Als ich mit Radio Nukular Schinkennudeln essen war…

In diesem Blogeintrag möchte ich euch erzählen wie es dazu kam, dass ich spontan die Radio Nukular „Zurückgespult“ Tour 2016 besuchte, die drei Podcaster und Popkultur-Professoren im Backstage-Bereich kennen lernen durfte und von ihnen zum Essen ins Landbierparadies eingeladen wurde:

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Schon seit Jahren höre ich Podcasts. Am liebsten solche, die sich mit popkulturellen Themen meiner prägenden Jugendjahre beschäftigen. Kein Wunder also, dass auch Radio Nukular schnell einen festen Platz in meinem Programm gefunden hatte – und ich die aktuell 46 Episoden inzwischen alle gehört habe. Die letzte zum Thema „Kevin Smith“ übrigens erst kurz vor der Show beim – ganz spießig – Rasenmähen, Düngen und Gießen. Vier Stunden im Garten, da kann der Podcast gar nicht lang genug sein. Umso irrealer sollten auf mich die Ereignisse des gestrigen Abends wirken…

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Vor der Show wartete das Publikum in der LUX-Kirche gespannt auf ihre Helden.

Schon morgens erreichte mich die Nachricht eines guten Freundes, ob ich nicht Lust hätte Radio Nukular live zu sehen. Er und ein Kumpel hatten Backstage-Karten für den Auftritt bekommen. Beide kennen Christian Gürnth von einem früheren Job und es sei kein Problem wenn ich mitkäme. Tatsächlich ließ ich mich (mindestens) zweimal bitten, da ich mich in dieser Runde nicht aufdrängen wollte. Dennoch sagte ich letztendlich zu. Als der Abend näher rückte, war ich durchaus aufgeregt die drei Menschen hinter den Stimmen kennenzulernen, denen ich in den letzten zwei Jahren bestimmt schon um die 150 Stunden lang gelauscht hatte.

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Die Show beginnt…

Vor der Location, der LUX-Jugendkirche, traf ich auf meine zwei Begleiter. In der Kirche bekamen wir von Tourmanager Olli direkt unsere Backstage-Pässe überreicht. Danach ging es auch sofort in den Bereich hinter der Bühne, wo wir auf Chris trafen. Beim Soundcheck schüttelten wir auch Dominik und Max die Hände – und es galt die Frage zu klären, was es denn vor der Show noch zu essen gäbe. Da die Location kein eigenes Catering hatte, ging es ins nahe gelegene Landbierparadies (kein Witz).

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…und das wunderbare Videotheken-Set kommt sofort zum Einsatz.

So kam es also, dass wir mit Chris, VerenaMax, Larissa und Wilma essen waren – gutbürgerlich wie man so schön sagt. Also ohne Cola und Ketchup. Dafür mit großen Portionen, Schinkennudeln und Röstklößen. Für mich wirkte die ganze Situation ein wenig surreal, hatte ich doch nachmittags zum Rasenmähen noch einen der Podcasts gehört. Nun saßen wir also im Landbierparadies und speisten lokale Köstlichkeiten. Auch wenn eine gewisse Anspannung vor dem Auftritt zu spüren war, entwickelten sich unterhaltsame Gespräche (alle waren super nett) und es war spannend, einen kleinen Einblick in diese letzte Phase vor solch einem Auftritt zu bekommen.

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Die knapp drei Stunden der Show vergingen wie im Flug.

Nach dem Essen ging es zurück in die Kirche, wir bekamen als Backstage-Gäste noch Zugang zum mir Bier gefüllten Kühlschrank und dann tönte auch schon das bekannte Intro aus den Lautsprechern. Zur Show selbst möchte ich an dieser Stelle gar nicht zu viel verraten – die müsst ihr euch schon selbst anschauen. Nur soviel: Als Podcast-Hörer fühlte ich mich von den Inhalten sofort abgeholt. Der Humor ist oft zotig, die Inhalte nostalgisch und die Dynamik auf der Bühne einfach sympathisch. Auch das Publikum wurde perfekt mit einbezogen und ich war wirklich erstaunt, wie schnell der Auftritt auch schon wieder vorbei war. Das Ticket, hätte ich es denn gezahlt, hätte sich auf jeden Fall gelohnt. Vielen Dank, Radio Nukular!

