Media Monday #212

Bei erneut deutlich über 35 °C hat der Samstag zum Freibadbesuch eingeladen – wie praktisch, dass auch der Start des Schwimmkurses unseres Zappelinchens auf dem Plan stand, zu dem ich unsere kleine Wasserratte natürlich ganz selbstlos begleitet habe. Nachmittags stand dann noch eine Geburtstagsfeier auf dem Programm, die sich bis in die Abendstunden zog. Den heutigen Sonntag haben wir somit ein wenig ruhiger angehen lassen, nachmittags ein Kinderfest besucht und nun bilden die Fragen des Medienjournals – wie so häufig – den entspannten Abschluss des Sonntags. Und wie war euer Wochenende so?

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  1. „Masters of Sex“ hätte man kaum besser drehen können, schließlich ist die Inszenierung sehr hochwertig und fängst auch die für die Serie wichtigen Sexszenen sehr ästhetisch ein.
  2. Die Vorzüge von reinen Procedurals mit Fall der Woche gegenüber den Serials mit fortlaufender Handlung ist natürlich, dass man als Zuschauer jederzeit einsteigen kann, ohne die gesamte Staffel in chronologischer Reihenfolge gesehen zu haben – und genau dies macht wohl auch den großen Erfolg beim Fernsehpublikum aus, selbst wenn die so erzählten Serien inhaltlich oft redundant sind.
  3. Nicht nur große Fantasy-Geschichten à la „Game of Thrones“ sind regelrecht episch, denn auch kleinere Filme, wie z.B. die „Before…“-Trilogie, können sehr epische und doch persönliche Geschichten erzählen.
  4. Sitcoms wie „Friends“, „Seinfeld“ oder „The King of Queens“ könnte ich mir ja immer wieder ansehen, doch entscheide ich mich dann meist für noch ungesehene Serien – von diesen gibt es ja auch nicht gerade wenige und es werden immer mehr…
  5. Allein die Dialoge von Aaron Sorkin machen „The West Wing“ zu einer der besten Serien überhaupt.
  6. Damit Filmmusik mir so richtig gut gefällt, muss sie mindestens ein großes klassisches Thema aufweisen (z.B. John Williams) oder einen alternativ angehauchten Soundtrack mit guter Song-Auswahl (z.B. „Garden State“) bieten.
  7. Zuletzt habe ich „Almanya: Willkommen in Deutschland“ gesehen und das war ein sehr ergreifendes und unterhaltsames Filmerlebnis, weil die Geschichte mit viel Humor erzählt wird und dabei so richtig zu Herzen geht.

48 Gedanken zu “Media Monday #212

  1. Masters Of Sex fand ich ja so unglaublich langweilig, dass ich mich immer noch frage, wie ich es eigentlich geschafft habe, die erste Staffel komplett zu gucken. Wie viele Staffeln sind das jetzt eigentlich? Und noch wichtiger: Passiert da auch mal irgendwas, dass dafür sorgt, dass man nicht ständig fast einpennt?

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    • Langweilig? Ich weiß ja nicht was für eine Serie du gesehen hast (vielleicht die Asylum-Version?), doch ich fand die Serie sehr unterhaltsam und mitreißend. Auch kann ich nicht verstehen, wie man sich eine gesamte Staffel anschaut, wenn man sich doch so sehr langweilt. Im Moment läuft die dritte Staffel, allerdings bezweifle ich, dass sich in der Erzählweise etwas ändern wird – also lieber nicht weiterschauen!😉

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      • Nee, war schon die richtige Version. Hab das halt weiter geguckt, in der Hoffnung, dass das doch mal interessant wird. War aber nix.
        Das gleiche Problem hatte ich auch bei Boardwalk Empire. Da hab ichs sogar 2 Staffeln lang durchgehalten.

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      • Ah, interessant. „Boardwalk Empire“ finde ich gleich noch einmal eine Spur besser, kenne bisher aber auch erst die ersten beiden Staffeln. Ich nehme an, dann kannst du mit Filmen wie „Der Pate“ o.ä. auch eher wenig anfangen. Für mich wirklich eine der besten Shows der letzten Jahre.

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      • Stimmt, der Pate fand ich auch nicht so aufregend. Sicher nicht schlecht, aber irgendwie nicht mein Ding. Liegt vielleicht auch einfach, an der teils langsamen erzählweise der Filme/Serien. Ich brauche dann hin und wieder auch mal etwas Spannung/Action etc. die das ganze etwas auflockert.

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      • Dann ist es durchaus verständlich, dass du mit den genannten Serien nur wenig anfangen kannst. Sie sind ja sehr langsam erzählt und Action ist, wenn überhaupt, nur sehr sporadisch eingestreut, was sie für mich allerdings nicht weniger attraktiv macht.

