Vatertag 2013

Zum ersten Mal in diesem Jahr kann ich an dieser Stelle ein paar Bilder präsentieren. Das Verhältnis von Fotos mit Kindern zu Fotos ohne Kinder hat sich im letzten halben Jahr aber auch noch einmal drastisch verschoben…

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Der Kanal hat zur Spielerei mit den Spiegelungen des Wassers eingeladen, aber leider hatte ich nicht die Zeit in aller Ruhe zu fotografieren. Somit sind nur diese Schnappschüsse entstanden, mit denen ich – im Anbetracht der Umstände – aber durchaus zufrieden bin. Mal sehen, ob die nächsten Bilder wieder über ein viertel Jahr auf sich warten lassen…

Die Tribute von Panem: Flammender Zorn (Suzanne Collins)

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Gestern habe ich nun auch den letzten Band von Suzanne Collins’ dystopischer Romantrilogie beendet. Auch wenn ich teils so meine Probleme mit “Die Tribute von Panem: Flammender Zorn” hatte, finde ich es schade diese Welt und ihre Charaktere zu verlassen. Letztendlich wundert es mich nicht, dass die Reihe ein so großer Erfolg war und bin erstaunt ob der Konsequenz mit der die Geschichte zum Abschluss gebracht wird. Spoiler sind zu erwarten.

Anders als beim Vorgänger “Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe” wird die bisher bekannte Struktur ein wenig aufgebrochen, d.h. der Roman ist nicht mehr strikt in die Vorbereitungszeit in Distrikt 12 und den Kampf in der Arena unterteilt. Dennoch hat Collins den Aufbau den bisherigen Büchern in groben Zügen nachempfunden, nur dass sich Katniss nun eben in Distrikt 13 zurechtfinden muss und die Arena im Finale durch die Kampfhandlungen im Kapitol ersetzt wurde. Die Handlung dazwischen mäandert zwischen Kriegsaction, Beziehungdrama und dystopischer Science-Fiction.

Die Eingewöhnung in Distrikt 13 und den damit verbundenen militärischen Drill fand ich teils etwas anstrengend und unglaubwürdig. Inhaltlich macht es ja durchaus Sinn Katniss als Spotttölpel weiterhin in den Medienfokus zu stellen, doch sie in tatsächliche Kampfhandlungen stecken? Damit hatte ich teils so meine Schwierigkeiten. Auch erschien mir die Geschichte teils etwas unfokussiert und manche Ereignisse erinnerten mich an das Deus ex machina-Finale des zweiten Teils (z.B. Bomben vor dem Präsidentenpalast).

Der letzte Akt nach der Machterfreifung durch Präsident Coin wirkt aufgrund der psychischen Verfassung unserer Hauptfigur oft beinahe traum- oder rauschartig und ist auch unglaublich schnell wieder vorbei. Dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – hat mich das Finale überzeugt, da es die Geschichte auf einer traurigen und doch hoffnungsvollen Note enden lässt. Das nächste Mal werde ich wohl erst mit der Verfilmung des zweiten Bandes in die Welt von Panem zurückkehren, worauf ich mich jetzt schon sehr freue. Eine wirklich sehr gelungene Trilogie: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (239): Hundebiss #2

Nachdem ich es die letzten Tage habe schleifen lassen, wollte ich den Sonnenschein am heutigen Feiertag zu einem weiteren Lauf nutzen. Leider kam ich jedoch nicht weit, da mich bereits zum zweiten Mal innerhab von zwei Jahren ein Hund gebissen hat. Seit dem letzten Biss bin ich ja schon extrem vorsichtig geworden und gehe langsam an Hunden vorbei, die von ihren Herrchen oder Frauchen nicht an die Leine genommen werden. Hat es heute etwas genützt? Nein, natürlich nicht: ‘Das verstehe ich nun gar nicht. Sind Sie sicher, dass das mein Hund war?’ – Nein, ich laufe immer blutend durch die Gegend!