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Das große Finale: „Star Wars“ nach Christian Gürnth…

Das Publikum war sichtlich begeistert und nachdem sich der Applaus gelegt hatte, verließen wir den Saal und  gaben unsere Backstage-Pässe ab. Ich streichelte noch einmal Wilma und wir verabschiedeten uns noch kurz von Olli, Verena, Larissa, Chris, Dominik und Max. Besonders für mich, der nur als Hörer des Podcasts vor Ort war und keine gemeinsamen Wurzeln in der Games-Branche hatte, war es ein wirklich spannender und äußerst unterhaltsamer Abend.

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…lässt „The Force Awakens“ blass aussehen.

Wer sich nun fragt, was das alles soll und was dieses „Radio Nukular“ überhaupt ist, dem kann ich nur sagen: Hört einfach mal rein! Dominik, Max und Chris haben das Podcast-Game verstanden und ihre Live-Show ist der beste Beweis dafür, dass es ein Publikum dafür gibt. Obwohl der Level an Professionalität immer weiter steigt, sind sie weiterhin untrennbar Teil ihrer Zielgruppe und leben ihre Themen. Diese Kombination macht sie vermutlich auch so erfolgreich.

Liebes Radio-Nukular-Team: Ihr wisst was ihr tut, trefft einen Nerv und habt eine Community geschaffen. Danke, dass ich einen kleinen Einblick hinter die nukularen Kulissen bekommen durfte!

12 Gedanken zu “Als ich mit Radio Nukular Schinkennudeln essen war…

  1. Ich liebe diese Nerd-Themen und Erlebnisse in diesem Zusammenhang ja so sehr, weil man darin oft so viel Liebe spürt. Das rührt mich dann immer. Von daher: Das muss wirklich ein wunderbarer Abend gewesen sein, denn ich bin gerührt. Danke fürs Teilhaben-Lassen.🙂

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      • Ich bin was Podcasts angeht fast schon zu gut unterwegs. Da ist es schon schwer am Ball zu bleiben, zumal ich nicht wie andere auf zweifacher Geschwindigkeit hören kann. Mit Pendeln, Mittagspause, Joggen, Gartenarbeit usw. schaffe ich aber auch gut und gerne ca. 8 Stunden Podcast in der Woche…🙂

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  2. Goooott, ich wünschte mir würde irgendwer bei meinen Selbstgesprächen über Kevin Smith zuhören. Danke für den Tipp, das ist genau das was ich gerade in meinem Interviews/Podcast-Ordner noch vermisse, jetzt wo ich mit den Desert Island Discs der BBC vorerst fertig bin.

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  3. Pingback: Media Monday #275 | Tonight is gonna be a large one.

  4. He felt envy rising up while being close to the stars…
    Du darfst dich wirklich beneidet fühlen. Obwohl ich in den Nukular Podcast nur ein paar Mal reingehört habe, kenne ich die Beteiligten aus ihren anderen Aktivitäten und schätze sie sehr. Larissa Rieß (Neo Magazin Royale), Chris (unvergessen: Spiele mit Schmerz bei GameOne zusammen mit Wolf Speer. Unbedingt auf YouTube gucken, vor allem die Folge mit Heavy Rain), Dominik (Saarländer und daher per se was Besonderes) und Max (nicht meine Musik, hat aber meinen Respekt, weil ich seine Highscore beim Flippern bei TILT zerfetzt habe und er mich nicht gangstastyle-mäßig dafür hat umnieten lassen).
    Wenn die mir mal ins Saarland oder nähere Umgebung kommen! Bin ich wahrscheinlich dabei. Oder schneiden die mal eine ihrer Shows mit und bringen sie auf DVD raus?

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    • Ja, mir ging es tatsächlich ganz ähnlich. Chris kenne ich auch noch von GameOne und von Max habe ich sogar eine CD hier stehen, obwohl mein Hauptberührungspunkt ganz klar der Podcast ist. Ein wenig starstruck war ich folglich schon, auch wenn alle super nett waren. Ich habe auch nur ein paar Wörter mit ihnen gewechselt und mich sonst aufs Zuhören beschränkt – darin habe ich ja Übung. Und entgegen meiner sonstigen Abneigung was Hunde angeht fand ich Larissas Wilma einfach super knuffig.

      Was? Kein Auftritt in Dominiks Heimat? Das ist natürlich eine Schande. Was eine mögliche DVD angeht schau doch mal eben auf Twitter…🙂

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  5. Pingback: Run, Fatboy, Run (397) | Tonight is gonna be a large one.

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