkommt, die Charaktere völlig überzogen sind und der Humor oft einfach unerwartet zuschlägt.
  2. „Edge of Tomorrow“ (2014) – Dies ist ein Film, bei dem ich eigentlich keinen Humor erwartet hatte. Umso überraschter war ich also, dass der Sci-Fi-Actioner ganz viel Unterhaltungswert aus seinem Humor zieht.
  3. „Nobody’s Fool“ (1994) – Hier erwartet uns eine ganz andere Form von Humor, der den gesamten Film leise und subtil durchzieht. Dafür liebe ich ihn, seine Geschichte und speziell seine Charaktere.
  4. „Shaun of the Dead“ (2004) – Wohl die offensichtlichste Komödie in dieser Aufzählung, dennoch schafft es Edgar Wright hier äußerst gekonnt Humor und dramatische Szenen zu verbinden.
  5. „Starship Troopers“ (1997) – Paul Verhoevens Klassiker ist wohl einer der am meisten missverstandenen Filme der Kinogeschichte. Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die diese wunderbare Kriegsfilmsatire ernst nehmen…

Wayward Pines – Season 1

Nachdem ich früher recht nah am aktuellen TV-Geschehen war, hole ich inzwischen eher ältere Serien nach. Mit „Wayward Pines – Season 1“ gab es jedoch einmal wieder frisches Futter in meinem Programm. Gehört hatte ich schon einiges von der Serie und die Empfehlung der Singenden Lehrerin hat letztendlich den Anstoß gegeben nach langer Mystery-Abstinenz (meine Wiederholungssichtung von „Akte X“ einmal ausgenommen) diesem wunderbaren Genre einmal wieder einen Besuch abzustatten. Ob mich die Serie überzeugen konnte, lest ihr in der folgenden Besprechung…

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Während der ersten Episoden wirkt die Serie wie eine modernisierte Version von „Twin Peaks“ – nur ein wenig normaler bzw. mehr im Mainstream verankert. Eine abgelegene Kleinstadt im Nordwesten der USA, skurrile Bewohner und eine unheilschwangere Atmosphäre. Dazu ein Secret-Service-Agent, der einen Fall aufklären muss und in Wayward Pines hängenbleibt. Ja, die Serie ist eindeutig inspiriert von David Lynchs Klassiker. Dabei entwickelt sie sich ab der Hälfte der ersten Staffel doch stark in Richtung „Lost“ und setzt mehr und mehr auf Science-Fiction, ohne jedoch den skurrilen Mystery-Touch zu verlieren. Eine interessante Mischung, die mir tatsächlich viel Freude bereitet hat.

„Wayward Pines“ basiert auf einer Roman-Trilogie und wurde von M. Night Shyamalan („The Village“) für das Fernsehen adaptiert. Somit stand fast zu erwarten, dass am Ende der Staffel ein großer Twist wartet. Diesen gibt es auch, jedoch wird das ganz große Geheimnis bereits in der fünften Episode enthüllt – eine Wendung, mit der ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gerechnet hätte. Überhaupt besitzt die Serie ein ziemlich hohes Tempo und ich hätte mir gut vorstellen können, dass die Geschichte in anderen Händen durchaus auf drei Staffeln ausgewalzt worden wäre. Sehr erfrischend. Teils droht die Serie ein wenig in Richtung Trash zu kippen, jedoch schaffen es Shyamalan und Co. den Zuschauer bei der Stange zu halten – zumindest ich hatte die Prämisse nach ein wenig Eingewöhnungszeit gekauft.

Man darf sich keine Illusionen machen: „Wayward Pines“ ist sowohl inhaltlich als auch stilistisch weit davon entfernt die Bedeutung zu erlangen, die „Twin Peaks“ oder auch „Lost“ jemals hatte. Doch gerade weil die Handlung so wunderbar forsch voranprescht, ist es eine Freude den teils abstrusen Entwicklungen zuzuschauen. Ich hatte meinen Spaß damit und bin jetzt schon gespannt, wie sich die Serie nach diesem Finale entwickeln wird: 8/10 (7.9) Punkte.