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      • Ich würde auch nie sagen, dass die Serien scheiße sind. Sind halt einfach nicht mein Fall. Vor allem bei Boardwalk Empire fand ich es allerdings schade, da mich das durchaus interessiert hat und ich es mögen wollte. Aber ich musste mich da so durchquälen, dass ich einfach irgendwann den Stecker ziehen musste.

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      • Klar, macht ja auch keinen Sinn sich durch Serien zu quälen. Mir geht das meist nach einiger Zeit mit Krimi-Procedurals so. Immer der gleiche Aufbau nervt irgendwann.

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      • Ich schaue es auch nur sehr selten, doch ist ja z.B. auch „Akte X“ ein Krimi-Procedural, wenngleich die Fälle hier natürlich auch spannender sind. „Sherlock“ mag ich auch sehr!

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      • Wobei Akte X ja auch wieder ne andere Sparte bedient. Ich gucke ja auch Supernatural (aus irgendeinem Grund immer noch) und da ist auch viel Case Of The Week, hat aber eben eine eigene Grundstimmung. Diese Crime-Dinger unterscheiden sich ja quasi nur durch die Stadt, in der die Serie spielt.

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      • Ja, mehr oder weniger. Man hat nen roten Faden, aber die Monster Of The Week Folgen gibt es immer noch. Allerdings sind die interessanterweise auch oft die unterhaltsamsten, weil sich die Schreiber da so richtig kreativ austoben.

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      • Ja, das liegt wie bei „Akte X“ natürlich auch am Genre. Bei „Supernatural“ hatten mir die Einzelepisoden tatsächlich auch oft besser gefallen, weil sie oft herrlich abgedreht waren.

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      • Stimmt, die Autoren haben da schon eine sehr gute Mischung gefunden. Wenn der rote Faden im Hintergrund funktioniert, dann bleibe ich auch gerne mal dran – muss aber auch nicht sein, siehe z.B. „The Mentalist“.

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  2. Ja, wie war mein Wochenende? Mit ONE&Netflix ganz unterhaltsam, viel Auto gefahren in forza horizon 2, die ersten Kämpfe in titanfall beschritten, mit nightcrawler und Pinguine von Madagaskar auch zwei sehenswerte Streifen gesehen. Ach draussen war ich auch ein mal Chlorhühnchen bei KFC essen und dann im Park weiter FAS lesen.

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  3. Das epische im Kleinen finden gefällt mir. Die „Before“-Reihe hab ich noch vor mir, aber ich hab so das Gefühl dass ich sie lieben werde. Ich warte nur auf die richtige Stimmung, um mich damit gebührend zu befassen *_*

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    • Ich bin mir ziemlich sicher, dass dir die Reihe gefallen wird. In der richtigen Stimmung sollte man dafür aber schon sein. Also nicht gucken, wenn du gerade Lust auf einen Action-Kracher hast…😉

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  4. Mit der Musik geht es mir genauso. Alles was dazwischenliegt fällt in diese Zone, die zwar da ist, aber kein Mensch (außerhalb des Films) wirklich braucht.

    Sitcoms sind ja so ein Phänomen: Man wird gefühlt 20 Stunden am Tag mit Humor und ggf. Flachwitzen vom Fernseher aus beworfen und bis man die einzige Serie findet, dessen Witz einem zusagt, sind auch schon wieder Jahre vergangen. Konnte mich nie dazu durchringen, eine Staffel von irgendwas durchzuziehen. Das was mir wohl noch am ehesten zusagt ist „Friends“, aber selbst das wird nach drei Folgen irgendwie anstrengend…

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    • Sitcoms schaue ich inzwischen auch viel seltener als früher. Damals, als gerade Serien auf DVD populär wurden, gab es nur „Friends“ – und das hatte zur Folge, dass ich die Serie wirklich andauernd geschaut habe. Oft auch gerne 2 Stunden am Abend. Wenn man eine gute Sitcom gefunden hat, dann funktioniert das für mich auch heute noch. Ist immer wieder eine schöne Abwechslung zum sonstigen Drama-Programm.

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    • Ging mir früher im TV auch so, doch war das gerade noch die Zeit, zu der ich keine großen Alternativen zu TV hatte. Dann auf DVD folgten nur noch zwei Sichtungen – und inzwischen hätte ich wieder richtig Lust drauf!🙂

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    • Ja, es ist wirklich eine tolle Filmreihe. Da hat Linklater schon etwas ganz Besonderes gezaubert und ich finde mit „Boyhood“ konnte er etwas Ähnliches wiederholen: Epik in einem sehr persönlichen Maßstab kreieren.

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