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Es ist wirklich unglaublich. Keine erst gemeinte Entschuldigung, kein Eingestehen des Fehlers. Nur Ausflüchte in Plattitüden. Nicht nur, dass ich meine Laufrunde abbrechen musste, nein ich habe den halben Tag in der Notaufnahme verbracht, meine Tochter ist total durch den Wind und der Feiertagsausflug ist gestrichen, da der Arzt Ruhe – am besten liegend – verordnet hat. Morgen früh muss ich dann noch einmal zum Nachschauen – aber natürlich nur, wenn es sonst zu keinen Komplikationen kommt, denn die eine Bisswunde – ja, es waren natürlich zwei! – sei schon sehr tief.

Warum habe die Halter diese Idioten ihre Drecksköter Tiere nicht besser im Griff? Warum schätzen sie die einfachsten Situation immer wieder falsch ein und sind zu faul ihre Hunde an die Leine zu nehmen? Ich habe so eine Wut im Bauch. Unverantwortliches Pack!

Distance: 4.23 km
Duration: 00:25:24
Avg Speed: 10.0 km/h
Avg Pace: 6:00 min/km
Energy: 351 kcal

Trotz allem ist es mir noch gelungen meinen Lauf zu stoppen. Somit war dieser Teil wenigstens nicht ganz umsonst. Die Zeit hätte noch ganz gut werden können, da ich die großen Steigungen bereits hinter mir hatte. Dennoch ist das ganze Erlebnis auch in dieser Hinsicht frustrierend, da ich die nächsten Tage erst einmal nicht laufen werde. Im Vergleich zum letzten Mal sind die Schmerzen in der Wade nämlich deutlich stärker. Ihr seht: Es hat sich einmal wieder gelohnt und die Kategorie-Bezeichnung Sport ist Mord habe ich nicht zum Spaß gewählt… ;)

Im ersten Ohr: Celluleute Folge #62: Jung und Alt
Im zweiten Ohr:
Nerdtalk Episode 300

Media Monday #99

Dank des heutigen Feiertages, komme ich wieder einmal dazu, die aktuellen Fragen des Medienjournals überpünktlich zu beantworten. Dies hilft mir zudem meinen Plan, auch den heutigen Tag – so denn das Wetter mitspielt – unter freiem Himmel zu verbringen, in die Tat umzusetzen. In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen und erholsamen Pfingstmontag!

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  1. George Clooney gefiel mir am besten in “Out of Sight” und “From Dusk Till Dawn”.
  2. Stanley Kubrick hat mit “2001: Odysee im Weltraum” seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich mich hier für einen der allesamt auf ihre Art und Weise großartigen Filme entscheiden muss und ich diesen in einer hypnotischen Vorführung im Kino erleben durfte.
  3. Jamie Lee Curtis gefiel mir am besten in “Ein Fisch namens Wanda” und “True Lies”.
  4. In Musical-Filmen, wie “Moulin Rouge” oder “Rock of Ages”, gehört es dazu und sehe ich es ganz gerne, wenn ständig gesungen und/oder getanzt wird.
  5. “Onkel Dagobert: Sein Leben, seine Milliarden” wäre mal ein Comic ganz ohne Superhelden, den ich gerne verfilmt sehen wollen würde.
  6. Filme, die an bestimmten Feiertagen spielen – ganz speziell zu Weihnachten – sehe ich zu gegebenem Anlass recht gerne.
  7. Meine zuletzt gesehene Film Serie war das Finale der 4. Staffel von “Community” und das war ziemlich unterhaltsam, weil man die düstere Zeitlinie wieder aufgegriffen hat und es so zu einigen schönen Anspielungen kommt.