Abenteuer Kind #22: Zu einem Drittel volljährig

Wir haben den ersten Kindergeburtstag im neuen Haus gefeiert. Für uns ein sehr großer Schritt und auch unser Zappelinchen war höchst erfreut, endlich den Garten für die zwei Feiern – mit der Familie und mit den Freunden – nutzen zu können. Zudem war es ihr 6. Geburtstag und damit auch das Ereignis, das mit dem Abschied vom Kindergarten und dem Eintritt in die Schule zusammenfällt. Kein Wunder also, dass sie schon eine Woche vor dem großen Ereignis nicht mehr richtig schlafen konnte und wir alle sehr aufgeregt waren. Tatsächlich kam dann doch alles vieles anders als gedacht…

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Media Monday #263

11Was für ein Wochenende: am Freitagnachmittag den Kindergeburtstag unseres Zappelinchens gefeiert (Bericht folgt), den Samstag mit Nach- und Vorbereitungen verbracht und heute am Sonntag den Halbmarathon gelaufen (siehe Frage 1) und lecker gegrillt. Ein wirklich schöner Tag, nachdem unsere Kids sofort müde ins Bett gefallen sind. Das heißt, ich kann mich nun völlig frei den Fragen des Medienjournals widmen und wünsche euch in diesem Sinne eine gute Woche…:)

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  1. Im positivsten Sinne bescheuert war es heute einen Halbmarathon mit ca. 330 Höhenmetern bei über 30 °C zu laufen.
  2. Bei Filmen und Serien bin ich ja mittlerweile gehörig ins Hintertreffen geraten, denn seit wir einen Garten haben, komme ich selten vor 22 Uhr auf das Sofa.
  3. Über meine sportlichen Betätigungen blogge ich ja neben meinen medialen Themen auch äußerst gerne, denn diese festzuhalten und mich darüber auszutauschen motiviert mich tatsächlich sehr.
  4. Könnte ich mit meinem Blog noch einmal bei null anfangen würde ich das alles vermutlich viel strukturierter und mit mehr Plan angehen.
  5. Die Jussi-Adler-Olsen-Adaptionen „Erbarmen“ und „Schändung“ fand ich als Film tatsächlich weitaus besser als ich im Vorfeld vermutet hätte.
  6. Mein neuestes Faible ist abends entspannt auf der Terrasse zu sitzen.
  7. Zuletzt habe ich einen Eintrag zum Thema „Ist Streaming für Filmfreunde mehr Fluch als Segen?“ geschrieben und das war längst überfällig, weil einige Filme (u.a. „Terminator: Genisys“ oder „Mission: Impossible – Rogue Nation“) im falschen Bildformat gestreamt werden und dies niemanden zu stören scheint, geschweige denn darüber diskutiert wird.

Run, Fatboy, Run (376): Special Event – Halbmarathon

Heute war es soweit: Der lang geplante Halbmarathon stand auf dem Programm. Ich war durchaus aufgeregt und nach 4 Uhr war an Schlaf nicht mehr zu denken. Doch egal, Schlafmangel sollte heute nicht das Problem sein. Um 7 Uhr kam mein werter Mitstreiter an und die ganze Familie eskortierte uns zum Start – pünktlich um 8 Uhr ging es los. Es fanden sich ca. 300 Läufer ein, die sich auf das Abenteuer 12-Kilometer-Lauf und Halbmarathon mit ca. 330 Höhenmeter bei über 30 °C eingelassen haben…

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Distance: 21.09 km
Duration: 02:13:09
Elevation: 281 m
Avg Pace: 6:19 min/km
Avg Speed: 9.48 km/h
Heart Rate: 173 bpm
Stride Frequency: 146 spm
Energy: 1783 kcal

Zu Beginn liefen wir noch im Pulk, doch schon bald sollte sich das Feld deutlich entzerren. Es wurde auch von Minute zu Minute heißer und mein geschätzter Laufkollege, der durchaus tampfer gekämpft hat, nahm nach ca. 7 Kilometern doch lieber die Abzweigung zur 12-Kilometer-Runde. Danach war ich auf mich alleine gestellt und hatte nun die Möglichkeit mein Tempo zu laufen, was toll gewesen wäre, hätten hier nicht auch die großen Steigungen (natürlich in praller Sonne) begonnen.

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Am Ende war ich ziemlich fertig. Die Hitze hatte mich geschafft. Vielleicht hätte ich, wenn ich von Anfang an mein Tempo gelaufen wäre, noch 5 Minuten rausholen können, doch mehr wäre realistisch gesehen nicht drin gewesen. Somit freue ich mich über eine Zeit unter 2 Stunden und 15 Minuten und behalten den landschaftlich wunderschönen Lauf als wirklich schönes Erlebnis in Erinnerung – speziell das erste Drittel, denn es war sehr nett diese Herausforderung nicht alleine angehen zu müssen. Und nun? Als nächstes steht wieder einmal der Firmenlauf mit angenehmen 6,4 Kilometern auf dem Plan und danach werde ich einfach mal weiterschauen…:)

Im Ohr: Nette Gespräche, Trommeln, Klatschen und diverse andere Anfeuerungsarten