Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #23

Zurzeit geht es mir ähnlich wie Gorana selbst: Neben dem Media Monday und DIE 5 BESTEN am DONNERSTAG komme ich zurzeit kaum zum Bloggen. Somit freue ich mich über eine schöne, neue Fragestellung und präsentiere – passend zur Jahreszeit – meine fünf liebsten Schneefilme…

besten-donnerstag-23

Das Thema für Ausgabe #23 lautet:

Die 5 besten Schneefilme (Brrrr…)

  1. „Cliffhanger“ (1993) – Ein Action-Vehikel der frühen 90er Jahre, wie es im Buche steht. Renny Harlins Film unterscheidet sich von seinen Genre-Kollegen jedoch durch das großartige Setting: Die Szenen in den Bergen sind wirklich toll, wenngleich der Actioner natürlich auch nie die Intensität eines „Everest“ erreicht. Für mich macht es hier die Mischung und tatsächlich besuche ich diese schneebedeckten Gipfel immer wieder gerne.
  2. „Das Ding aus einer anderen Welt“ (1982) – Zweifellos der Klassiker, wenn es um abgeschiedene Schauplätze in Schnee und Eis geht. John Carpenter macht das Beste aus seinem kammerspielartigen Setting und reichert es mit extremen Splatter-Effekten an, die einen wunderbaren Kontrast zur sauberen Schneedecke bieten.
  3. „Fargo“ (1996) – Dieser Coen-Film ist mir als erstes in den Sinn gekommen, als ich über die Frage nachgedacht habe. Die schneebedeckte Landschaft ist beinahe schon ein eigener Charakter und man kann als Zuschauer die kriechende Kälte fast schon spüren. Ein wunderbarer Film!
  4. „Nobody’s Fool“ (1994) – Nach Action, Horror und Thriller schlägt dieser atmosphärische Schneefilm ruhigere Töne an. Der Schnee passt wunderbar zur gedämpften, melancholischen Grundstimmung, welche auch von Howard Shores großartigem Score getragen wird.
  5. „The Revenant: Der Rückkehrer“ (2015) – Der jüngste Film in dieser Runde hat mich dieses Jahr enorm beeindruckt. Die Kraft der eingeschneiten Natur wird in nahezu jeder Szene lebendig und es hätte kein besseres Setting für Leonardo DiCaprios Überlebenskampf geben können. Der Schnee ist hier fast schon der Antagonist. Wunderbar intensiv.

Media Monday #284

In der vergangenen Woche hat sich bei mir medientechnisch nicht viel getan. Ich habe weder einen Film geschaut, noch bin ich in Serienwelten eingetaucht. Dafür war ich beruflich für ein paar Tage in Berlin, was spannend und anstrengend zugleich war. Vermutlich auch, weil mich schon seit Wochen eine hartnäckige Erkältung quält, die einfach nicht besser werden will. Im Moment laufe ich auf Reserve und hoffe, dass ich die rettende Insel in Form des Weihnachtsurlaubs irgendwie erreiche. Heute Abend entspanne ich mich aber vorerst mit den aktuellen Fragen des Medienjournals, die sich wie immer mit den schönen Nebensächlichkeiten des Lebens beschäftigen…

media-monday-284

  1. Wenn zu Nikolaus wieder etliche Leckereien verschenkt werden, dann ist der erste Schritt in Richtung maßlose Weihnachtsschlemmerei getan.
  2. Von Peter Jacksons Mittelerde-Filmen jeweils die Sammlerbox-Edition zu besitzen, ist für mich ein Grund zur Freude, denn seit letzter Woche steht auch die „Der Hobbit“-Trilogie komplett bei mir im Regal:
    mittelerde-filme-komplett
  3. Mit meiner Vorliebe für physikalische Medien scheine ich ja ziemlich allein da zu stehen, denn zumindest in meinem Bekanntenkreis wird nahezu nur noch gestreamt.
  4. Der Film „Everest“ hat mich dazu angeregt, mich mit den historischen Ereignissen und dem Mount Everest selbst vertrauter zu machen.
  5. „Der Marsianer“ hat mich als Buch wahnsinnig begeistert, da es erfrischend optimistische Science-Fiction ist.
  6. Wenn es ums Thema Comics geht habe ich als Kind und Jugendlicher noch viel mehr Wissen um diese Kunstform gehabt; inzwischen komme ich auf maximal ein oder zwei Comics pro Jahr.
  7. Zuletzt habe ich die sechste Staffel der TV-Serie „Mad Men“ besprochen und das war aufwühlend, weil nun nur noch eine Staffel dieses großartigen Zeitportraits vor mir liegt.

