Die doppelte 16

Seit meinem 16. Geburtstag ist inzwischen schon genauso viel Zeit vergangen, wie bis zu meinem 16. Geburtstag. Alleine dies niederzuschreiben verursacht beinahe einen Riss in meinem ganz persönlichen Raum-Zeit-Kontinuum. Die Grenzen der Wahrnehmung werden hier eindeutig gesprengt. Als wäre dies nicht schon genug, so muss ich auch begreifen, dass seit meinem letztjährigen Eintrag auch schon wieder ein Jahr vergangen ist… puff!

Da sich die Erde aber weiterdreht, schreibe ich wie jedes Jahr meinen Geburtstagseintrag. Dieses Mal jedoch leicht verspätet, da mich meine zwei Mädels zu einem spontanen Kurzurlaub entführt hatten. Ein tolles Geschenk, da ich so zwei Tage lang Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hatte und nicht durch Medien, Job und Co. abgelenkt wurde. Die weiteren Geschenke sind dann doch wieder eher typische Zeitfresser, über die ich mich aber natürlich auch sehr gefreut habe – entsprechende Rezensionen folgen natürlich!

Nun beginnt also das schnapszahlige 33. Lebensjahr und ich weiß jetzt schon, dass es äußerst spannend werden wird. In jeglicher Hinsicht. Besonders das erste Viertel schickt sich an Grenzen zu sprengen und ich bin ziemlich gespannt wie sich die diversen Veränderungen so auf mein Leben, das Universum und den ganzen Rest auswirken werden. Ich hoffe ich finde die Zeit es euch wissen zu lassen…

44 Gedanken zu “Die doppelte 16

  1. „Seit meinem 16. Geburtstag ist inzwischen schon genauso viel Zeit vergangen, wie bis zu meinem 16. Geburtstag. Alleine dies niederzuschreiben verursacht beinahe einen Riss in meinem ganz persönlichen Raum-Zeit-Kontinuum.“

    Herrliche Umschreibung!🙂

    Ich kanns mir momentan schon nicht mal wirklich vorstellen in 3 Jahren auch mal die 30 zu knacken.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles, alles Gute zu deinem Geburtstag! Feier schön🙂

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    • Danke auch dir! Die 30 fand ich weniger kritisch, doch stecke ich mitten drin in den 30ern und es mag übertrieben und unglaubwürdig klingen, doch an manchen Tagen kann ich es mir wirklich nicht vorstellen von 16 oder 18 schon so unglaublich weit weg zu sein. Es ist zwar viel passiert, aber doch auch nicht so viel… unglaublich, einfach nur unglaublich!

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  2. Herzlichen Glückwunsch nachträglich!
    Das die 30 „weniger kritisch“ ist, kann ich zwar nicht unterschreiben, aber noch ne 2 hinter der 3 hört sich ganz furchtbar an. Aber werd ich ja nächstes Jahr merken, wie sich das anfühlt…

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    • Danke! Mir graut es schon vor der 3 hinter der 3 – aber bis dahin ist ja noch ein Jahr Zeit, das sich im Nachhinein erfahrungsgemäß auch wie ein Wimpernschlag angefühlt haben wird. Die 30 habe ich bis dahin schon längst überwunden…😉

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  3. Huhu Ex-Geburtstagskind!
    Auch von mir nachträglich Alles Gute zur doppelten sechzehn😉
    Und bitte immer schön fleißig weiter bloggen – ich habe gehört, dass soll jung halten😉
    Herzliche Grüße
    Sabrina

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  4. Alles Gute nachträglich! Bei mir naht die 32 im Februar. Aber: Ich bin eigentlich gerne über 30, weil man doch inzwischen weniger belastet von diesem ganzen „peer pressure“ und den sozialen Verwicklungen der „Jugend“ ist (She said that he said that she said…) und alles in allem mehr in sich ruht. Und das sage ich, obwohl ich ja immer noch nicht weiß, was ich mal werde, „wenn ich groß bin“😉 Geschweige denn, dass ich so Signifikantes wie (demnächst) zwei Kinder vorzuweisen hätte… Ich wünsche Dir/euch ein ganz wundervolles Jahr!

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    • Vielen Dank! Ich hab auch nichts dagegen über 30 zu sein, doch hat sich der Druck eher gewandelt – verschwunden ist er leider nicht. Mit Familie kommen dann so Geschichten, wie Hausbau, damit Verbunden Geld und entsprechend Erfolg im Beruf usw. Eine ganz neue Art von Druck, den man sich natürlich größtenteils selbst macht. Aber vielleicht bin ich auch einfach noch viel zu jugendlich um in mir selbst zu ruhen, denn auch ich denke immer noch viel zu oft in ‚Wenn ich mal groß bin‘-Regionen…😉

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      • Ja, ganz ohne Druck gibt’s wohl nicht. Zumindest was solche Sachen wie Hausbau usw. angeht, habe ich mir aber vorgenommen, mein Leben lang ein bisschen Hippie zu bleiben. Mal sehen, ob ich das durchhalte, wenn dann die Kinder erst da sind und man ihnen das ungestörte Spielen im Garten bieten will…

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      • Du bringst das schön auf den Punkt: Kinder verändern tatsächlich die Perspektive. Davor wäre ich wohl auch am liebsten flexibel geblieben und hätte mich nicht für lange, lange Zeit auf einen Wohnort festgelegt. Doch mit Kindern ist es – so irgendwie möglich – eben schön, wenn Oma, Opa, Tanten, Onkel, Freunde usw. in der Nähe sind und man ’sein eigenes Reich‘ hat. Wird bei uns nun auch nicht superschnell gehen, aber das spießige Ziel ist zumindest gesetzt…😉

