Media Monday #180

Schon wieder eine Woche näher an Weihnachten dran. Verrückt! Und schon wieder ein Wochenende, an dem die Hälfte der Familie von diversen Krankheiten außer Gefecht gesetzt wurde. Doch auch als nicht fitter Filmblogger stehen am heutigen Montag natürlich die Fragen des Medienjournals auf dem Programm. Und wie gestaltet ihr so eure Adventszeit?

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  1. Wenn ich mir meine Filmvorlieben so anschaue, muss ein Film vor allem eines haben, um mich zu begeistern: Er muss es schaffen Emotionen bei mir zu wecken – nur dann kann er wirklich zu einem Lieblingsfilm werden.
  2. Erfahrungsgemäß gefallen mir Filme mit Sci-Fi- und/oder Fantasy-Elementen auch überdurchschnittlich oft, denn für mich dienen Filme zu großen Teilen dem Eskapismus – und dafür begebe ich mich gerne in fremde Welten.
  3. Die Tötung nahezu jedes einzelnen Charakters in George R. R. Martins  „A Song of Ice and Fire“-Reihe sowie der zugehörigen TV-Serie „Game of Thrones“ war für mich besonders schockierend, weil das Ableben einfach immer so unerwartet kommt – genauso schlimm wie einst bei Joss Whedon.
  4. Das coolste Vater-Sohn-, alternativ Mutter-Tochter-Gespann sind für mich immer noch die Lorelai und Rory Gilmore – eben die „Gilmore Girls“.
  5. Selten wurde Krieg glaubwürdiger und grausamer dargestellt als in den ersten 20 Minuten „Der Soldat James Ryan“ – wirklich beurteilen kann ich es glücklicherweise nicht.
  6. Nicht unbedingt ein Weihnachtsfilm, ist es inzwischen quasi Tradition, dass ich mir alljährlich einen Kurzurlaub in Mittelerde gönne – vor ein paar Jahren noch mit der kompletten „Der Herr der Ringe“-Trilogie, die inzwischen von „Der Hobbit“ ergänzt wird.
  7. Zuletzt gesehen habe ich „Die Unfassbaren: Now You See Me“ und das war genau die richtige Art von seichter Unterhaltung, weil ich an dem Abend der Sichtung sowieso nicht mehr hätte aufnehmen können.

27 Gedanken zu “Media Monday #180

  1. Also die 3. Antwort musste ich dreimal lesen und inzwischen glaube ich zu wissen, dass Du da nicht das Ableben Whedons meinst. Zur Sicherheit habe ich aber seinen Wikipedia-Artikel gecheckt.😉

    Die Anfangssequenz von James Ryan ist wirklich schwer ertragbar. Wenn so etwas auch nur annähernd an die Realität ankommt, kann man dankbar sein, nicht zu früh geboren worden zu sein.

    Nach Mittelerde wird es mich dieses Jahr auch mal wieder ziehen, wenn denn genug Zeit bleibt.

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    • Oh nein, natürlich nicht das Ableben Joss Whedons, sondern seiner Charaktere. Er ist ja auch berühmt dafür mal schnell im unerwartetsten Moment die Reißleine zu ziehen. Empfand ich stets fast genauso schockierend wie bei GRRM.

      Den Gedanken in der richtigen Zeit und am richtigen Ort zu leben, habe ich auch stets wenn ich Kriegsfilme sehe bzw. mit dieser Zeit konfrontiert werde.

      Ja, Mittelerde steht auch bei mir auf dem Programm. Zumindest hoffe ich die „Die Hobbit“-Trilogie vollzumachen. Aber nur ohne HFR. Mal sehen…

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      • Hehe, ja das ist zurzeit wirklich sehr angesagt. Hat aber keine Gemeinsamkeiten zu den ebenso allseits beliebten „Gilmore Girls“ – wenn du diese mochtest, dann kann ich dir nur „Parenthood“ (ebenfalls mit Lauren Graham in einer der Hauptrollen) empfehlen.