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #22

Während ich mir Antworten zu Goranas DIE 5 BESTEN am DONNERSTAG überlege, sitze ich einsam in meinem Hotelzimmer in Berlin. Mit der dicksten Erkältung überhaupt. Nur gut, dass die nächsten zwei Tage so überhaupt nicht anstrengend werden. Nachdem ich mich nach der vierstündigen Anreise kaum noch auf den Beinen halten konnte, sitze ich inzwischen zumindest wieder aufrecht. Hat ja auch was. Und mit dem heutigen Thema gibt es auch noch ein Heimspiel. Viel Spaß damit!

besten-donnerstag-22

Das Thema für Ausgabe #22 lautet:

5 Filme die ich mir immer wieder in der Weihnachtszeit ansehe

  1. „Das letzte Einhorn“ (1982) – Dieser wunderbare Animationsfilm dürfte eines meiner ersten Filmrituale gewesen sein. Als Kind hatte ich enorm viel Angst vor dem Skelett und dem Roten Stier. Irgendwann hat es sich dann dennoch eingebürgert, dass ich mir den Film zu Weihnachten angeschaut habe – sogar bis in meine frühen 20er.
  2. „Der Herr der Ringe“ (2001-2003) – Natürlich muss hier auch Peter Jacksons epische Tolkien-Verfilmung genannt werden. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit kam ein Teil ins Kino. Ein Jahr später erschien dann die erweiterte Fassung auf DVD. So musste auch dieser Teil wieder geschaut werden, was dazu führte, dass ein Besuch in Mittelerde für mich inzwischen untrennbar mit Weihnachten verbunden ist. So richtig schön.
  3. „Der Hobbit“ (2012-2014) – Auch wenn viele Fans der ersten Trilogie diese Verfilmung der Vorgeschichte hassen, so ist sie mir inzwischen doch sehr ans Herz gewachsen. Sogar so sehr, dass ich mir die Filme die letzten Jahre immer wieder angeschaut habe. Wann? Natürlich zur Weihnachtszeit!
  4. „Kevin: Allein zu Haus“ & „Kevin: Allein in New York“ (1990-1992) – Mit diesen beiden Filmen nähern wir uns unweigerlich den Klassikern. Als ich ein Kind war haben sie einen regelrechten Kultstatus genossen. Typische Filme, die auf dem Schulhof Thema waren. Die starke Verbindung zur Weihnachtszeit haben sie bei mir jedoch erst in den letzten Jahren aufbauen können.
  5. „Schöne Bescherung“ (1989) – Zu diesem Klassiker brauche ich eigentlich kein Wort mehr zu verlieren. Treue Leser meines Blogs wissen, dass ich den Film jedes Jahr zu Weihnachten sehe. Natürlich bespreche ich ihn auch jedes Jahr, weshalb sich hier inzwischen auch schon sieben Kritiken zu „Christmas Vacation“ finden. Und ja, ich freue mich auch schon wieder auf meine diesjährige Sichtung…🙂

Mad Men – Season 6

Wie in meiner Besprechung zur fünften Staffel bereits angekündigt, werde ich mich dieser Serie nun bis zu ihrem Ende widmen. Somit war es auch kein Wunder, dass ich „Mad Men – Season 6“ in knapp zwei Wochen verschlungen habe. Die Faszination, die Matthew Weiner rund um die Werbebranche und das Lebensgefühl der 60er Jahre aufgebaut hat, ist bei mir nach wie vor ungebrochen. Ich liebe die Ausstattung, die Charaktere und diese Zeit des Umbruchs. Wie nun konkret die sechste Staffel der Ausnahmeserie bei mir abschneidet, lest ihr in der folgenden Besprechung…

mad-men-s6-2

Die Staffel erzählt ein paar Haupthandlungsstränge, die wirklich interessant sind: Was die Agentur Sterling Cooper Draper Pryce angeht, so steht natürlich die Fusion mit Cutler Gleason and Chaough im Zentrum der Entwicklungen. Dadurch ergeben sich auch ganz neue Spannungen zwischen den Figuren, denn plötzlich ist auch Peggy wieder zurück und muss ihren Platz zwischen Ted Chaough und Don Draper finden. In der neuen Agentur wird es schnell eng und niemand scheint sich mehr so richtig zu Hause zu fühlen, was wohl auch an den fordernden Kunden liegt. Mit Chevrolet hat man endlich das lang ersehnte Automobilunternehmen in den Kundenkreis aufgenommen, doch schon bald zeigt sich die Schattenseite der ungleichen Geschäftsbeziehung. Etwas, das bis heute im Agenturgeschäft vorherrscht.