Community – Season 4

Es stand ja bereits zu befürchten, dass es mit dem Weggang von Dan Harmon (Ex-Showrunner und kreativer Kopf hinter der Serie) zu Veränderungen bei “Community – Season 4″ kommen wird. Auch wenn ich es anfangs nicht wahrhaben wollte, so war der qualitative Abfall doch spürbar. Dennoch sollten sich Fans der Serie auch diese Staffel nicht entgehen lassen…

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Ich kann es nur schwer an etwas Konkretem festmachen, warum die 13 Episoden der jüngsten Staffel nicht mehr an die der vorangeganenen Jahre heranreichen. Oberflächlich betrachtet sind die Geschichten genauso abgedreht, ungewöhnlich und mit popkulturellen Anspielungen durchsetzt wie zuvor – doch irgendetwas fehlt. Jede einzelne Episode hätte so viel mehr sein können. Dabei waren die Prämissen oft ziemlich großartig: Ob die Inspector Spacetime-Convention in “Conventions of Space and Time”, die Ersetzung des Casts durch Puppen in “Intro to Felt Surrogacy” oder die an Superhelden-Filme angelegte Episode “Heroic Origins” – all das hat Großes versprochen, mich teils jedoch unbefriedigt zurückgelassen.

Die Dialoge waren nicht mehr so gut, der Rhythmus der Geschichten und die generelle Stimmung hatten sich verändert. Zwar nicht wirklich auffällig, doch die Wirkung der Serie ist in diesem Jahr spürbar anders. Nicht falsch verstehen: Ich hatte immer noch großen Spaß mit den abgefahrenen Erzählsträngen, insbesondere der Grusel-Epsiode “Paranormal Parentage” und der Körpertauschfolge “Basic Human Anatomy”. Auch der Rest war recht unterhaltsam, doch wie auch die übergreifende Geschichte rund um Changs Kevins Changnesia leider oft zu inkonsequent und beliebig erzählt.

Letztendlich sollte ich vermutlich froh sein, dass es die Serie soweit geschafft hat und – wenn man den Gerüchten glauben mag – nächstes Jahr vielleicht sogar in eine finale Staffel mit Dan Harmon geht. Ich für meinen Teil bin jedoch etwas enttäuscht, dass “Community” dieses Jahr nur gute Unterhaltung bot: 8/10 (7.6) Punkte.

Go On – Season 1

Matthew Perry hat einfach kein Glück. Seit seinem Erfolg mit “Friends” versucht er erneut in der Serienlandschaft Fuß zu fassen, doch es scheint im einfach nicht gelingen zu wollen. Nachdem erst im vergangenen Jahr seine neue Serie “Mr. Sunshine” abgesetzt wurde, hat es nun auch “Go On – Season 1″ getroffen. Für mich durchaus ein kleiner Verlust, da mir die Serie und ihre Charaktere über die 22 ausgestrahlten Episoden doch ans Herz gewachsen sind…

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Anfangs hatte ich noch so meine Schwierigkeiten mit der Prämisse der Show: Ryan King (Matthew Perry) hat seine Frau verloren und versucht nun mittels Selbsthilfegruppe den Weg zurück ins Leben zu finden. Das klingt weder sonderlich lustig, noch spannend oder erheiternd. Der Serie gelingt es erstaunlicherweise jedoch sehr schnell die einzelnen Charaktere und ihre Eigenheiten zu etablieren und genau den richtigen Mittelweg aus Humor und Drama zu finden. Dabei muss aber ganz klar gesagt werden, dass “Go On” eine Comedy-Serie ist, die jedoch auch öfter einmal emotional ins Schwarze trifft.

Matthew Perry spielt großartig und auch der Rest des Ensembles weiß nach ein paar Folgen zu überzeugen. Ich hätte zu Beginn wahrlich nicht gedacht, dass die Serie zu einem meiner liebsten Neustarts werden sollte – auch wenn ich dieses Jahr zugegebenermaßen kaum neue Serien gesehen habe. Wirklich schade um die Show. Da hat nicht einmal der Gastauftritt von Courteney Cox etwas geholfen. Sorry, Matthew, ich hätte gerne weitergeschaut: 8/10 (7.9) Punkte.