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  2. Zu GoT: Alle reden ja immer von der Red Wedding, aber ich fand auch einige Tode danach richtig mies. (Vermutlich weil mir die Nebenfiguren echt ans Herz gewachsen waren und dann so *puff* gekillt wurden…).😦
    Über die Gilmore Girls stolpert man heute ja andauernd. Wundert mich kein Stück, die sind wirklich ein cooles und toughes Gespann.
    Zwecks Frage 2: Dafür sind SF-Filme gemacht. Erstaunlicherweise interessieren sie mich mittlerweile immer mehr. Früher konnte ich damit überhaupt nur wenig anfangen. Vielleicht liegt es tatsächlich daran, dass man mit diesem Genre am ehesten in neue Welten „fliehen“ kann.

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    • Beim Red Wedding kam eben alles geballt. Fand ich auch hart, obwohl ich davor schon das Buch gelesen hatte. Aber du hast Recht: Jeder Todesfall ist bei GRRM irgendwie hinterhältig und fies. Selbst die der Bösewichte…😉

      Ja, Sci-Fi ist toll! Besonders auch weil es so viele verschiedene Ausprägungen gibt: realistische Dystopien, wissenschaftliche angehauchte Sci-Fi und Fantasy-Sci-Fi à la „Star Wars“ – da ist einfach für jeden etwas dabei!

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      • Schlimm wird es ja, wenn die Fiesen kurz vorher noch schön sympathisch gemacht werden… Macht aber auch den Reiz aus bei dieser Serie.

        Anything’s possible! Das ist ja auch das spannende. Gerade wenn zwei Filme die gleiche Ausgangslage innehaben, aber grundsätzlich anders damit umgehen. Damit kann wirklich jeder seine Freude haben- das stimmt!

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      • Ja, das machen die Showrunner schon ganz geschickt. Auch z.B. was die zukünftige Frau von Robb Stark angeht, die im Buch eher blass gezeichnet war. Wirklich beeindruckend! Da merkt man eben, dass sich Qualität in den Drehbüchern auszahlt. Bin schon gespannt, wie es weitergeht…🙂

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    • Mich hat bei Whedon wohl am meisten der rigorose Kahlschlag in „Serenity“ geschockt, doch auch die von dir genannten „Buffy: The Vampire Slayer“-Todesfälle oder analog dazu „Angel“ hatten mich ziemlich mitgenommen…

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      • Ich sag ja immer, wer durch die harte Schule von Joss Whedon gegangen ist, der rechnet eigentlich immer damit, dass geliebte Charaktere sterben…😉

        Bei aller Liebe zu Whedon: das Ende Serienende von „Angel“ habe ich ihm nicht verziehen…:-/

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      • Stimmt, bei Whedon muss man auch als Zuschauer wirklich leidensfähig sein. Das dachte ich auch zunächst über das Finale von „Angel“ – mit der Zeit habe ich es aber zu schätzen gelernt. Der letzte Aufbruch in den großen Kampf. Hat was. Wenngleich ich natürlich gerne mehr gesehen hätte. Immerhin würden die Comics eine gute Fortsetzung abgeben.

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  3. Gilmore Girls sind ja unter Geeks fast ein größerer Geheimtipp als My little pony – aber nur fast. Ich fand die Folge Supernatural gut, die Anspielung auf die Gilmore Girls hatte … Neben der mit den Myth / Ghostbusters, die dann die Rechte am Rollenspiel haben wollten. Yeii!

    Vater-Sohn Beziehung liegt Star Wars tatsächlich nah, aber eben nicht beim Vater-Sohn Duo.

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    • Ja, die „Supernatural“-Episode war klasse. Überhaupt mag ich die lustigen Episoden am liebsten, auch z.B. die auf der Convention o.ä. Da funktioniert die Serie einfach am besten. Sind in den letzten Jahren leider rar geworden.

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