Auch privat gibt es für unsere Charaktere einige Wirren zu durchleben. Don zeigt in mehrerer Hinsicht Schwäche und alles, was noch im Vorjahr aufgebaut wurde, droht zu zerfallen. Zum ersten Mal wird ganz konkret eine Erklärung für seine ungesunde Beziehung zu Frauen aus dem Hut gezaubert. Zwar mochte ich es mehr über die Figur zu erfahren, doch letztendlich entzaubert es den Charakter auch, zumal die die Geschehnisse in den Rückblenden nicht sonderlich subtil als Grund für seine Entwicklung eingearbeitet wurden. Dies ist zwar kein wirklicher Schwachpunkt und ich mochte die Verletzlichkeit, die Don Draper dadurch anhaftet – hundertprozentig zufrieden war ich damit jedoch nicht. Auf jeden Fall war es ein brauchbares Element, um die Abwärtsspirale, in der sich Don während der sechsten Staffel befindet, noch weiter nach unten zu treiben.

Es gibt wieder etliche herzzerreißende und auch ganz große Momente. Speziell die Beziehung zwischen Don, Betty und ihren Kinder mitzuerleben ist manchmal wirklich schmerzhaft. Am Ende der Staffel steht für Don Draper ein unfreiwilliger Neuanfang an und ich bin sehr gespannt, in welche Richtung sich die Serie in ihrer finalen Staffel entwickeln wird. Doch auch was Pete Campbell, Peggy Olson und all die anderen Figuren angeht, gibt es noch viel Potenzial für Weiterentwicklung. Auch wenn diese sechste Staffel nicht ganz an das brillante fünfte oder auch vierte Jahr anschließen kann, so ist das doch Kritik auf extrem hohem Niveau und ich hatte insgesamt wieder unglaublich viel Vergnügen mit den „Mad Men“: 9/10 (9.2) Punkte.

Media Monday #283

Auch dieses Jahr sind die letzten Wochen vor Weihnachten noch einmal so richtig anstrengend. Meist habe ich abends nichts einmal mehr Lust oder Energie mich für längere Blogartikel an den Rechner zu setzen. Die Ausbeute an neuen Einträgen ist folglich eher mau, doch feste Institutionen wie die Fragen des Medienjournals lasse ich mir nicht nehmen. Auch Laufen war ich schon seit über einem Monat nicht mehr, was kein gutes Licht auf meine Gesundheit wirft. Ende der Woche geht es für mich noch beruflich nach Berlin und dann steht wirklich der Jahresendspurt an. Wenigstens ein Ziel, auf das man hinarbeiten kann. Wie ist das bei euch so? Langsames Ausklingen oder volle Power bis zum Ende?

media-monday-283

  1. Wenn ich daran denke, dass jetzt schon wieder die Vorweihnachtszeit beginnt bin ich in gleichen Teilen von Panik und Vorfreude erfüllt.
  2. Normalerweise mag ich Filme mit Tom Cruise ja sehr gerne, aber mit „Knight and Day“ hat er echt ins Klo gegriffen, denn diese romantische Actionkomödie ist völlig überraschungsarm und es werden nur bekannte Rollenklischees mit viel CGI-Unterstützung abgespult.
  3. „Tintenherz“ ist eine der enttäuschendsten Verfilmungen überhaupt, denn aus der fantastischen Buchvorlage wurde nur ein beliebiger Fantasyfilm – und das obwohl die Voraussetzungen eigentlich perfekt waren.
  4. Das Product Placement scheint fester Bestandteil in jedem Vertrag zu sein, der in Hollywood abgeschlossen wird.
  5. Wenn es um hochwertige und großartige Serien geht haben HBO und (leicht abgeschlagen) AMC sowie Showtime zweifellos die Nase vorn.
  6. Das „Predator“-Franchise ist auch nach Jahren noch wirklich unterhaltsam, weshalb ich auch sehr gespannt auf Shane Blacks „The Predator“ bin, der uns 2018 beehren soll.
  7. Zuletzt habe ich mit meinen Kindern das Theaterstück „Frau Sonntags Woche“ gesehen und das war ein wirklich tolles Erlebnis, weil das Stück perfekt auf Kinder abgestimmt war, ohne sie jedoch für dumm zu verkaufen – und das schaffen wahrlich nicht alle Kindertheater.

