The Big Bang Theory – Season 4

Wieder einmal geht auch die unterhaltsamste klassische Sitcom in die Sommerpause. Davor hatte ich mit „The Big Bang Theory – Season 4“ jedoch erneut enorm viel Spaß. Im aktuellen Jahr wurde das bekannte Ensemble durch bereits bekannte Charaktere erweitert, was der Gruppendynamik einen etwas anderen Drall gab und für so manch komische Verwicklung sorgte.

Einige Kritiker hatten so ihre Probleme mit der neuen Figurenkonstellation, was auch durchaus verständlich ist. Besonders Amy Farrah-Fowler war von Anfang an zu sehr darauf angelegt eine weibliche Version von Sheldon Cooper abzugeben. Nachdem sich sowohl Amy als auch Bernadette in die Gruppe eingefunden hatten, gab es jedoch ein paar herrliche Episoden, die von der weiblichen Sichtweise profitierten. Als Beispiel sei hier nur „The Agreement Dissection“ genannt, in der Sheldon einen Mädelsabend verlebt, was für unzählige komische Verwicklungen sorgt.

Wie immer haben mir besonders die nerdigen Episoden gefallen. Herausragend fand ich besonders „The Cruciferous Vegetable Amplification“, in der Sheldon seinen Verstand in einen Computer packt (herrlich!) und „The 21-Second Excitation“, in der einmal wieder Sheldons Erzfeind Wil Wheaton auftritt und eine verschollen geglaubte Fassung von „Raiders of the Lost Ark“ im Mittelpunkt steht. Doch auch die anderen Episoden weisen eine ziemlich hohe Gagdichte auf und zuedem gibt es absolut keine Totalausfälle.

Wie man sieht bietet „The Big Bang Theory“ wie bereits im letzten Jahr erneut fantastische Unterhaltung für Sitcom-Freunde. Wer also auf Nerdhumor steht und mit gewissen Redundanzen in der Erzählform leben kann, der dürfte auch mit dieser Staffel wieder enorm viel Freude haben. Ich für meinen Teil bin begeistert und freue mich auf das fünfte Jahr mit Sheldon und Co. Bazinga! 9/10 (8.8) Punkte.

12 Gedanken zu “The Big Bang Theory – Season 4

  1. Der obligatorische Punkt unterschied🙂

    Wie „bekannt“ sein dürfte, war im Komödienfach das für mich die beste Serie des letzten Jahres (bei dir ja auch nur 0.3 Punkte hinter Community gelandet), hatte mir zuletzt nochmals die ersten 3 Staffeln angesehen, einfach alles durchweg charmant. Mir gefallen immer am besten die Verbindungen zwischen Comedy und Physik (die zumindest den Eindruck erwecken, physikalisch korrekt zu sein).

    Und ich freue mich auch auf ein 5. Jahr mit dem epischen Wort: „Wheatooooon!“😀

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  2. @donpozuelo: Da kannst du dich auf eine weitere grandiose Staffel freuen!

    @Flo Lieb: Ja, da hätten wir wieder den obligatorischen Punkt…😉

    Auch wenn „Community“ deutlich innovativer ist, so hat mir TBBT doch beinahe ebensoviel Spaß gemacht. Trotz Physik LK (die größte Fehleinschätzung meiner Schullaufbahn) gehen die meisten Physik-Gags wohl an mir vorüber. Dennoch bleibt genug hängen, um enorm viel Spaß mit der Serie zu haben. Ich werde mir demnächst wohl auch noch einmal die ersten 3 Staffeln genehmigen und mich somit auf Season 5 einstimmen.

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  3. Ein großer Spaß, in der Tat, wobei ich bei der vierten Staffel leichte Abnutzungserscheinungen sehe. Da war mir dann doch der ein oder andere Laktoseintoleranz-Furzwitz, das ein oder andere Bazzinga zu viel – TBBT beginnt, sich zu wiederholen, sich zu sehr auf seine Running Gags zu verlassen, oder anders ausgedrückt: Lorre ruht sich auf dem bisher Erreichten aus, was die Serie womöglich langsam in Richtung TAAHM-Niveau abrutschen lässt. Wie gesagt, langsam. Der Charme ist immer noch da, ich hatte meinen Spaß und würde auch noch 7/10 geben, aber im Vergleich zu den ersten zweieinhalb-drei Staffeln möchte ich doch einen Unterschied bemängeln.

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  4. Natürlich steht die Serie in ihrer fortschreitenden Handlung ziemlich still, wie eben nahezu jede Sitcom. Im Vergleich zu TAAHM sitz bei TBBT aber nahezu jeder Gag und die Charaktere erfahren tatsächlich so etwas wie eine Weiterentwicklung. Für mich reicht das vollkommen und da mich besonders der Nerdhumor mit seinen aktuellen Popkulturbezügen anspricht, wird die Serie wohl auch in den nächsten Jahren noch für mich funktionieren. Bei Half Hour Comedys (und insbesondere Sitcoms) ist der Unterhaltungswert eben alles.

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  5. Da ich zur Zeit nicht alleine schaue, gucke ich die deutsche Fassung, die aber (in Unkenntnis der originalen) ok ist. Werde die englische Version aber nachholen denke ich, so wie ich es bei HIMYM auch tue.

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  6. Ich schaue TBBT auch nicht alleine und ich kann nachvollziehen, dass die Hürden die Originalfassung zu schauen beim Partner hoch sein können. Inzwischen ist es allerdings so, dass selbst bei Filmen und allen anderen Serien der O-Ton eingefordert wird. Hier lohnt es sich auf jeden Fall hartnäckig zu sein…😉

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