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      • Tja, mit meinen knackigen 29 Lenzen kann ich mir das wohl erlauben😛

        Aber warum hast du dir „Jericho“ gewünscht? Wenn ich mich nicht täusche, hast du der Serie damals 6/10 gegeben. Glaub neben der 1. Staffel „Happy Endings“ die einzige Serie, die du niedriger eingestuft hast als ich…

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      • „Jericho“ ist mir wunschlos und mit der Hoffnung zugetragen worden, dass ich die Serie noch nicht kenne. Da ich sie damals nicht komplett gesehen hatte, werde ich ihr noch einmal eine Chance geben, wenn ich mit meinem aktuellen Programm durch bin. Ich habe sie auch so bei 6-7 Punkten in Erinnerung, aber ich hatte ich sie damals ja vorzeitig abgebrochen und nicht einmal eine Kritik dazu verfasst.

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  5. Leicht nachträglich, aber was macht schon ein Tag mehr oder weniger bei 32 Jahren – alles Gute zum Geburtstag!😉 Das reichliche Beschenktwerden scheint ja funktioniert zu haben, von daher verbleibe ich mal mit dem Wunsch guter Gesundheit im neuen Lebensjahr für dich und deine Lieben.

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  6. Alles Gute! Glaub mir, ich kenne das Gefühl. Und jeder bewältigt es anders. Du läufst (davor weg? :P), ich walke eher manchmal. Und man arbeitet immer noch seine Jugendtraumata auf. Vermutlich werden wir irgendwann von unseren Konsumkrankheiten erzählen wie Oppa vom Krieg. Mal drüber nachgedacht? Ich seh jetzt schon Veteranen, die sich die Hände und Arme mit der Wii oder wie so oft zu kleinen Pads kaputtgespielt haben, die von Runs und Raids zu berichten wissen und von den Jahren, die sie gebraucht haben, um irgendwelche Storielines zu komplettieren.

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    • Danke! Hehe, ja das hast du schön auf den Punkt gebracht. Unserer Generation fehlt es sowieso an selbst erlebten Geschichten. Alles so herrlich unspektakulär, doch der heutigen Facebook-Generation immer noch meilenweit voraus – und schon zeigt sich, dass selbst wir über die Jugend von heute schimpfen können. Dass wir uns unsere Finger in Lexika wundgeblättert haben als Wikipedia noch nicht einmal geboren wurde usw. Doch ich muss nun aufhören so zu schreiben, denn da fühle ich mich gleich noch viel älter…😉

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    • Danke! Ja, der Fußboden wurde inzwischen bereinigt und alle Filme, Bücher und Co. befinden sich in den Regalen. Bin auch schon gespannt, wann der Koffer das erste Mal zum Einsatz kommt. Wird wohl leider noch etwas dauern…

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  7. Auch von mir nachträglich. :blush: Der Sack neben der Schnapsflasche (!) wirkte nach dem Lesen des ersten Satzes wie eine Überdosis Schlaftabletten, und ich wollte dich schon daran erinnern, dass man – zwar mt Mühe! – sogar 53 werden kann. Was ich zu verheimlichen gedachte: Wie es ist, seit Wochen in einer versprochenen Besprechung zu stecken und vor lauter Müdigkeit einfach nicht vorwärts zu kommen. Für mich wirds langsam Zeit für ein neues Blog: „Kochen mit Whoknows“. – Du kannscht vvom Schweizer aus weiterfahren.😀

    Übrigens: Überraschend geiler Film, dieser „The Ides of March“! Hätte ich nicht erwartet, als ich ihn mir zulegte.

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    • Danke auch dir! Überdosis Schlaftabletten? Nee, da halte ich mich lieber an den Schnaps. Schließlich habe ich zur 53 noch ein paar Jährchen vor mir…😉

      Auf „The Ides of March“ freue ich mich auch schon sehr und das mit dem äh… Kochblog (?) werde ich im Auge behalten…

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  8. Auch von mir und natürlich nachträglich herzlichen Glückwunsch und alles Gute!

    Dass so ein 2×16-Geburtstag für einige Verwirrung sorgt kann ich mir gut vorstellen, aber immerhin sind mir signifikante Störungen am Raum-Zeit-Kontinuum bis dato nicht aufgefallen. Doch was bedeutet schon das Alter, wissen wir schließlich jetzt, dass Bloggen jung hält und wer so fleißig und lang dabei ist wie du, der kann im Grunde niemals alt werden! Von daher denk ruhig weiter in „wenn-ich-mal-groß-bin“-Regionen, schaden kann es nicht😉

    Und ganz viel Spaß mit „Jericho“, da bin ich ja jetzt doch irgendwie extrem neidisch drauf…

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    • Vielen Dank! Extreme Störungen werden wohl auch erst beim 2 x 18. Geburtstag auftreten. Dann aber wohl massiv. Bis dahin sind aber glücklicherweise noch ein paar Jahre Zeit. Puh. Mal sehen, ob WordPress so lange durchhält und wir uns an ähnlicher Stelle dazu lesen…😉

      „Jericho“ hatte ich damals bereits am Rande (bis irgendwo innerhalb der ersten Staffel) verfolgt und fand ich recht nett, wenn auch nicht überragend. Nun habe ich einen Grund noch einmal reinzuschauen und werde natürlich berichten.

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    • Danke! Zum Buch: Ich mochte die Reihe (60er bis 90er) bisher auch schon. Zum aktuellen 2000er kann ich noch nicht viel sagen, doch zum Schmökern eignet es sich auf jeden Fall und zu jedem Film gibt es etliche Bilder und durchaus interessante Hintergrundinfos.

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