Predators (2010) (WS1)

Nach einer unfassbar anstrengenden Woche liegt ein vollgestopftes Wochenende vor mir, bevor es kommende Woche auch wieder so richtig rund geht. Puh. Da ich heute Abend Strohwitwer bin, habe ich mit „Predators“ sogleich für die richtige Art von Entspannung gesorgt. Charaktere und Action wie aus den 80er Jahren, ein völlig sinnbefreites Drehbuch und eines meiner Lieblingsmonster. Ob das reicht, um komplett abzuschalten und den Alltag hinter sich zu lassen?

predators-2010

Zugegebenermaßen wusste ich bereits von meiner Sichtung vor gut fünf Jahren was mich erwartet. Keine Überraschungen also, doch war ich gespannt wie Nimród Antals späte Fortsetzung wirkt, nachdem ich mit „Predator“ und „Predator 2“ die beiden ikonischen Vorgänger nach ganz frisch im Kopf habe. Der Film funktioniert. Sei es John Debneys Score, der es perfekt schafft Alan Silvestris Original fortzuführen oder das Dschungel-Setting, das natürlich sofort an den ersten Teil des Franchises erinnert. Diese Robert-Rodriguez-Produktion atmet den Geist der Vorgänger.

Meine Erinnerungen an den Film waren, was Details angeht, schon ziemlich verblasst und somit war ich überrascht neben Adrien Brody noch Walton Goggins („The Hateful Eight“), Topher Grace („That ’70s Show“) und Laurence Fishburne zu entdecken. Ein wirklich illustrer Cast, der sich durchaus spielfreudig den titelgebenden Predatoren gegenüberstellt. Diese sind natürlich die heimlichen Stars des Films und man bekommt ein paar neue Facetten zu sehen, wenngleich in dieser Hinsicht auch noch einiges mehr möglich gewesen wäre. Neben derber Action und schönen Landschaftsaufnahmen hat der Film dann leider doch nicht mehr so viel zu bieten.

Insgesamt hatte ich erneut sehr viel Spaß mit „Predators“, der eine wirklich gelungene Ergänzung des Franchises darstellt. Da ich mit der Reihe nun durch bin, werde ich mich demnächst wohl noch einmal an die beiden Crossover-Filme „Alien vs. Predator“ und „Aliens vs. Predator: Requiem“ heranwagen. Der Vollständigkeit halber. Wie ich mich kenne, dauert das ohnehin ein paar Jahre und ich kann zuvor hoffentlich Shane Blacks geplanten Reboot „The Predator“ im Kino bestaunen. Lust darauf hätte ich im Moment auf jeden Fall enorm: 7/10 Punkte.

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #21

Was, schon wieder Mittwoch? Damit gilt es natürlich Goranas DIE 5 BESTEN am DONNERSTAG zu beantworten: Nachdem sich letzte Woche alles um die besten Filmpaare gedreht hat, sind heute die besten Serienpaare an der Reihe. Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch wieder auf die Blogparade mit ähnlichem Thema verweisen – und natürlich bin ich schon gespannt auf eure Wahl…🙂

besten-donnerstag-21

Das Thema für Ausgabe #21 lautet:

Die 5 besten Serienpaare

  1. Malcolm Reynolds & Zoë Washburne in „Firefly“ (2002) – Captain Mal und Zoë kennen sich bereits ewig, haben miteinander gekämpft und gehen zusammen durch dick und dünn. Auch die anderen Crew-Mitglieder sind enorm wichtig für die Gruppendynamik, doch diese beiden halten alles zusammen.
  2. Chandler Bing & Joey Tribbiani in „Friends“ (1994-2004) – Auch wenn es sich bei der Serie um eine Ensemble-Comedy handelt, so stechen diese beiden Herren als Traumpaar doch deutlich heraus. Die Episoden mit Chandler und Joey in einer WG waren für mich auch stets die Highlights.
  3. Lorelai & Rory Gilmore in „Gilmore Girls“ (2000-2007) – Was soll man dazu noch sagen? Zurzeit sind die „Gilmore Girls“ ohnehin in aller Munde, was ihre Bedeutung als coolstes Mutter-Tochter-Gespann auch verdeutlicht.
  4. Mark Corrigan & Jeremy Usborne in „Peep Show“ (2003-2015) – Unterschiedlicher können zwei Charaktere wohl kaum sein. In dieser unglaublich unterhaltsamen Britcom wird ihre Freundschaft beständig auf die Probe gestellt. Dennoch halten Mark und Jeremy zusammen und erleben die abgedrehtesten Abenteuer. Nur eben im Alltag.
  5. Jerry Seinfeld & George Costanza in „Seinfeld“ (1989-1998) – Auch wenn in dieser Serie Cosmo Kramer der ungewöhnlichste Charakter war, so stand im Kern doch immer die Freundschaft zwischen Jerry und George. Auch hier wieder zwei komplette Gegensätze, die aber wunderbar zusammenspielen.

Media Monday #282

Und schon wieder ist das Wochenende vorbei. Unfassbar. Mit dem Kindergeburtstag unseres Zwergofanten (neun Kinder und drei Erwachsene) war der Samstag sehr turbulent, weshalb wir den heutigen Sonntag (siehe Frage 7) für einen entspannten Tag im Zoo genutzt haben. Die kommenden Wochenenden bis Weihnachten sind auch schon komplett ausgebucht. Von den Arbeitstagen will ich gar nicht erst anfangen. Im Moment verdränge ich all das jedoch und widme mich den Fragen des Medienjournals. Viel Spaß mit meinen Antworten…🙂

media-monday-282

  1. Wenn es etwas gibt, was mich in meiner Kindheit/Jugend begleitet hat, dann findet es sich bestimmt in einem der beiden Blogartikel rund um meine Obsessionen während der 80er und während der 90er wieder.
  2. Don Draper ist eine wirklich vielschichtige Figur, die auch im fünften Jahr der Serie „Mad Men“ noch zu überraschen weiß.
  3. „Jäger des Augenblicks: Ein Abenteuer am Mount Roraima“ konnte meine Erwartungen noch weit übertreffen, schließlich erzählt der Dokumentarfilm eine sehr persönliche Geschichte, die wirklich mitreißt.
  4. Eine der stärksten Episoden von „Life in Pieces“ ist „Sleepy Email Brunch Tree“, in der alle vier Kurzgeschichten wirklich gut funktionieren.
  5. Die TV-Serie „The Wire“ habe ich zwar erst spät für mich entdeckt, jedoch muss ich neidlos zugeben, dass sie ihrem Ruf mehr als nur gerecht wird.
  6. Wenn nächsten Freitag bei Netflix das Gilmore Girls Revival startet wird es vermutlich nicht lange dauern, bis ich meinen Probemonat beginne – weil „Gilmore Girls“ eben.
  7. Zuletzt habe ich mit meiner Familie den Sonntag im Tiergarten verbracht und das war einfach wunderbar, weil wir fast sechs Stunden bei bestem Wetter draußen unterwegs waren.

Jäger des Augenblicks: Ein Abenteuer am Mount Roraima (2012)

Liebe Leser, es ist noch nicht vorbei mit mir und den Bergsteigerfilmen. Nachdem mir die gute Schlopsi in den Kommentaren zu „Meru“ den Dokumentarfilm „Jäger des Augenblicks: Ein Abenteuer am Mount Roraima“ ans Herz gelegt hatte, war heute – nach dem turbulenten Kindergeburtstag unseres Zwergofanten – genau der richtige Zeitpunkt dafür gekommen…

jaeger-des-augenblicks-1

Zu Beginn war ich überrascht gar vertraute Töne zu vernehmen. Ich wusste vor der Sichtung nicht, dass dies ein österreichischer Dokumentarfilm ist. Und dann steht auch noch ein Franke ziemlich prominent im Mittelpunkt. Ich fühlte mich also schnell heimisch und war sofort gefangen von der hochwertigen Montage, die uns eine direkte Verbindung mit den drei Extrembergsteiger Kurt Albert, Stefan Glowacz und Holger Heuber aufbauen lässt. Wir wissen als Zuschauer meist nur genauso viel, wie die Personen zu dem Zeitpunkt, als die Aufnahmen gemacht wurden. Dadurch kommt es zu teils sehr emotionalen Wendungen, die ich so nicht vorhergesehen hätte. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht weiter darauf eingehen, da es dem Film vermutlich einiges an Wirkung nehmen würde.

Am Angang werden wir auch ziemlich in die Handlung reingeschmissen und die Hintergründe der agierenden Personen entwickeln sich – zumindest für Zuschauer, die nicht im Extremklettern zu Hause sind – erst nach und nach. Über seine Laufzeit entwickelt „Jäger des Augenblicks: Ein Abenteuer am Mount Roraima“ somit eine Tiefe, die ich ihm während der ersten paar Minuten nicht zugetraut hätte. Produziert von Red Bull Media House lassen die perfekt eingefangenen Kletterszenen zunächst mehr Schein als Sein vermuten. Die Sorge nur einen aufgeblasenen Werbefilm zu sehen, erweist sich jedoch als unbegründet. Die Kletterszenen sind enorm beeindruckend, doch letztendlich stehen die Personen und ihre Schicksale im Vordergrund. Ein weiterer Blickwinkel auf die Kletterszene, der bestätigt was Jon Krakauer in „In eisige Höhen“ über diesen besonderen Schlag Mensch schreibt.

Nach dem Film, der übrigens auch auf Amazon Prime läuft, bin ich extrem begeistert. Mir hat der Dokumentarfilm noch besser gefallen als „Meru“ und ich kann mich Schlopsis Empfehlung nur anschließen. Davor am besten gar nicht weiter groß über den Film informieren und ihn einfach wirken lassen: 9/10 Punkte.

Life in Pieces – Season 1

Mit diesem Blogeintrag kann ich endlich einmal wieder über meine Erfahrungen mit einer relativ neuen Serie berichten. Die Comedy „Life in Pieces – Season 1“ war – wie so viele Serien vor ihr – eine Empfehlung des werten Herrn Inishmore, weshalb ich höchst erfreut war, dass die Serie bei Amazon Prime in das Programm aufgenommen wurde. Ob meine hohen Erwartungen erfüllt werden konnten?

life-in-pieces-s1

Von den ersten Episoden war ich tatsächlich ziemlich begeistert. Endlich einmal wieder eine nette Familien-Comedy im Stil von „Modern Family“. Der Kniff bei „Life in Pieces“ ist, dass die Serie tatsächlich in Pieces erzählt wird: Jede Episode besteht aus vier Kurzgeschichten, die jeweils den Fokus auf einen Teil der Familie Short-Hughes setzt. Dazwischen gibt es meist keine übergreifende Handlung, so dass die Geschichten für sich alleine stehen. Dies ist unter anderem auch mein größer Kritikpunkt und die Serie würde für mich deutlich besser funktionieren, wenn sie klassisch erzählt würde, d.h. verschiedene Handlungsstränge, die parallel erzählt werden, und die sich an bestimmten Stellen überschneiden. Das Konzept der Kurzgeschichten ist auf Dauer leider ziemlich repetitiv.

Neben diesem formalen Aspekt hatte ich viel Spaß mit der bunten Familie. Es gibt sympathische Charaktere, die allesamt von sehenswerten Schauspielern verkörpert werden: Unter anderem gibt es Colin Hanks (Preston, „King Kong“), Betsy Brandt (Marie Schrader, „Breaking Bad“) und Thomas Sadoski (Don Keefer, „The Newsroom“) in den Hauptrollen zu sehen. Das Zusammenspiel ist launig, doch irgendwann war bei mir der Punkt erreicht, dass mir viele Geschichten zu platt wurden. Ich wurde zwar unterhalten, doch wirklich viel gelacht habe ich im letzten Drittel der Serie nicht mehr.

Insgesamt ist „Life in Pieces“ ein netter Neuzugang unter den Comedy-Serien, jedoch hatte ich mir tatsächlich mehr erhofft. Inzwischen ist auch die zweite Staffel angelaufen und ich werde bestimmt auch hier reinschauen, da mir die Charaktere ans Herz gewachsen und einige Episoden wirklich lustig sind. Ich hoffe nur die Autoren werden in Zukunft ein wenig einfallsreicher und brechen die strikte Segmentierung der Serie auf – das Finale macht Lust auf mehr: 7/10 (7.4) Punkte.